Label to watch: Hanna Fiedler

Ein Gespräch mit der deutschen Nachwuchsdesignerin Hanna Fiedler über Kreativität und Handwerk. „Das Wichtigste für mich ist es, wie sich etwas anfühlt”, sagt sie. Dafür verwendet sie ausschließlich Naturmaterialien (bis auf ein Baumwolle/Viskose-Gemisch für das Futter einer Jacke) und lässt alles lokal bei sich vor Ort in England schneidern. Hier schätzt sie das traditionelle Schneiderhandwerk. Fiedler hat selbst eine technische Ausbildung zur Maßschneiderin absolviert, bevor sie nach London kam, um Modedesign zu studieren. Sie lernte, sich mit sich selbst auseinanderzusetzen und nicht auf das zu gucken, was die anderen machen: „Sonst bleibst Du auf der Strecke.”

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„Schön! Teuer?”

Es handelt sich um eine so genannte „bucket bag”. Doch diese ist ausnahmsweise mal nicht für den Eimer! Bucket bags habe ich nämlich nie wirklich verstanden. Sie sind aber aus irgendeinem Grund sehr beliebt. Die berühmteste ist die „Noé” von Louis Vuitton. Sie wurde 1932 fürs Transportieren von Champagnerflaschen entworfen. Bis heute wird sie aus Segeltuch („Monogram Canvas”) gefertigt. Man muss sie umständlich mit einem durchgefädelten Lederband zuziehen. Weshalb sie meist offen steht. Diese hier nicht.

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Neues vom Beauty Pro: Porentief nachgefragt

Alle Welt möchte uns Öle für die Haut andrehen, aber gelangen Öle überhaupt in die obere Hautschicht? Nur bei zwei Öl-Arten ist dies nachgewiesen. Welche das sind und wie wir mit Gesichts- und Körperölen am besten umgehen, erklärt uns unser Beauty Pro Margit Rüdiger.

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Modepilot macht jetzt auch in Podcast

Für das erste Audio-Interview hätten wir uns keinen besseren Gesprächspartner wünschen können. Seit Gründung von Modepilot vor zwölf Jahren laufen wir uns ständig über den Weg und quatschen uns gerne fest, früher bei Shop-Openings und Modewochen, heute eher woanders.

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Ready-to-speak: Wardrobing

Wardrobing nimmt zu. Alarmierende Zahlen aus Großbritannien kursieren – so groß, dass man sich fast einen harten Brexit wünscht. Doch wie sieht es bei uns mit dem Phänomen der süßen Versuchungen des Onlineshoppings aus? Auf der Insel sind es zehn Prozent der Käufer, die Ware an sich fotografieren, auf Instagram posten und anschließend zurücksenden.

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September 2019: In the mood for...

Details aus der Maßschneiderei, neue Mode aus dem Atelier, eine Bluse wie fließend Gold, und ein Reise-Necessaire für strenge Handgepäcksbestimmungen, wie man es sich selbst nicht besser ausdenken könnte. Es gibt Gründe, sich nach dem Urlaub auf die anstehenden Geschäftsreisen zu freuen.

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Tönungspflege für kupferfarbenes Haar

„Besonders die Sonne entzieht aus der natürlichen Haarfarbe Farbpigmente – Der Rotton wird heller und ein Strähncheneffekt entsteht”, sagt Haarfarben-Experte Dimitris Dimitrakoudis. Doch der Aufwand lohnt sich, das Rot wieder aufzufrischen. Schließlich steht die Farbe für Lebenslust: Natur-Rothaarige nehmen durch ihre Lichtempfindlichkeit mehr Vitamin D auf als andere und leiden im Winter daher weniger unter dessen Mangel-Symptomen, wie Stimmungsschwankungen und Müdigkeit. Außerdem leuchten bestimmte Augenfarben mit Rotschattierungen im Haar auf mehr auf als mit jeder anderen Haarfarbe.

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Sommermode 2020: eine Prognose

Cruise 2020: In Zeiten von 'female empowerment' und Flugscham überlegt sich eine Miuccia Prada, die gerade erst mit recyceltem Nylon auf den Markt kam, mit Sicherheit nicht, wie sie ein Captain's Dinner einkleiden würde. Und so präsentieren uns die besten Designteams der Welt lauter Outfits, die Kreuzfahrer vielleicht gar nicht verstehen: Combat-Boots zum Rock, zum Beispiel. Sie sind ein Sinnbild dafür, dass wir mit Schuhwerk, auf dem wir nur tippeln können, uns selbst nicht mehr im Weg stehen möchten.

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Ist der Off-White-Gürtel der neue H-Schließen-Gürtel?

Zu viele Mitläufer kombinieren ihn arglos, glauben jeden Fummel damit heiligen zu können, und reihen sich damit in die Liga der H-Schließen-Schlümpfe. Bei Hermès weiß man längst, wer den schnell wiedererkennbaren Logo-Gürtel kauft, ist längst kein Feintäschner-Fan und weiß die leisen Produkte des Hauses meist weniger zu schätzen.

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