Geschichten vom Friseur

Wann ist man in einer Stadt zu Hause? Richtig! Wenn man einen Friseur gefunden hat.
In Mailand hab ich immer den Gianluigi bei Aldo Coppola (das allein ist schon ein Geschichte für sich... denn Gianlu oder "Amore", wie er von Freunden genannt wird, meint immer: "Welle, nexxe time I wante you to becomme blonde!" Jaja, und jetzt halt mal die Klappe, Figaro, und schnippel weiter).
Jetzt bin ich jedenfalls auch in Frankfurt fündig geworden: bei Salvatore (never change a winning Italian hairdresser...hahaha) mit seinem eigenen Salon Salvatore Piccione in der Töngesgasse. Der Mann kann was, sabbelt nicht beim Schneiden, Produkte alle von Aveda, schlichter Salon... wäre also alles schick, wenn es mit den Terminen nicht so kompliziert wäre. Ich war letzte Woche da, wollte dann gleich was Neues verabreden - Antwort des Schneide-Gehilfen (jetzt leicht tuntigen Unterton dazu denken): "Also, bei Salvatore ist erst wieder Mitte Februar was frei." Schön, bis dahin sehe ich aus wie ein Schafhirte.
Gut, hilft nichts - Termin gemacht, und dann habe ich in der Stadt nach kurzfristigen Zwischenlösungen gesucht, zur Überbrückung quasi. Bin auf der Münchener Straße fündig geworden, wo sich das Frankfurter Epizentrum der Herrenhaarschneidekunst zu befinden scheint. Und diese Eindrücke möchte ich der verehrten Leserschaft nicht vorenthalten.
Ich finde vor allem die Bebilderung toll - so wie in diesen spanischen Urlaubsrestaurants, wo man nur mit dem Finger auf das Gericht zeigen muss, das man haben will. So. Und sollte ich mich jemals trauen, mir hier die Haare schneiden zu lassen (5 Minuten Wartezeit, Chef schneidet selbst, kostet 10 Euro), dann nehme ich gleich ein Kamerateam mit.
Fotos: Milanoffice aka Frankfurtoffice/Modepilot
Photo Credit: false

Kommentare

  • parisoffice sagt:

    Milan, ich hatte eine super Friseuse in FFM. Bloß wie hieß die gleich?! Ist ja auch schon ein paar Jährchen her, dass ich da lebte. War aber nicht in der Innenstadt, eher Westend oder Holzhausenpark oder so. Ich schaue mal, ob ich das wieder finde. Sache ist ja, damals gab es noch keinen Blackberry, sondern nur Filofax und den habe ich schon ewig ins Archiv verbannt.
  • Jérôme sagt:

    Hahhahahaha... Das ist Frankfurt!!!!! Willkommen! 😉
  • Anja sagt:

    Ist das "Amore" da links auf dem Bild?

    Dann bleib`Italien treu!


  • milanoffice sagt:

    nee, das ist auch so ein frankfurter friseur schild.... aber hat was, oder?
  • Marc sagt:

    Antwort des Schneide-Gehilfen (jetzt leicht tuntigen Unterton dazu denken)!!!!!!!!!!!

    Ich frage mich, was das soll!!!????

    Findest du nicht, dass diese Aussage diskriminierend ist???