Kathrin Bierling Signora Gucci in Düsseldorf
Alessandra Gucci, Tocher von Maurizio Gucci und Urenkelin von Guccio Gucci (Firmengründer), stellte vorhin ihre erste Handtaschen-Kollektion im Concept-Store Apropos Düsseldorf vor. "The First" nennt sie ihr erstes Taschenwerk bestehend aus neun Modellen. Der Gucci-Spross arbeitete zuvor bei Ungaro und Gilli, dann als Journalistin.
Jedes Modell (Alligatorleder und Swarovski-Steine) ist auf 11 Stück limitiert. Farbkombis: Pink/Gelb, Türkis/Hellgrün, Rot/Grün. Jede Taschenform trägt einen Namen: Die runde heißt "Alessandra", die kleinere "Maurizio" (Alessandras Vater) und die größere "Rodolfo" (Alessandras Großvater). Die insgesamt 99 handgefertigten Taschen (8 Stunden pro Tasche) werden weltweit und in Deutschland exklusiv bei Apropos verkauft. Und haben natürlich nichts mit dem Gucci-Konzern zu tun. Hier geht es zu Alessandras Homepage: http://aglimitededition.com/
Apropos-Besitzer Klaus Ritzenhöfer: "Die Taschen liegen bei etwa 7000 bis 9000 Euro".
Guido Boehler lud die illustre Damenwelt Düsseldorfs zur Taschenpräsentation.
Architektin Regina Ingenhoven. Ihr Kleid hat sie von Yuta Pasch, Düsseldorf.
Alessandra Gucci und Klaus Ritzenhöfer beim anschließenden Dinner in der Düsseldorfer Hafenperle. Die schöne Italienerin erzählte, dass ihre Schuhe in Italien produziert werden. Dort, wo auch Manolo Blahnik produzieren lässt - die beste Voraussetzung für eine künftige Design-Kooperation?
Fotos: modepilot/modejournalistin






Was sind das denn für Taschen-Ungetüme?
Mit "Gucci-Gucci" hat das aber Label-technisch gesehen nix zu tun, oder?
Frau Gucci ist die erste Frau in ihrer bekannten Familie (die mit der Gucci-Group nichts mehr zu tun hat), die sich nun als Unternehmerin und Taschendesignerin versucht. Mit viel Liebe zu bestem Handwerk - das hat sie von ihrem Urgroßvater. Mit viel Engagement (sie ruft selbst bei Einkäufern und Ladeninhabern an; auch mehrmals) - das hat sie von ihrem Opa Rodolfo, der im Mailänder Laden stand. Tag für Tag.
@auchmilan: Das war auch mein erster Gedanke, aber dann dachte ich: Passt! Die Taschen werden in Düsseldorf sicherlich Käufer finden.