Schwangerschaftsmode-Tagebuch: 7. bis 19. Woche

Schwangerschaftsmode-Tagebuch, Teil 1 (bis 19. Woche). Der Bauch und auch der Rest des Körpers entwickelt sich bei jeder Schwangern natürlich anders. Das nur schon einmal vorweg. Bei mir konnten Freunde lange nichts erkennen: „Da musst Du den Bauch aber schon rausstecken, damit man etwas sieht!” Ich hingegen konnte natürlich schon bald einen größeren Busen, eine verschwindende Taille und eine Bauchdeckenwölbung ausmachen. Knapp zwei Kilo sind es heute mehr, seit Beginn der Schwangerschaft.
Das Erste, was ich an meinem Körper feststellte, noch bevor ich wusste, dass ich schwanger bin: Meine Brüste spannten (Was sie normaler Weise nicht taten, wenn ich auf meine Periode wartete) und sie wurden schön prall. Ich wechselte dann von Spitzen-BHs mit Bügeln zu Baumwollbustiers und -Bralettes von Calvin Klein, also keine Bügel und keine Spitze mehr. Meine Brüste waren einfach zu empfindlich. Aber mittlerweile kann ich wieder Unterwäsche mit Bügel und Spitze tragen. Ich denke, dass sich meine Haut einfach erst an den neuen Umfang gewöhnen musste. Und natürlich creme ich jeden Tag ganz fleißig mit Schwangerschaftsöl ein!

Wie lange passen die alten Hosen in der Schwangerschaft?

Ab dem zweiten Monat fühlten sich hoch geschnittene Jeanshosen (z.B. die geliebte „Pedal Pusher“ von Closed) nach dem Frühstück schon zu eng an. Da half dann zunächst einmal der Trick mit dem Haargummi: Man zieht eines durchs Knopfloch, bildet eine Schlaufe und legt diese um den Knopf. Das funktioniert bei der 'Pedal Pusher', bzw. bei Jeanshosen mit durchgeknöpftem Hosenladen noch ganz gut. Bei Jeanshosen mit Reißverschluss eher nicht so...
Haargummi Trick Schwangerschaft Jeans Hose
Den Trick mit dem Haargummi empfehle ich für Jeanshosen mit durchgeknöpftem Hosenladen.
Um den dritten Monat herum habe ich mir dann eine dieser Schwangerschaftsjeans zugelegt. Freundinnen tragen sie auch noch Jahre nach der Geburt ihres letzten Kindes und eine Freundin, die noch gar nicht schwanger war, schwört auch darauf. Ich weiß jetzt warum. Es gibt keine bequemeren Hosen auf der Welt!
Ich hätte mir so eine auch schon vorher kaufen sollen. Diese Jeanshosen sind so niedrig geschnitten, dass sie herunterfallen würden, wenn sie nicht von einem sehr breiten Stretchbund aus weichem Baumwoll-Jersey gehalten werden würden. Diesen zieht man sich über den Bauch und hält damit endlich die Nieren so warm, wie es sich Großmutti immer wünschte. Bei Esprit gibt es diese Jeans auch mit einer 34er-Beinlänge (>>>).
Allerdings kann ich auch immer noch einige meiner alten Jeanshosen tragen, wenn sie besonders niedrig geschnitten sind. Stand: 19. Schwangerschaftswoche.
Welche Hosen mich immer noch sehr treu begleiten, sind die Lederhosen von Set – Sie sind elastischer als Denim. Außerdem passt mir manche extrem hoch geschnittene Stoffhose noch. Das sieht dann halt recht niedlich aus.
 

T-Shirts, Hemden, Pullis – alles lieber länger

Noch passen mir die ganz normalen T-Shirts, aber ich greife dennoch am liebsten zu den lang geschnittenen, z.B. zu den Slim-Fits aus der Herrenabteilung. Das wird in Zukunft nur noch der Fall sein. Auch Tanktops, die einem früher zu lang geschnitten erschienen, dienen sich gerade als meine neuen besten Freunde für den Sommer an.
Ich werde sie zu Röcken mit einem breitem, weichen, gesmokten Bund tragen, z.B. von Isabel Marant.Dazu empfehle ich, sich noch einmal die hotten Schwangerschafts-Looks von Inka Marnette anzusehen >>>.

Das leichteste: Kleider

Zum Glück bin ich (erst einmal) nicht auf Umstandskleider angewiesen. Diese gefallen mir in 99 Prozent der Fälle nämlich leider gar nicht. Hingegen!
Modepilot Schwangerschaftsmode Diane von Furstenberg
Immer gut: Wickelkleider aus Seidenjersey von Diane von Furstenberg
Dafür sind die zeitlosen Wickelkleider ('Wrap dress') von Diane von Fürstenberg auch für einen wachsenden Bauch (und Busen) ideal. Sie verfügen über genug Stoff rechts und links, dass sie selbst bei einem großen Bauch vorne nicht aufspringen werden. Grund genug, sich lieber beim legendären Seidenjersey (z.B. Secondhand) umzusehen als bei den oft Polyester-reichen Umstandskleidern.
Außerdem habe ich mit meiner Schwangerschaft, die ihre Hochphase im Sommer haben wird, viel Glück. All die weiten Sommerkleider aus Baumwolle, die man eh schon besitzt, bieten oft genug Raum für einen dicken Bauch.

Aussicht

Da mein Bauch weiter wächst und neue Maßnahmen folgen werden, halte ich Euch bald mit einem Teil 2 auf dem Laufenden, auch darüber, ob meine Pläne (Herrenhemden, Monokini) soweit aufgehen. Wie lange ich mich wohl noch in eng anliegendem Stretch wohlfühlen werde? Und werde ich doch noch klassische Schwangerschaftsmode kaufen?
Für die Körperpflege und Kosmetik (Öle, Cremes, LSF), die ich aktuell verwende, gibt es einen extra Bericht (>>>). Und hier findet Ihr alles zur Schwangerschaftsmode im sechsten Monat (>>>)
Photo Credit: Modepilot

Kommentare

  • Aggi sagt:

    Liebe Kathrin,

    hey super - herzlichen Glückwunsch! Wusste ich gar nicht...lass es dir gut gehen!

    Und bzgl der Mode mach dir keine Gedanken - du bist doch die perfekte Fachfrau...freue mich über weitere Fotos!

    PS - sehe auch noch keinen Bauch!


    Ganz liebe Grüße aus Düsseldorf, Aggi
    • Kathrin Bierling sagt:

      Danke, liebe Aggi! Weitere Fotos folgen 🙂 Wie geht es Dir? Ganz liebe Grüße nach Düsseldorf, Kathrin
  • Andrea sagt:

    Wie du strahlst, noch schöner als vor der Schwangerschaft 😘
    • Kathrin Bierling sagt:

      Hihi, Danke, liebe Andrea, die Hormone 😉
  • Sabina sagt:

    Ist's der Mammi bequem, freut sich das Kleine... Alles Gute , liebe Kathrin, ich freue mich mit Dir!

    Liebe Sonnengrüße aus Berlin, Sabina


    • Kathrin Bierling sagt:

      Danke, liebe Sabina! Haha, ja genau 🙂 Ganz liebe und ebenfalls sonnige Grüße aus München nach Berlin, Kathrin