Dieses Label braucht Hilfe im Designteam!

Kookai Das franz√∂sische Modelabel¬†verlor in den letzten zehn Jahren zunehmend an Bedeutung. 1993 warb Kookai noch mit Supermodels wie Linda Evangelista¬†und Cindy Crawford f√ľr seine Damenmode. Als Teenie fuhr ich gern¬†ins franz√∂sische¬†Strasbourg, um neckische R√∂cke und gut geschnittene Tops von Kookai zu kaufen. Doch, was ist passiert?!? 2006¬†ver√∂ffentlichte Burda Community Network, dass von knapp 20.000 Befragten nur 1 Prozent in den letzten vier¬†Jahren etwas von Kookai gekauft haben.¬†Die aktuelle Fr√ľhjahr/Sommermode 2009 wirkt wieder einmal sehr uninspiriert...
Das kann sich heute jeder mit Fundst√ľcken aus dem eigenen Kleiderschrank zusammen stellen und¬†zwar¬†besser. Und, was soll der untere Bildrand - ein Stilmerkmal? Ich glaube kaum, denn sonst w√§re er auch auf den anderen Lookbook-Fotos.
Ohne Worte.
Das ist noch der beste Look!
Bottega-Veneta-Kopien kann ich nicht mehr sehen!!!
Fotos: Kookai
Photo Credit: false

Kommentare

  • Julitta sagt:

    Da hast du vollkommen recht. Diese Mode ist so teuer und sieht doch aus wie H&M von 2006.
  • modejournalistin sagt:

    Genau! Bild Zwei könnte auch von 1989 stammen.
  • parisoffice sagt:

    M√§dels, auch wenn ihr mich steinigt. Sitze gerade vor dem Mac in einem Kookai-Pulli, gestern erstanden im Outlet - am Stammplatz im Sentier, wo das Label einmal seinen Anfang nahm. Inzwischen ist Kookai ja nun japanisch und ich gebe zu: Unglaublich viel Schrott, nur dazwischen gibt es echt gute Sachen. Vor allem aus Strick. Denn wenn ich zu der schrottigen Designerware was anf√ľgen kann, ist, dann dass meine Pullis von Benetton und Kookai nach tausend W√§schen wie neu sind, w√§hrend die ganzen teuren Sachen inzwischen trotz Handw√§sche aussehen wie aus dem M√ľll gezogen. Bin inzwischen sowieso so drauf: Schuhe nur noch von einer Firma, die dort ihren Anfang nahm. Strick vom Stricker, Konfektion vom Schneider.
  • auchmilan sagt:

    @parisoffice: Diese Einstellung w√ľrde ich doch glatt als "voll im Trend" bezeichnen!
  • modejournalistin sagt:

    Kookai ist japanisch? Versteh ich nicht...

    Eigent√ľmer Vivarte ist doch franz√∂sich.


  • parisoffice sagt:

    Liebe Modejournalistin, Du hast Recht. Vivarte ist Eigent√ľmer, aber die sind inzwischen aufgekauft von einem Briten: Charterhouse. Somit ist Kookai nun britisch, wie ich gerade bei einer Recherche erfahren durfte. Wie komme ich auf die Japaner? Die hatten das wohl mal nach dem Gr√ľnder, so wie Princess Tam Tam und so einigen anderen Frenchie Labels. Ich glaube, ich habe beginnende Altersdemenz.
  • modejournalistin sagt:

    Ach, auch egal. Morgen geh√∂rt es den Russen, √ľbermorgen den Chinesen. Hauptsache Herm√®s bleibt franz√∂sisch.
  • Natalya sagt:

    "2006 ver√∂ffentlichte Burda Community Network, dass von knapp 20.000 Befragten nur 1 Prozent in den letzten vier Jahren etwas von Kookai gekauft haben. " - das liegt daran, dass seit 2005 bis 2007 der Generalimporteur f√ľr Kookai in Deutschland gek√ľndigt wurde und Kookai-Ware nicht verf√ľgbar f√ľr die H√§ndler war. Seit 2007 hat Gro√ühandel 320 Kunden...und ein Store in Alexa Center in Berlin...
  • modejournalistin sagt:

    @Natalya Okay, wenn Deutschland Kookai-Ware in den Jahren 2005 bis 2007 nicht importierte, dann liegt es vielleicht daran, dass 2002, 2003 und 2004 Kookai nur sehr schlecht verkauft wurde.