Völlig abgehoben: Das Hermès-Opening in München

Am 16. März eröffnete die neue Hermès Boutique in München in der Maximilianstraße, eine von den 17 deutschen Dependancen. Sie liegt nur 200 Meter von der ehemaligen Boutique entfernt, die vor 30 Jahren eröffnet wurde.  Doch für das 1837 gegründete Traditionshaus ist jede Veränderung ein großer Schritt, wie CEO Axel Dumas augenzwinkernd in seiner launigen Ansprache an die Presse betonte.

Hermès ist eine Ausnahmemarke. Kaum ein Haus schafft es, so beständig den Wert und die Begehrlichkeit zu erhalten, ohne dabei laut mit den Ketteln zu rasseln. Und so ist auch die neue Boutique trotz der beeindruckenden 640 Quadratmeter kein Protzpalast, sondern spiegelt den leisen Luxus der Marke wieder.

Die neue Hermès-Boutique in München

 

Einst die Herberge derMünzprägeanstalt, heute der Boutique: Die Münzarkarden mit den berühmten Spitzbögen.
Das Herzstück: Die Treppe aus Terrazzo, Perlmutt und goldgelben Steinen erstreckt sich spiralförmig über die drei Stockwerke. Die „Harfe“ aus Kirschholz betont die Großzügigkeit des Gebäudes und das Design des Geländers ist einem Steigbügel nachempfunden und erinnert an die Tradition des Hauses. Denn der erste Kunde von Hermès war das Pferd.
Das Untergeschoss ist Hermès Maison gewidmet: Möbel und Lampen, Stoffe, Geschirr , Accessoires sowie die Pferdesport-Artikel sind hier beherbergt. Durch die Einrichtung und die warmen Töne, wie Ocker und Messig und das honigfarbene Parkett aus Eichenholz mit Teppich-Einsätzen, wirkt das Stockwerk wie ein Wohnzimmer. Ein ausgesprochen stilvolles Wohnzimmer!

Im ersten Stock findet man neben dem Stock auch die Handtaschen, darunter das München-exklusive Modell „Marlene“, eine Hommage an Marlene Dietrich. Man erkennt hinter den Jalousien die spitz zulaufenden Fenster der Münzarkarden und an einigen Stellen sieht man die von Hand hergestellten Ziegelsteine.

Einst die Herberge derMünzprägeanstalt, heute der Boutique: Die Münzarkarden mit den berühmten Spitzbögen.

Das Herzstück: Die Treppe aus Terrazzo, Perlmutt und goldgelben Steinen erstreckt sich spiralförmig über die drei Stockwerke. Die „Harfe“ aus Kirschholz betont die Großzügigkeit des Gebäudes und das Design des Geländers ist einem Steigbügel nachempfunden und erinnert an die Tradition des Hauses. Denn der erste Kunde von Hermès war das Pferd.

Das Untergeschoss ist Hermès Maison gewidmet: Möbel und Lampen, Stoffe, Geschirr , Accessoires sowie die Pferdesport-Artikel sind hier beherbergt. Durch die Einrichtung und die warmen Töne, wie Ocker und Messig und das honigfarbene Parkett aus Eichenholz mit Teppich-Einsätzen, wirkt das Stockwerk wie ein Wohnzimmer. Ein ausgesprochen stilvolles Wohnzimmer!

Im ersten Stock findet man neben dem Stock auch die Handtaschen, darunter das München-exklusive Modell „Marlene“, eine Hommage an Marlene Dietrich. Man erkennt hinter den Jalousien die spitz zulaufenden Fenster der Münzarkarden und an einigen Stellen sieht man die von Hand hergestellten Ziegelsteine.

 

Und weil das ein guter Anlass ist, um zu feiern, hat Hermès das auch am gleichen Abend getan: Rund 600 Gäste, darunter 400 Kunden, feierten im herrschaftlichen Westflügel des Haus der Kunst in der Prinzregentenstraße unter dem Motto „Gemeinsam schwerelos“. Hinter dem Titel verbirgt sich folgende Idee: „Offenheit gemeinsam erleben, die Orientierung zu verlieren und wiederzufinden, neue Dinge in einer sich schnell veränderten Welt zu entdecken, gleichzeitig schwer und leicht zu sein“. Und weil die Kunstformen Dadaismus und Surrealismus als Gegenbewegung zu dem Elitismus der traditionellen Künste entstanden (Stichwort: Offenheit), wurde das Thema in surrealistischen Performances von Künstlern und Tänzern übersetzt, eingebettet in eine fantastische Kulisse: Sie imitierte die 1724 erbaute Sternenwarte Jantar Mantar in Delhi, Indien. Die Luftartisten „Retouramont“ schwangen sich über Treppen, die ins Nirgendwo zu führen schienen, oder kletterten an stilisierten Häuserwänden empor. Darunter war übrigens auch Emilie Harache, die Stieftochter unserer Modepilotin Barbara! Sie ist auf dem großen Bild oben die untere der schwebenden Damen.

Dazwischen gab es dadaistische Tänze von Andrea Sitter, einer Schülerin der Tanz-Legende Pina Pausch. Und auch „absurde“ Momente, wie die Tüllfiguren „Clédat et Petitpierre“, die wie Menschen aus Plüsch aussahen und in Zeitlupe die Kulisse erkundeten und veränderten. Klingt abgehoben? Für den Ausgleich sorgte die Techno-Kapelle (so bezeichnen sie sich wirklich!) „Meute“ aus Hamburg. Die Profimusiker arbeiten sonst für Stars wie Jan Delay und mixen die Schunkelligkeit der Blaßmusik mit Deep House. Großartig! Ein Fest für und im besten Sinne.

 

Ach ja, fast hätte ich es vergessen: Den Dresscode „sparkling motion attire“ hatten zwar etliche Gäste versehentlich überlesen (ich Streber natürlich nicht!), aber spätestens beim Betreten der Diskothek funkelte dann Alles und Jeder, dank 20, sich bewegenden Discokugeln und Lichteffekten. Der engagierteste Tänzer? Kunst-Mäzen Christian Boros.

Julia und Sylvia Haghjoo
Christian Boros, Antje Winter, Saskia Diez, Philipp Wolff
Christina Rosenberg und Saskia Diez
Elisabeth Herzogin in Bayern, Annette Weber und Viktoria Rader
Kera Till und Jessica Weiß
Veronika Heilbrunner
Alexandra Gräfin von Arnim und Joachim Graf von Arnim
Constantin Hemmere und Gloria Hacke
Elizabeth Herzogin in Bayern und Dr. Daniel Terberger
Florian Craen, Christina Rosenberg, Wilfried Guerrand, Axel Dumas
Fürstin Inge von Wrede-Lanz, Leopold Prinz von Bayern, Prinzessin Ursula von Bayern
Gloria Hacke, Constantin Hemmerle, Charlotte Knapp-Voith, Valentina Knapp-Voith
Jessica von Bredow
Victoria Swarovski
Nadja zu Schaumburg-Lippe und Roger Diederen
Nina und Alexander Rittweger
Okwui Enwezor
Oliver Holy
Renate Fischer von Poturzyn
Roger Diederen und Stefan Schukowski
Rudi Kull mit Frau Irina Kull, Elizabeth Herzogin in Bayern, Katja Kleebach, Dr. Daniel Terberger
Sabine Otto und Karin Holler
Sarah Illenberger und Renate Schrems
Stefan Hruby und Antje Hruby

Julia und Sylvia Haghjoo

Christian Boros, Antje Winter, Saskia Diez, Philipp Wolff

Christina Rosenberg und Saskia Diez

Elisabeth Herzogin in Bayern, Annette Weber und Viktoria Rader

Kera Till und Jessica Weiß

Veronika Heilbrunner

Alexandra Gräfin von Arnim und Joachim Graf von Arnim

Constantin Hemmere und Gloria Hacke

Elizabeth Herzogin in Bayern und Dr. Daniel Terberger

Florian Craen, Christina Rosenberg, Wilfried Guerrand, Axel Dumas

Fürstin Inge von Wrede-Lanz, Leopold Prinz von Bayern, Prinzessin Ursula von Bayern

Gloria Hacke, Constantin Hemmerle, Charlotte Knapp-Voith, Valentina Knapp-Voith

Jessica von Bredow

Victoria Swarovski

Nadja zu Schaumburg-Lippe und Roger Diederen

Nina und Alexander Rittweger

Okwui Enwezor

Oliver Holy

Renate Fischer von Poturzyn

Roger Diederen und Stefan Schukowski

Rudi Kull mit Frau Irina Kull, Elizabeth Herzogin in Bayern, Katja Kleebach, Dr. Daniel Terberger

Sabine Otto und Karin Holler

Sarah Illenberger und Renate Schrems

Stefan und Antje Hruby

 

 

Hermes Party Haus der Kunst

Gemeinsam schwerelos: Ich und mein Glas, Sophie Köllges (ELLE.de) und Lisa Riehl (HarpersBazaar.de)

Photo By: Hermès/Sandra Steh & Goran Nitschke

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