Kathrin Bierling Autos und die Mode?!?
Au weia. Jetzt habe ich ihn mir angesehen, den VW-Spot mit Karl Lagerfeld. Auto und Mode? Das passt einfach nicht zusammen. Das sollte man auch nicht erzwingen. Wenn Autos runder werden, wird die Mode kantig. Wenn Autos nicht mehr in Weiß präsentiert werden, kommt die Farbe in Mode. Goldbraun ist derzeit nur bei Autos und Christbaumkugeln en vogue.
httpv://www.youtube.com/watch?v=MAsIUVUQv1Q
Dazu kommt, dass man es dem Modedesigner nicht abnehmen kann, sich für den "Style" der neuen VW-Modelle zu begeistern. Karl Lagerfeld kennt man sonst als bekennenden Nicht-Autofahrer, der sich in einem seiner drei kantigen Geländewagen Hummer zum Chanel-Privatjet chauffieren lässt – verglichen dazu könnte man die VW-Autos allerdings als "très elégante" bezeichnen. Aber würde ein Karl Lagerfeld das so zu seinem Baptiste sagen?
Die Kampagne habe Humor, erklärt der VW-Marketingleiter Matthias Becker. Man solle also, so verstehe ich das, die ganze "Style"-Nummer (Name der Sonderedition) einfach nicht so ernst nehmen. Okay, gelingt mir.
Fehlen nur noch Heidi und Seal. Ob sich Karl auch für die nächste Fahrpräsentation hergibt? Problem: Paris ist dafür absolut ungeeignet.
Ne, in Paris mag man keinen Autotest machen! Modestadt und Auto passen auch nicht zusammen. Dort hat meinen einen Chauffeur oder wünscht ihn sich mehr als alles andere.
Die durchschnittliche Fahrgeschwindigkeit beträgt in Paris 16 km/h.