Die Sommerhüte 2015: Scherzartikel oder Trend?
Von DEM Huttrend 2015 kann man (noch) nicht sprechen, eher von sehr skurrilen Versuchen. Manche ließen sich von dem überraschenden Huttrend 2014 inspirieren, den Musiker Pharrell Williams mit einem alten Vivienne Westwood-Modell (von 1982) bei den Grammys lostrat. Er trug den sehr hohem Bowler mit Dellen zwar schon 2009 bei einer Bathing Ape Party in London, aber erst dieses Jahr taten es ihm sämtliche Style-victims nach – zu verfolgen unter #pharrellwilliamshat.
Andere Sommerhüte zeichnen sich klassisch durch größere Krempen aus. Es gab Schlapphüte und Schirme, die man hinten zusammenbindet und den Oberkopf an der frischen Luft lassen. Saint Laurent versuchte, neben schönen, kreisrunden Filzhüten, noch einmal den Turban-look, den eigentlich niemand mehr sehen kann. Chalayan kommt erwartungsgemäß mit der innovativsten Idee: die Sonnenbrille wird nicht von Bügeln, sondern von Bändern gehalten, die sich als Stirnband um den Kopf wickeln lassen. Vivienne Westwood glamourisiert jetzt den Bucket Hat, den ich im Mai als typische Segelfliegermütze vorstellte.


















Fotos: Catwalkpictures
VOKUHILA in der Hutmode wäre so mein Ding. Ich bin so eine , die immer wieder per pedes die Straße zu überqueren versucht, da ist eine vom Hut verstellte Sicht einfach nervig.
Ich trage mal ganz gern Hut, aber die gezeigten Modelle wären nicht unbedingt meine Favoriten... das Korbmodell von Westwood und die weisse Chalayan-Lochstickerei gefallen mir noch am besten. Aber über die Straße läuft man dann am besten nur noch an der Ampel, wenn man noch das grüne Lämpchen erkennen kann 😉