Ich mach in Nägel

Ich war in der letzten Woche in zwei verschiedenen Nagelstudios, einmal in Norddeutschland bei Alessandro und einmal im Rheinland - Herrschaften, da gibt es keine Wirtschaftskrise. Das wollte ich doch mal anmerken, weil mich das wirklich beschäftigt. Wo doch alle nur jammern, waren die Nagelmodelliererinnen bester Dinge und ich froh, noch schnell Termine zu bekommen. Was ist los im Land? Klamotten kaufen ist out, aber Beauty dafür dreifach in??? Und jetzt hätte ich noch einen Appell:
Wann eröffnen mal Nagelstudios an großen deutschen Flughäfen??? Ich persönlich könnte am Rhein-Main-Airport, Terminal B, eins gebrauchen. Und ich hätte gern, dass mal Mädels so einen Schuppen aufmachen, die Margiela tragen und so ein bisschen "anders" unterwegs sind (Bitte nicht falsch verstehen: Ich liebe meine Nagelfrauen, und die machen das super - aber die wollen mir immer Glitzersteinchen oder Schmetterlingsaufkleber auf pinkfarbenem Perlmuttlack auf die Nägel machen. Warum nur? Kennen andere das Problem auch? Oder mach ich was verkehrt?)
Foto: Alessandro
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Kommentare

  • modejournalistin sagt:

    Danke, milanoffice! Ich sehe die Marktlücke auch: 30-Minuten-Mani am Flughafen. In München gibt es so etwas bei den Abflügen international, glaube ich. Bis jetzt hatte ich noch nicht genügend Zeit eingeplant. Aber wie wäre denn Mani, Pedi im Flugzeug?!? Ich meine, bei der Luft, sind die Nägel doch im Nu trocken und die Zeit prima genutzt. Mit ner Grazia in der Hand und so...
  • milanoffice sagt:

    im flugzeug auch super. aber dann in einer extra kabine, oder? ich will nämlich bei turbulenzen nicht die abgeschubbelte hornhaut von meinem sitznachbarn in meinen doppelten wodka fliegen sehen.
  • Julica sagt:

    ist an meinem Weltende auch so: Insbesondere die Zehen werden fremd dekoriert. Kein Weib (ausser mir) malt sich noch selbst die Fußnägel an. Absolut out. In Sydney stammen die Nageldamen überwiegend aus dem asiatische Raum und sind nonstopp gebucht. Rezession? Pah. Meine Freundinnen hier besitzen nicht mal mehr eigenen Nagellack (denn den trägt ja die Naillady). Ich gestehe, ich kannte derlei Fußpflege sonst nur von meiner Oma (die hatte es im Rücken und konnte sich schlecht bücken). In Sydney ist Exot, wer sich's selbst malt. Ich bin in dem Falle gern Exot.

    Und mal ehrlich, den Nagellackentfernergeruch im Flieger? Nö danke.


  • karo sagt:

    bei uns (man höre und staune in saarbrücken!) gibt es tatsächlich einen sehr schönen laden, in dem man sich die nägel machen lassen kann. nette mädels, guter geschmack, schön eingerichtet und niemand will dir irgendwelche verzierungen aufschwatzen. großartig.

    das war bei meiner nagelfrau, die ich davor hatte, anders. die hat mich immer ganz verwundert angeschaut, wenn ich ihre sternchen, glitzerfarben und schmetterlinge sowie malereien verneint habe. und das musste ich ihr jedes mal wieder erklären.


  • MJ, war das nicht unser Plan? > Beauty > Modepilot sagt:

    [...] Hatten wir uns nicht an dieser Stelle vor gefühlten zehn Jahren über Blitz-Mani-Pedi-Einrichtungen...? Tja, während wir gelabert haben, hat es ein anderer gemacht: Be Relax habe ich nun im Terminal 2 am Frankfurter Flughafen entdeckt (und auf dem Rückflug gleich noch in Heathrow, Terminal 5). In Mailand, Paris, Rom und einigen anderen Flughäfen ist man auch bereits vertreten. Außer Mani/Pedi (mit OPI, Express-Variante ohne Lack 19 Euro, mit Lack 29 Euro) gibt es auch Massagen, Facials und Waxing im Angebot… VN:F [1.8.6_1065]please wait...Rating: 0.0/10 (0 votes cast)VN:F [1.8.6_1065]Rating: 0 (from 0 votes) [...]