Ready-to-speak: Obi-GĂŒrtel

Obi - so nennt man den japanischen WickelgĂŒrtel eines Kimonos. Obi-GĂŒrtel ist das, was Marc Jacobs fĂŒr Louis Vuitton zeigte: mehrfarbig, mehrlagig und mit einem Lederriemen zum Binden versehen, an dem Perlen und Federn aufgereiht sind - ein Highlight der FrĂŒhjahr/Sommermode 2009! Bunte Obi-GĂŒrtel sahen wir bei vielen Sommerlaufstegen anderer Designer (Missoni, A.F. Vandervorst, Basso & Brooke), doch sie sind weniger ĂŒberzeugend, weniger raffiniert in ihrer Formgebung. Sie sollten den Vergleich scheuen.

Obi-GĂŒrtel. Marc Jacobs, der auch fĂŒr seine eigene Linie "Marc Jacobs" jeden Sommerlook 2009 kunstvoll umwickelt, schafft fĂŒr Louis Vuitton den Multikulti-Spagat: Er lĂ€sst den japanischen WickelgĂŒrtel mit Wildkatzen-Druck und Schmuckelementen afrikanisch anmuten und trifft mit der Mixtur den europĂ€ischen Geschmack. So, und nur so, ĂŒberlebt der breite TaillengĂŒrtel die nĂ€chsten Saisons. Seine aufwendige Neuinterpretation schnĂŒrt Jacobs um Hosen, Röcke, Tops, Blazer und MĂ€ntel. Alles in Obi.
Fotos: Louis Vuitton (FrĂŒhjahr/Sommer 2009)
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Kommentare

  • Corinna sagt:

    Milanoffice, das Ding passt zum Schal. Ich finds fabelhaft!