Leo auch in Paris

Paris Fashion Week. Zwei Designer suche ich mir aus, zwei Lieblinge: Dries Van Noten und Marco Zanini (Rochas) und worauf stoße ich schon wieder? Leo! Stoff-Virtuose Van Noten kombiniert es zu allem - nicht immer gelungen, wie ich finde. Bei Rochas gab es auch sehr tragbare Kombinationen (im besten Sinne!) - von der türkisfarbenen Hose mal abgesehen...
Dries Van Noten (l.), Rochas (r.)
Da diese Männer entwerfen und mit Schnittmustern umgehen können, gehe ich auf das Abstimmen der Einzelteile ein: Bei Dries Van Noten geht es ja nie darum, sexy zu wirken, vielmehr interessant. Seine feinsinnigen Muster- und Farbmixturen können da von plüschigem Pelz schon ganz schön aufgerüttelt werden - das kann ich mir dann teilweise nur an namhaften Kunstsammlerinnen vorstellen...
Schön & schlimm: zum Streifenshirt und zum floralen Rock in Schwarz/Violett, großflächig zum Rock in Neingrün - beides Dries Van Noten
Dafür liebe ich den Rochas-Chefdesigner Marco Zanini (dritte Kollektion für Rochas): Kombinationen, die mehr nach "gekonnt" als nach "gewollt" aussehen. Da passen dann sogar Pantoletten mit Leoparden-Muster
Fotos: catwalkpictures
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Kommentare

  • auchmilan sagt:

    hahaha neingrün? war das absicht?

    auf jeden fall super


    und dann gleich darunter wieder eine klogrün-variation...
  • Deike sagt:

    Rechte Seite von Rochas erinnert mich extrem an Bree van de Kamp von Desperate!! Die trägt zu ihren roten Haaren ja auch immer mit Vorliebe giftige Farben - gewagt aber gekonnt!
  • Mauri sagt:

    ich mag leo irgendwie nicht so gern!
  • Balmains Barock > -Mode-, Designer, Fashion-Week, Leute > Modepilot sagt:

    [...] Noch mehr Leo gefällig, Frau Modejournalistin? Kannste haben: Auch Balmain spart nicht mit unserem liebsten Animal Print. Ansonsten zauberte Monsieur Decarnin einen Misch aus eleganter Barock-Opulenz mit den altbekannten Rock ‘n’ Roll-Anleihen, der sich sicher nicht mehr so locker 1:1 kopieren lässt wie Denim & Destroyed Looks zuvor. Ohne Gold-Metallic mit Lurex oder Lamé geht hier gar nichts, dazu gibt es Jacquards und Intarsien, Ornamente und Pailletten. Alles sehr reich und üppig. Die Silhouette bleibt weitestgehend erhalten, inklusive starke Schultern (wobei er letztere seltener einsetzt - ein Glück): schmale Hosen zu knappen Jäckchen oder kurze Kleidchen. Ist anders, aber schlägt bei mir nicht richtig ein. [...]