Designerlexikon

Was für eine tolle Idee: Nils Markwardt, Redakteur des Philosophie Magazins, hat berühmte Philosophen und Schriftsteller mit einem Emoji ausgedrückt und via Twitter verbreitet. Die Süddeutsche Zeitung hat es anschließend unter dem Titel „Schillers Glocke“ gedruckt. Simpel, lustig, großartig!

Dementsprechend musste ich den Versuch wagen, Designer und Modelabels mit Emoticons auf den Punkt zu bringen. Zugegeben – manchmal muss man schon sehr um die Ecke denken, um meine Idee zu verstehen. Darum folgt eine kleine Legende zur Erklärung.

Designer- Emojis

esigner lexikon erklärung legende emoticons modepilot Alexander Wang – weil er nach der Show immer über den Catwalk rennt

Dior – weil Christian Dior mit der Sanduhr-Silhouette des „New Look“ die Mode veränderte

Roberto Cavalli – weil nicht nur seine Mode, sondern auch sein ganzes Haus in Leo-Print getaucht ist

Lacoste – weil Gründer René Lacoste als Tennisspieler unter dem Spitznamen „Le Crocodile“ berüchtigt war und erst dann die Marke gründete

Karl Lagerfeld – weil er ohne Sonnenbrille immer ein bisschen wie eine Schnecke ohne Haus aussieht

Vivienne Westwood – weil sie die „Queen of Punk“ ist

Alexander McQueen – weil er der einzige Designer war, der Totenkopf-Kreationen schuf, die man tatsächlich tragen wollte

Marni – weil Consuelo Castiglioni die Meisterin der Blumenprints ist. Sogar Anna Wintour ließ schon alle Weihnachtsgeschenke in Geschenkpapier mit Blumenmuster von Marni verpacken

Martin Margiela – weil es kein Foto von ihm gibt und sich das Designteam stets in weißen Kitteln zeigte, so dass keiner mehr oder weniger Ruhm einheimsen konnte – bis Suzy Menkes eine Ära beendete

Markus Lupfer – weil seine Pullover und Hosen mit Katzenprint Kult wurden

Tommy Hilfiger – das Polo-Shirt ist der Inbegriff des amerikanischen „Preppy-Stils“ und sein Signature-Piece

Aquazzura – weil die Ananas gerade so hip ist wie die Schuhe von Designer Edgardo Osorio und sie außerdem sein Logo ist

Moschino – weil Jeremy Scott im September 2013 mit der umstrittenen „McDonalds“-Kollektion als neuer Chefdesigner von Moschino debütierte

Elie Saab – weil er die schönsten Prinzessinnen-Kleider entwirft

Dsquared – weil das Designerduo Dean und Dan Caten nunmal Zwillinge sind

Chloé – wäre Chloé eine Farbe, dann wäre es Camel

Dolce & Gabbana – weil Domenico Dolce und Stefano Gabbana mit ihrer Mode die Weiblichkeit feiern und aus jeder Frau eine sinnliche Göttin herauskitzeln

Chanel – weil Karl Lagerfeld am Ende jeder Couture-Show mit der Braut ein Statement setzt: Mal trägt sie Turnschuhe, mal schickt er gleich zwei Bräute Hand in Hand über den Laufsteg ,während in Frankreich eine Debatte um gleichgeschlechtliche Ehe tobt

Saint Laurent – weil sein schulterfreies Samtkleid „Paris rose“ mit riesiger, pinkfarbener Schleife am Rücken der Kollektion Fall/Winter 1983 eine Ikone der Haute Couture ist

Philipp Plein – mehr Bling-Bling geht nicht

J.W.Anderson – weil sein Logo aus seinen Initialen besteht, verschlungen mit einem Anker

Wen hab ich vergessen?

Zu dem Twitter-Account von Nils Markwardt gelangt ihr hier, den Artikel gibt es hier bei SüddeutscheZeitung.de.

2 Kommentare zu
“Designerlexikon”
  • Burberry with a trenchcoat emoji
    Isabel Marant with wedge sneakers emoji 😉
    Hermès with a carré emoji
    Gucci with a snaffle emoji
    Versace with a Lion emoji

  • Louis Vuitton – es gibt bei den Kartenspielfaben (Herz, Kreuz, Pik und Karo) auch ein blaues Zeichen, das wie eines der LV Symbole aussieht

    Christian Lacroix – um die Ecke gedacht den ICE, weil er auch die Uniformen für den TGV gemacht hat, aber lieber würde ich ihm die Malerpalette geben, weil er es immer so bunt trieb, in seinen Kollektionen

    Liebe Grüße
    Bärbel ☼

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