Schwimmschuhe: Der Test im Fluss

Wir machen gerade täglich Urlaub – ab 16 Uhr an der Isar. Herrliches Wetter, nicht zu viel los, eiskaltes, klares Wasser mit genug Umdrehungen. Wer braucht das schon das Meer? Andere kämpfen derweil vielleicht mit kiesigen und steinigen Stränden anderswo.
Mit Flip-Flops schafft man es bis zum Wasser. Im fließenden Wasser müssen die Zehen die Zehensandale aus Plastik fest umklammern – das kann schon mal zu Krämpfen führen. Manche wechseln die Flip-Flops im Wasser zu den Händen, um so leichter gegen den Strom anzuschwimmen. Doch, wer sich Fluß abwärts treiben lässt, der braucht anständiges Schuhwerk. Sonst kommt er ohne Schmerzen nicht zum Stehen. An den Isar-Ufern gibt es nur noch ein Thema: Schwimmschuhe.

Schwimmschuhe im Test

Prinzessin Minzi zu Hohenlohe und ich haben es uns zur Aufgabe gemacht, den richtigen Schwimmschuh zu finden. Im Test: ein transparenter Plastikschuh mit Löchern (Schwimmschuh) und ein Neoprenschuh mit Gummizug und festerer Profilsohle (Wassersportschuh). Siehe Foto oben.
Sandalen Plastik Durchsichtig Meer Wasser wasserfest Modepilot
Kindheitserinnerung: Solche Wassersandalen gibt es heute auch z.B. in Schwarz, Orange oder Pink für knapp 20 Euro, über andypola.es
Die Vor- und Nachteile auf dem Weg ins Wasser – über Wiesen und Kieselstrände: Der transparente Gummischuh von Minzi fällt von Weitem kaum auf, er verkürzt das Bein optisch nicht und passt zu jedem Bikini, zu jedem Badeanzug. Außerdem ist der mit seinen Löchern schön luftig. Mein Neoprenstrumpf hingegen schreit schon auf Distanz: Sportprogramm! Und er macht bei rund 30 Grad richtig heiße Füße – eher unangenehm.
Wir steigen ins Wasser. Hier freue mich über die Restwärme in meinem Neoprenschuh. Das eiskalte Isar-Wasser kühlt unsere Körper schnell ab und spült Minzi lauter kleine Steine in den löchrigen Schuh. Das nervt. Außerdem ist Minzi beunruhigt, dass ihre Schuhe nicht fest genug sitzen und sie die Schuhe beim Schwimmen verlieren könnte, aber das gibt sich später wieder. Ihre Prinzessinenschuhe von Athiltech aus Nizza haben die Größe 39 – sonst trägt sie 39. Meine Schuhe von Beco sitzen in Größe 39 perfekt. Ich habe auch sonst Schuhgröße 39.
Wir schwimmen und und lassen uns treiben. Beim schnellen Abwärtstreibenlassen kann Minzi mit ihren zarten Schühchen kaum abbremsen. Ich kann meine Ferse mit der festen Profilsohle ohne Weiteres in den Grund rammen. Mittlerweile habe ich auch kleine Steinchen im Schuh. Minzi stellt fest, dass ihre Schuhe keinesfalls hätten kleiner sein dürfen. Sie sitzen wie angegossen und rutschen nicht.
Beim Aussteigen müssen wir beide unsere Schuhe leeren: Steinchen und in meinem Fall auch Wasser. Trotzdem hatsche ich, pffft, pffft, mit klatschnassen, vollgesogenen Schuhen neben der grazil laufenden Minzi zurück an den Platz, wo ihre Füße und Schuhe bei Ankunft trocken sind. Meine lange nicht.
Kostenpunkte: zwischen circa 8 und 20 Euro jeweils

Schwimmschuhe in unserer Shopping-Galerie

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Kommentare

  • Charity Heels sagt:

    Respekt für die Überschrift! Ein Wort mit drei S im Titel zu verwenden, hätte ich mich vermutlich nicht getraut. Hat aber funktioniert, es hat mich neugierig gemacht 😉

    Ich hätte mich übrigens auch für die transparenten Schuhe entschieden. Schon allein, weil da der Nagellack so schön durchschimmert.


    Liebe Grüße

    Bianka von https://shop.charity-heels.de/


  • Schuhbert sagt:

    Hi!

    Echt toller Fashion-Blog. Mich interessiert vor allem das Thema Schuhe, so bin ich bei der Recherche auch auf deinen Blog gestoßen. Wassersandalen sind tatsächlich etwas tolles. Ich habe mir letzten Sommer welche gekauft und finde das super. Man kann ins Meer gehen, ohne Sorge haben zu müssen, auf etwas Spitzes zu steigen.

    Super Blog auf jeden Falle, den ich gleich abonnieren werde.

    LG

    Bert


    • Kathrin Bierling sagt:

      Hallo Bert, Vielen Dank für Deine liebe Nachricht! Ja, die Schwimmschuhe sind jeden Sommer das wichtigste Schuhwerk: Erst im vergangenen Sommer auf einer griechischen Insel sorgten sie wieder dafür, dass ich gern ins Wasser gegangen bin und Felsen erkunden wollte 🙂

      Liebe Grüße,

      Kathrin