Basics – Wenn ich bei null anfangen müsste

Schließen Sie die Augen. Denken Sie an Andy Warhol, Woody Allen und Johnny Depp. Sehen Sie die jeweiligen Brillen auf ihren Nasen? Sie stammen von der 1915 gegründeten Traditionsmarke Moscot. Vielleicht haben Sie sich auch beim Schauen der Serie „Damages“ gefragt, welche coole Sonnenbrille Glenn Close da trägt. Ebenfalls von Moscot aus NYC, Modell: Miltzen.

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Das Modell „Miltzen Sun“ von Moscot in der Farbe „Flesh“

Zack Moscot, fünfte Generation, ist Chefdesigner des Familienunternehmens. Er wurde vor 26 Jahren als „Zachary“ in New York City geboren und von da an kurz „Zack“ genannt. Als Schüler half er bei der Inventur und im Laden beim Verkauf mit und lernte alles über die Moscot-spezifische und -umfangreiche Kundenbetreuung. Er war sich sicher, eines Tages in die Firma nicht einsteigen zu wollen. Der Teenager träumte davon, Dinge zu erschaffen. Dann zeigte ihm der damalige Chefdesigner seine Arbeit und Zack Moscot entschied sich für ein Industrie- und Produkt-Designstudium. Seit vier Jahren ist er nun Chefdesigner und verhilft der Marke nicht nur zu erfolgreichen Neuauflagen der Klassiker, sondern auch zu erfolgreichen Neuschöpfungen wie den Modellen „Frankie“ und „Arthur“ (wird u.a. von Jack Savoretti getragen).

Zack Moscot kümmert sich auch um Kooperationen mit zur Marke passenden Stilgrößen wie Mr Porter, Common Projects und Dover Street Market. Einige mehr befinden sich in der Pipeline.

Was unterscheidet Moscot-Brillen von jenen, marktbeherrschenden Brillengiganten? Moscot-Brillen werden in allen 130 Arbeitsschritten von Hand gefertigt und es gibt die Modelle in verschiedenen Größen. Jede Brille wird zusätzlich dem Gesicht angepasst – technisch präzise Passform hat in dieser Optiker-Dynastie absolute Priorität! Das verwendete Acetat ist hochwertig, mehrfach formbar und langlebig. Es hält extremen Temperaturen und -unterschieden stand.

 Die Basics von Zack Moscot

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Zack Moscot (hier ohne Lemtosh-Rahmen), Moscot-Chefdesigner in fünfter Generation

1. Die Brille

Als ein Moscot kann ich nicht ohne unseren klassischsten Rahmen, den Lemtosh, leben. Das beste am Lemtosh ist, dass er zu allen Gelegenheiten und Outfits passt, und ich ihn mit unseren Cliptosh leicht in eine Sonnenbrille verwandeln kann.

2. Die Jacke

Meine „Commuter“-Jacke von Levi’s ist die robuste und flexible Version der klassischen Jeansjacke. Mir gefällt die elastische Eigenschaft, die es mir erlaubt, mich frei darin zu bewegen. Außerdem ist sie wasserabweisend, was ganz praktisch ist, wenn ich mal wieder überraschend in den Regen komme. Sie lässt sich drüber und drunter anziehen – ein Layering-Wunder für alle Jahreszeiten, sozusagen. Sie eignet sich zum Pendeln (engl. = commuting) ins Büro und ist ein Muss für Reisen.

3. Der Sneaker

Das ist mein Sneaker für die Arbeit, zum Spielen und zum Abhängen: der Schuh von Common Projects. Die Einfachheit ist genau mein Ding und ich trage sie sowohl mit Jeans als auch mit anderen Hosen. Die klaren Linien, der unangestrengte Look, und die Auswahl an Farben machen sie zu einem perfekten Schuh, den man zu jeglichem Anlass das ganze Jahr über tragen kann.

4. Das Instrument

Musik ist für mich manchmal der ideale Weg, mich auszudrücken. Daher würde ich mich ohne meine Gitarre ein bisschen hilflos fühlen. Ich liebe meine akustische Alvarez; sie ist einfach zu spielen und eignet sich für meine Art von Musik. Ich singe gern und schreibe Songs; und ich tendiere eindeutig zu dieser Gitarrenmarke.

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Immer dabei: der Rucksack von Filson

5. Das T-Shirt

Mit Wings+Horns haben wir Jersey-T-Shirts entwickelt, die ich unterm Sakko oder unter einer Bomberjacke (ebenfalls Teil der Kooperation) trage. Sie sind die bequemsten mit einer Passform, die edel und gleichzeitig relaxed wirkt. Die Fronttasche ist für mich essentiell: Dort verstaue ich meine Sonnenbrille, wenn ich von draußen rein komme.

6. Der Smoking

Als Designer genieße ich den Aspekt der Maßanfertigung, der mit einem Smoking einhergeht. Mein Modell von Todd Snyder ist perfekt geschnitten und startklar für besondere Anlässe. Die hervorragende Qualität vereinfacht mir die Überlegung zur Frage „Was ziehe ich an?“, wenn es zu eleganteren Veranstaltungen geht, vor allem zu meiner Hochzeit, die sich rasant nähert.

7. Der Barttrimmer

Gesichtsbehaarung macht einen großen Teil meines Looks aus. Ich wüsste nicht, wie ich diese ohne meinen Barttrimmer in Schach halten solle. Rasierer verwende ich nie und bin entsprechend auch nie glatt rasiert. Also ist ein ordentliches Trimming-Werkzeug unersetzbar. Da verlasse ich mich auf den Barttrimmer von Philips, um genau die richtige Haarmenge zu erwischen: Im Sommer etwas kürzer, und im Winter trage ich den Bart etwas dicker.

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Der Lemtosh-Klassiker aus dem Hause Moscot (wird z.B. auch von Demi Moore getragen)

8. Der Rucksack

Meinen Filson-Rucksack nehme ich überall hin mit. Darin verstaue ich Computer, iPad und andere Dinge, die mir wichtig sind. Der Rucksack ist perfekt für den Alltag, aber auch auf Reisen und er passt zu meinem Stil.

9. Die Unterhose

Ich bin mutig genug, um sagen zu können: Baumwollunterwäsche ist nicht mein Ding! Meine Under Armour Boxerjocks geben mir das Gefühl, mich genau so bewegen und grooven zu können wie ich es mag. Und das ist die Wahrheit: Ich habe ein paar lustige Farben in meiner Schublade…

10. Der Duft

Ich glaube daran, dass Dein Geruch andere dabei beeinflusst, wie sie Dich wahrnehmen und erinnern. Manche Cologne sind zu stark, andere verfliegen über den Tag hinweg. Daher bevorzuge ich Öle. Sie verbinden sich mit der Haut und entfalten sich. Die Düfte von Frédéric Malle sind komplex und verbinden sich mit den Ölen auf Deiner Haut in einer besonders angenehmen Weise. Mein Favorit: Portrait of a Lady.

Photo By: Moscot

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