Das sind die beliebtesten Pre-loved Marken

Sellpy, eine der größten Secondhand-Plattformen Europas, veröffentlichte gerade einen spannenden Report über unser Kaufverhalten. In den Bericht wird das User-Verhalten aus Deutschland, Frankreich, Österreich, Polen, Schweden, Dänemark, die Niederlande und Finnland miteinander verglichen. Welche Marken funktionieren wo am besten? Was sind die beliebtesten Kategorien und Luxusmarken?

Kaufverhalten bei Sellpy

Sellpy Second hand preloved Report modepilot
Secondhand-Onlineshopping: Wie ticken wir im Vergleich zum Rest von Europa?
Während Sellpy-Besucher aus Österreich und Deutschland vor allem nach Kleidern suchen, wird in der Niederlande und in Frankreich vor allem das Sortiment an Blazern geschätzt, gefolgt von Abendkleid (Frankreich), Jumpsuit (Niederlande), Rucksack (Österreich) und Lederjacke (Deutschland).
In Schweden, dem Land, aus dem Sellpy kommt, ist die Jeans auf Platz 1, und in Finnland ist das Sweatshirt die beliebteste Kategorie.

Lieblingsmarken

Sellpy Report Modepilot
Was sind die beliebtesten Marken bei Sellpy?
Was ich zwar nicht sonderlich überraschen, aber dennoch erschreckend finde, sind die beliebtesten Marken. Denn hier gehen eindeutig Fast Fashion-Marken als Sieger hervor. Zara befindet sich in drei Ländern auf Platz 1: Deutschland, Österreich und Schweden. Und das, obwohl es bei Sellpy auch eine Riesenauswahl an H&M-Designerkooperationen gibt, da das Unternehmen eine Tochtermarke von H&M ist.
Andere Lieblingsmarken sind Nike: in Deutschland auf Platz 2, in Polen auf Platz 2 und in den Niederlanden auf Platz 3. Eine positive Überraschung bietet Österreich mit dem nachhaltigen Label Patagonia auf Platz 3 der beliebtesten Marken.
Ralph Lauren schneidet auch sehr gut ab: Platz 1 in der Niederlande, Platz 2 in Österreich und Platz 3 in Schweden. Finnland und Frankreich bleiben mit ihren ersten Plätzen den eigenen Marken treu: Marimekko und Sézane. Und Gucci schafft es, sowohl in Deutschland als auch in Polen, auf Platz 3.

Welche Marken werden am besten verkauft?

Modepilot Cargohose Sellpy
Finde Deinen eigenen Stil: mit Secondhand-Kleidung
Doch so beliebt Nike auch sein mag, besser verkaufen (höher erzielte Verkaufspreise) lassen sich im Sportbereich Lululemon, Stella McCartney for Adidas, New Balance und Speedo.
Bei den Luxusmarken liegt Yves Saint Laurent auf Platz 1 und vor Gucci (Platz 2), gefolgt von Mulberry, Marc Jacobs und Burberry. Bei den nachhaltigen Marken liegt die Kindermodenmarke Mini Rodini (Platz 1) noch vor Patagonia (Platz 2).

Die beliebteste Shoppingzeit

Hättet Ihr es gedacht? Bei nichts sind sich die Europäer:Innen so einig wie bei der perfekten Uhrzeit fürs Onlineshoppen. Fast alle befinden sich zwischen 20 (Finnland) und 22 Uhr (Frankreich auf der Plattform von Sellpy. Im Mittelfeld, um 21 Uhr, surfen die User aus Dänemark, Deutschland, Niederlande, Österreich und Schweden.

Landestypische Wunschlisten

Sellpy hat die Wunschlisten-Funktion, wie fast jeder andere Onlineshop auch. Darin kann man sich Produkte 'merken', die man gern hätte, aber (noch) nicht kaufen kann.
In seinem Report 2023 veröffentlichte das schwedische Unternehmen nun also auch die Produkte, die sich bei den meisten Menschen auf der Wunschliste befinden. Darunter ein paar ganz landestypische Produkte wie die Aigner-Umhängetasche in Deutschland, der Marimekko-Pullover und das T-Shirt mit großer Logoblume in Finndland und die Gul & Blå-Jeans in Schweden.
Das erste Foto stammt von https://de.depositphotos.com/
Photo Credit: Depositphotos.com, Sellpy
Modepilot ist Deutschlands erster Modeblog. Mit seiner Gründung in 2007 war und ist er Vorreiter der unabhängigen Mode-Berichterstattung. Noch heute wird die Seite leidenschaftlich von Mitgründerin Kathrin Bierling geführt. Sie ist eine ausgebildete und erfahrene Journalistin, die zunächst bei der Financial Times lernte und arbeitete und dann einige Jahre bei der WirtschaftsWoche beschäftigt war, bevor sie die Seiten Harpersbazaar.de, Elle.de und InStyle.de verantwortete. An Modepilot liebt sie, dass sie die Seite immer wieder neu erfinden muss, um am Puls der Zeit zu bleiben. Worin sie und ihre Autoren sich stets treu bleiben: Den Leser ernst nehmen, nicht sich selbst.

Kommentare