Für Hochstaplerinnen
Kathrin Bierling

Für Hochstaplerinnen

Mein Freund fragte mich neulich bei einer Kollegin zu Hause, warum wir Mädels so gern Verpackungsmaterial stapeln. Dabei blickte er auf orange- und türkisfarbene Schachteln, in denen einst Leder-Accessoires und Silberschmuck geliefert wurden. Ich konnte ihm das Phänomen nicht erklären, habe mir jetzt aber neues Stapelmaterial gekauft...

Regal von Seletti

Um dieses Regal schlendere ich jetzt schon eine Weile (bei Amazon kostet es 1025 Euro). Mir fällt es einfach nicht leicht 1) viel Geld auszugeben, 2) für Möbel. Doch ich benötige dringend eines. Stapeln sich in meinem Wohnzimmer doch die Kisten.

Beim Onlineshop Yoox entdeckte ich das gleiche Seletti-Regal für 483 Euro und jetzt kommt's: An diesem Wochenende gibt es bei Yoox 15 Prozent auf "ausgesuchte Teile". Auch auf mein Regal und die Versandkosten liegen bei nur 9 Euro! Ich habe jetzt also mit dem Gesamtbetrag von 404 Euro ein gutes Gefühl. Billiger wäre es bei habitat oder Muji & Co. auch nicht geworden.

Der Grund für niedrige Versandkosten

Das Regal besteht aus 10 Holzkisten ohne Böden. Jede hat ein anderes Siebdruck-Muster (z.B. Karo, Blumen, Wörterbuch-Eintrage, asiatische Figuren). Alle sind in Beige/Schwarz gehalten. Mitgeliefert werden zwei Riemen, wie man sie von Umzügen kennt und Schraubklammern zum Fixieren der Boxen. Ich freue mich schon!

Foto: Yoox

Modepilot
Modepilot ist Deutschlands erster Modeblog. Mit seiner Gründung in 2007 war und ist er Vorreiter der unabhängigen Mode-Berichterstattung. Noch heute wird die Seite leidenschaftlich von Mitgründerin Kathrin Bierling geführt. Sie ist eine ausgebildete und erfahrene Journalistin, die zunächst bei der Financial Times lernte und arbeitete und dann einige Jahre bei der WirtschaftsWoche beschäftigt war, bevor sie die Seiten Harpersbazaar.de, Elle.de und InStyle.de verantwortete. An Modepilot liebt sie, dass sie die Seite immer wieder neu erfinden muss, um am Puls der Zeit zu bleiben. Worin sie und ihre Autoren sich stets treu bleiben: Den Leser ernst nehmen, nicht sich selbst.

Kommentare