Verlosung: 'City Fashion Berlin' signiert
Soeben habe ich mit einem Freund aus Schweden telefoniert. Er studiert derzeit Modewissenschaften und geht ab nächsten Monat aufgrund seines Studiums für einen längeren Zeitraum nach Paris. Ich liebe den Austausch mit ihm, weil er ein gigantisches Wissen hat. Beim Thema "Deutsche Mode" brennen wir dann so richtig auf und man verliert sich im endlosen Gespräch.
In puncto Berliner Labels hat sich Christine Anna Bierhals mit dem Sujet befasst und ihr Wissen in Buchformat beim Ullmann Verlag herausbringen lassen. Die Münchnerin ist Journalistin und Stylistin mit einem nationalen als auch internationalen Klientel wie bspw. Condé Nast.
Vorgestellt wurde es während der Fashion Week Berlin im Department Store im Rahmen eines Interviews mit ihr sowie Esther Perbandt und Patrick Mohr, die zu den bekanntesten Berliner Modedesignern zählen.
Christine Anna Bierhals, Esther Perbandt & Patrick Mohr (v.l.n.r.)
"City Fashion Berlin" befasst sich auf über 200 Seiten nicht nur mit mehr als 40 Berliner Labels sondern auch mit den Hot-Spots aus den Bereichen 'Shopping, Culture, Food & Nighlife'. Ich habe bereits einen Blick darauf geworfen und würde es als Nachschlagewerk für all die Menschen bezeichnen, die auch ein Interesse für Designtalente im innerdeutschen Raum hegen.
Wissen ist Macht!
Verlosung von 'City Fashion Berlin'
mit Signaturen der Designerin Esther Perbandt und des Designers Patrick Mohr
Solch ein Werk sollte nicht einfach so verschenkt werden. Deshalb schreibt in die Kommentarfunktion, was Ihr mit dem Thema "Berliner Mode" assoziiert.
Teilnahmeschluss:Montag, der 30. Januar, 10 Uhr
Wichtig: Du kannst Dir zwar zum Kommentieren Phantasienamen ausdenken, aber Du musst unbedingt Deine richtige Email-Adresse angeben. Denn vielleicht bist Du der oder die glückliche Gewinner/in!
Photos: Jérôme



Assoziationen zu "Berliner Mode":
Rebellisch - vielschichtig - sexy - im Alltag oft schrecklich - offbeat - low profile - zu wenig selbstbewusst - materiell arm - in der Wahrnehmung anfällig für Möchtegerne - rockt - grassroots - lack of great marketing - ein bischen zu blond
Cool, gerne mit Vintage, ganz anders als andere Hauptstädte und Modemetropolen. Berlin hat sein eigenes Flair und seinen eigenen Stil.
Berliner Mode ist für mich Mode, die eher am basic orientiert ist aber auf den zweiten Blick mit interessanten Details aufwartet. Gemütliche Schnitte gepaart mit schönen Materialien - niemals schrill oder crazy, sondern eher auf eine sehr lässige und subtile Weise elegant. Weder etwas für Muttchen oder Sekreteusen, noch für Leute die auf den ganz großen Auftritt aus sind, sondern eher für Menschen die das Individuelle und qualitativ Ansprechende mit dem gewissen etwas suchen.
Das Buch habe ich von meinem SchwippSchwappSchwager zu Weihnachten bekommen! Hat sich schon bestens bewährt: denn die meisten vorgestellten locations liegen in direkter Umgebung meines Büros in Mitte.
Achso: ich will übrigens nicht gewinnen 😉
Berliner Mode ist wie seine zwölf Bezirke:
1. Stylish
2. Konservativ
2. Alternativ
3. Lässig
4. Provokant
5. International
6. Altmodisch
7. Verspielt
8. Individuell
9. Verspielt
10. Abgelegen
11. Unaufdringlich
12. Kompatibel
Aber nie: langweilig!
Freiheit - das zu tragen, was man will, wann man will und wo man will. Und ein gewisses Understatement, das diese unglaubliche Coolness ausstrahlt!
Berliner Mode ist genauso vielfältig wie das Klientel, dass sie zu bedienen hat, da dieses jedoch je nach sozialer Gruppe irgendwo zwischen den künstlerischen Auffassungen des Möchtegern-Individualisten und den Geltungsbedürfnissen der wichtigtuerischen D-Promiliga und Pseudoreichen liegen kann Berliner Mode alles zwischen furchtbar, langweilig, over-the top und wunderbar sein.
Über ein bisschen mehr Wissen in Form des Buches würde ich mich natürlich sehr freuen!
berlin ist und wird nie modestadt.
Röhrenjeans & Vintagelederbeutelchen. Undercut & Spruchstoffbeutel. Manchmal so inspirierend & leider so oft mehr OTTO als Jil Sander. Echte Berliner erkennt man, echte Berliner Stiltrophäen erst recht, und leider, zu oft!, die waschechten Stiltrümpfe: Touristen. Aber abgesehen von allem, ist Berlin wahrscheinlich die echteste unter allen Metropolen. Nicht so schnelllebig, sondern langsam, aber ganz sicher, guten Stil entwickelnd. Oft etwas unsicher und untalentiert, aber mit vielen Blüten versehen. Das Schönste: Aus jedem Lookbook oder Streetstyle würde man sie sofort wieder erkennen, die Berliner Bodenständigkeit.
Spruchjutebeutel....aber zum Glück immer weniger 🙂 Rebellisch, immer dem neuesten Trend hinterher hechtend, so erlebt man die Mode auf der Straße. Auf dem Laufsteg wird Berlin immer innovativer, bleibt aber einer gewissen ich nenne es mal "deutschen Klassik" treu 😉
berliner mode bedeutet:
-sich anziehen wie man will,
-keinen marken hinterhechelnd,
-ideen gebend, wenn ich vom heimatbesuch wieder nach ffm muss,
-frei sein und nicht nur darüber redend
-sich selbst nicht zu ernst nehmend
-den 'hype' um einen selber (berlin und berliner) mit leicht hochgezogenen augenbrauen betrachten
berliner mode bedeutet für mich einen schönen clash mit der münchner. immerhin ist patrick mohr aus der bayerischen landeshauptstadt, die autorin des buchs ebenfalls. der unterschied - die berliner mode ist unvorhersehbarer, weniger angepasster als die in meiner stadt. die dinge werden einfach weiter entwickelt. daher hätte ich das buch gerne zum schmökern - und um mich inspirieren zu lassen.
Berliner Mode ist für mich Kleidung die man tragen kann.
Berliner Mode gibt es nicht 😀 Sie ist so bunt und farblos, so modern und zeitlos, so schrill und langweilig, dass man sie nicht einordnen kann. Nichts ist wunderbarer!
Wer hat jetzt eigentlich gewonnen? Oder hab ich da was verpasst?
ah, sasa! sorry!!! werde mich umgehend drum kümmern. habe noch ein wenig Geduld, da ich den Gewinner gerne mit der Autorin Christine Bierhals ermitteln möchte.