GG vs. CC

Man sollte meinen, wenn das Wochenende bevor steht, ist die Diskussion, nach der richtigen Schuhwahl (z.B. Louboutin oder Blahnik), müßig. Doch damit Modejournalistin auch am Samstag ein Gesprächsthema hat, zerbricht sie sich zum Vatertag schon einmal den Kopf, ob nun GGDBs (Sneaker von Golden Goose Deluxe Brand) mit eingebautem Fußbett für circa 310 Euro oder Converse Chucks in der Edelversion (Leder oder Used-Optik) mit dazu gekauftem Fußbett für insgesamt circa 100 Euro cooler sind.
Dazu kommt, dass der GGDB ja wohl eindeutig ein Nachahmerprodukt des legendären Chucks ist – den Basketballschuh gibt es seit 1917 und seit 1923 wird er nach dem Basketballstar Chuck Taylor genannt. Dennoch schwören viele meiner stilsicheren Freunde auf die Bequemlichkeit des Me-too-Produkts der im Jahre 2000 gegründeten Marke 'Golden Goose' aus Italien. Sie kaufen sich Saison für Saison andere Farben hinzu. Nur ein Freund sagte kürzlich, dass sich seine Füße plötzlich nicht mehr gut darin anfühlen. Sollte er auf Chucks wechseln?

GGDBs oder lieber Chucks – Was meint Ihr?

Fotos: TheCorner, Converse
Photo Credit: false

Kommentare

  • flx sagt:

    also harald's ansatz ist nicht schlecht.

    außerdem sind sneakers über 100€ eigentlich (so'n hirschleder-visvim bestätigt als ausnahme die regel, ist aber auch max 200€ wert und nicht wiezuletzt angeboten 400 autsch) panne.

    ansonsten wird samstag spontan entschieden, welcher sneaker gerade komfort, wetter, ggf. spontan bolzen/skaten/basketballern aushält und gleichzeitig natürlich der coolste im kiez ist.


    NurmalsoMeineGehumbelteMeinung.
  • Modejournalistin sagt:

    @Harald Liebe

    Du liegst IYHO (In Your Humble Opinion) völlig richtig, wie ich finde. Vielleicht lege ich mir für den Sommer so ein Paar Jack Purcells zu, aber diese Slipper-Version: "low profile slip", ohne Schnürsenkel und mit niedriger Sohlenkante.


  • Harald Liebe sagt:

    Die einzig andere mögliche Alternative sind 'Jacks', Jack Purcells, ebenfalls Sneaker Klassiker von Converse. IMHO noch smarter, weil (fast) ganz ohne Branding und schon damals von so Stil-Ikonen wie Elvis und James Dean getragen....