Was haben die denn an?
Wir sprechen hier immer über die Kollektionen, über die großen Designer und was die Herrschaften sich so für uns ausdenken. Aber wir sprechen nie darüber, was die hochgelobte Designerschaft selbst so trägt. Das wird ja immer offensichtlich, wenn am Ende der Show hinterm Vorhang hervorgelugt wird. Und seien wir mal ehrlich: Nicht alle der Kreativen geben sich Mühe - Schauen-Stress hin, Müdigkeit her. Viele kommen auf die Bühne, als wollten sie mal eben zum Bäcker latschen. Aber weil Ausnahmen ja die Regel bestätigen, gibt es immer wieder Überraschungen (das "Highlight" John Galliano jetzt mal außen vor; den sparen wir hier aus bekannten Gründen aus). Ich habe mal ein paar Beispiele zusammengestellt, von Paris über Mailand und London bis New York (spielen die Nationalitäten vielleicht auch eine Rolle?). Wer ist leuchtendes Vorbild, wer sollte lieber backstage bleiben? Feuer frei zum Kommentieren, bitte!
Nicolas Ghesquière, Balenciaga
Felip Arickx und An Vandevorst, AF Vandevorst
Nicola Formichetti und Sébastien Peigné, Mugler
April Crichton und Nathalie Rykiel, Sonia Rykiel
Maria Grazia Chiuri and Pier Paolo Piccioli, Valentino
Viktor Horsting und Rolf Snoeren, Viktor & Rolf
Stefano Pilati zum letzten Mal für Yves Saint Laurent
Stefano Gabbana und Domenico Dolce, Dolce & Gabbana
Miuccia Prada, Prada (das Alphabet wollte es, dass sie direkt unter Philipp Plein kommt)
Eva und Roberto Cavalli, Roberto Cavalli
Henry Holland, House of Holland
Mary Katrantzou (letztes Jahr)
Sarah Burton, Alexander McQueen (hier bei McQ)
Christopher De Vos und Peter Pilotto, Peter Pilotto
Alistair Carr, Pringle of Scotland
Alexander Wang
Diane von Furstenberg und Yvan Mispelaere (DvF Creative Director)
Michael und Nicole Colovos, Helmut Lang
Marc Jacobs
Keren Craig und Georgina Chapman, Marchesa
Lazaro Hernandez und Jack McCollough, Proenza Schouler
Kate und Laura Mulleavy, Rodarte
Olivier Theyskens, Theyskens' Theory
Alan Eckstein und Timo Weiland, Timo Weiland
Fotos: catwalkpictures.com


















































Tolle Strecke! Victoria Beckham darf sich sehen lassen! Tomas Maier auch. Generell mag ich es, wenn Designer das auch leben, was sie entwerfen. Beispiel: Bernhard Willhem,Vivienne Westwood oder Betsey Johnson, aber auch Francisco Costa. Philip Plein tut das auch, aber der kann (mit seiner Mode) meinetwegen gern hinter der Bühne bleiben.
Schick und dem Anlass entsprechend: Oscar de la Renta, Diane von Furstenberg, Ralph Lauren, aber die müssen vielleicht nicht mehr so viel selbst machen wie Mary Katrantzou und die Damen von Rodarte. Sehr sympathisch: Olivier Theyskens.
Seh ich ähnlich. Es gibt halt so die klassischen Paradisvögel, deren Person und Styling allein schon eine Marke ist (Lagerfeld, Westwood etc). Mir gefallen aber die Designer am Besten, die einfach gut angezogen sind. Gut heißt für mich, nicht verkleidet, nicht zurecht geputzt, sondern souverän, sauber, zum Typ passend. Also Tomas Maier ist da ganz groß, oder Raf Simons, Dries Van Noten, aber auch Stella oder Alber sind nicht zu verachten. Positiv aufgefallen in dieser (sehr langen!) Fotostrecke ist mir gleich zuerst Alexis Mabille. Der schafft den Spagat aus Ungewöhnlich und Bequem. Super!
Oscar de la Renta!
Unglaublich! Gute Idee! Muss mir mal in Ruhe noch einmal anschauen!!!!
Das ist ja mal ein langer Artikel (wohl ehr viele Bilder)
Ich persönlich mag die Styles von Frida Giannini, Donnatella Versace und Christopher Bailey. Ich find aber auch Lazaro Hernandez (Proenza Schouler) würde selbst im Sack noch gut aussehen.
Was für eine interessante Bildstrecke!
Ich persönlich finde ja schlichte, nahezu klassische Outfits wie bei Posh oder Frieda Giannini am angemessensten.
Schließlich geht es um eine Präsentation der Arbeit des Designers und nicht seines neuen Lieblingsoutfits.
Kleine Randbemerkung: Mit Handy in der Hand über den Laufsteg zu latschen wie Karl finde ich respektlos gegenüber dem Publikum.