Lauschangriff – what a joke!
Kathrin Bierling

Lauschangriff – what a joke!

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Hat sich die Tage eigentlich mal jemand gefragt, welchen Newswert die Spitzelaffäre um Angela Merkels Handy hat? Mich beschäftigt vor allem, dass es so viele beschäftigt. Wer ist überrascht, dass eine große Nation die andere ausspäht, um dadurch Vorteile zu erlangen? Ich war irgendetwas über 10 Jahre alt als ich erfuhr, dass ein Rechtsanwalt bei Gesprächen mit seinen Mandanten nicht nur sein Handy ausschaltet, sondern auch den Akku rausnimmt. Von da an weiß jedes Kind, dass man Informationen, die einer gegnerischen (oder konkurrienden) Seite von Vorteil sein können, nicht über das Handy bespricht. Frau Merkel weiß das, Herr Obama weiß das und alle anderen hoffentlich auch. Es ist also völlig irrelevant, ob das Handy der Kanzlerin ausgespäht wird oder nicht. Spätestens seitdem uns die Amis mit mobilen Endgeräten versorgen, deren Akku man nicht einfach rausnehmen kann, sollte jedem der Lauschangriff bewusst sein – siehe Bild.

Natürlich sind Barbara und ich mit den Kollegen anderer Blogs und Modemagazine befreundet und wir vertrauen sogar einander. Dennoch würden wir Modepilotinnen unsere Trendanalysen neverever übers Handy miteinander austauschen. Da können die Dinger noch so niedlich bunt daher kommen ;-)

Bleibt die Frage, warum die schlaue Frau Merkel den Kollegen aus den USA jetzt so unbeliebt bei uns macht. Was führt sie im Schilde? Und lustig, dass es so einfach funktioniert.

Foto: Apple

Modepilot
Modepilot ist Deutschlands erster Modeblog. Mit seiner Gründung in 2007 war und ist er Vorreiter der unabhängigen Mode-Berichterstattung. Noch heute wird die Seite leidenschaftlich von Mitgründerin Kathrin Bierling geführt. Sie ist eine ausgebildete und erfahrene Journalistin, die zunächst bei der Financial Times lernte und arbeitete und dann einige Jahre bei der WirtschaftsWoche beschäftigt war, bevor sie die Seiten Harpersbazaar.de, Elle.de und InStyle.de verantwortete. An Modepilot liebt sie, dass sie die Seite immer wieder neu erfinden muss, um am Puls der Zeit zu bleiben. Worin sie und ihre Autoren sich stets treu bleiben: Den Leser ernst nehmen, nicht sich selbst.

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