Keine Gewissensfrage
Modejournalistin fragte gerade, ob sie ihr Kleidchen, das sie zum Lampen dübeln und im Büro trägt, im Original hätte kaufen sollen. Ich sage: Ja! Und lege nach mit meinem Wunsch-Kleidchen von Donna Karan, das ich beim Enten füttern, Silber polieren und Geranien umtopfen zum Einsatz kommen lassen würde.
Ein Traum in schwarzem Jersey-Stretch, gerade herein geflattert bei net-a-porter, für allerdings sage und schreibe 2.000 Euro. Das kann man nur kaufen, wenn man kein Gewissen mehr hat.
Foto: net-a-porter

somit gerät das Kleidchen zum Paradoxon, denn wer kein Gewissen (und 2 Kilo übrig) hat, füttert keine Enten, poliert kein Silber, und topft keine Geranien um.
...was zu beweisen wäre.
mit Dany telefonieren, Eckes Edelkirsch trinken, Kolbenfüller auftanken, Topflappen nach Farben sortieren, Laufmasche mit einem Tropfen Nagellack aufhalten, Hund shampoonieren, Tiffany-Schleifen aufbügeln.