DAS Weihnachtsgeschenk
Kathrin Bierling

DAS Weihnachtsgeschenk

Noh Nee, die Marke, die für ihre geschmackvollen Dirndl aus afrikanischen Stoffen ("Dirndl Africaine"), bekannt wurde, hat ein neues Produkt, um die Zeit zwischen den Oktoberfesten zu überbrücken: Die Schürze. Die Schürze mit anknöpfbaren Handtüchern zum Wechseln.

Ich fand das perfekte Weihnachtsgeschenk für meinen Vater bei einem Besuch des Geschäfts auf der Münchner Türkenstraße. Dabei erfuhr ich von Cornelia Hobbhahn, die ich noch aus ihrer Zeit als PR-Managerin bei Clarins kenne, dass sie an der Marke beteiligt ist. Ihr gefallen nicht nur die schönen Kreationen, sondern auch das dahinter stehende Konzept: afrikanische Frauen werden hier im schönen Atelier von der Schneiderin angelernt, um nach den Ansprüchen verwöhnter Münchnerinnen nähen zu können. Mit dieser Schulung und den Aufträgen aus München können sie sich in ihrer Heimat ihren Unterhalt selbst finanzieren.

Zurück zur Schürze: Als neulich mein Vater zu Besuch war, hatte dessen Frau Interesse an meinen maßgeschneiderten Schuhen von Noh Nee. Also nix wie hin. Und, wer steht plötzlich mit einem blauen Stofftäschchen (Inhalt: Schürze aus dem gleich blauen, gemusterten Stoff und zwei farblich dazu abgestimmte Handtücher) an der Kasse? Der Papi. Auf die Frage seiner Frau, für wen das denn sei: Möchte er sich selbst schenken.

Kostenpunkt circa 79 Euro.

Foto: Noh Nee

Modepilot
Modepilot ist Deutschlands erster Modeblog. Mit seiner Gründung in 2007 war und ist er Vorreiter der unabhängigen Mode-Berichterstattung. Noch heute wird die Seite leidenschaftlich von Mitgründerin Kathrin Bierling geführt. Sie ist eine ausgebildete und erfahrene Journalistin, die zunächst bei der Financial Times lernte und arbeitete und dann einige Jahre bei der WirtschaftsWoche beschäftigt war, bevor sie die Seiten Harpersbazaar.de, Elle.de und InStyle.de verantwortete. An Modepilot liebt sie, dass sie die Seite immer wieder neu erfinden muss, um am Puls der Zeit zu bleiben. Worin sie und ihre Autoren sich stets treu bleiben: Den Leser ernst nehmen, nicht sich selbst.

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