Dior zieht bei Eickhoff ein

Gestern wurde bekannt, dass Einzelhändler Albert Eickhoff seine Shopping-Bestlage auf der Düsseldorfer Königsallee an die französische Aktiengesellschaft LVMH (Louis Vuitton Moët Hennessy) für 10 Jahre vermietet. Einziehen soll die zur Gruppe gehörende Luxusmarke Dior. Damit nimmt der Senior Eickhoff seiner Tochter Susanne und ihrem Mann Stefan Asbrand-Eickhoff die Verantwortung fürs Geschäft wieder ab und gibt seinen Enkelkindern eventuell – in 10 Jahren – eine Chance. Dass es schwierig ist, in die Fußstapfen eines Albert Eickhoffs zu treten, wird in einem Beitrag von Kollegin Sabine Spieler für das Cover Magazin zusammengefasst.

Eickhoff Ende Dior Modepilot
Was Eickhoff für die Designermode in Deutschland visionär vollbrachte, muss die nächste, bzw. übernächste Generation für die neue Zeit erst einmal übersetzen können. Veryeickhoff ist jedenfalls keine nennenswerte Konkurrenz für Net-a-porter. Und, wenn sich manche Modemarke von Eickhoff trennte, um zu Breuninger in Düsseldorf zu wechseln oder, um in einen eigenen Shop in Düsseldorf zu pushen, dann lässt sich das nicht mit Untreue abtun. Dann stimmen entweder die Verkaufszahlen oder das gute Verhältnis zwischen Marke und Einzelhändler nicht mehr oder beides.
Foto: screenshot von Cover-mag.de
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Kommentare

  • Julia sagt:

    Finde es seltsam, dass man bei 27 Mio. Euro Umsatz aufhört....? Klingt irgendwie nicht plausibel... Allerdings ist der Online-Shop wirklich im Vgl. zu den Big Players visuell eher abschreckend.... sieht eher wie Katalogware für die ältere Dame aus (keine Models, keine Bilder von Styles bei den Produkten und ist irgendwie so steril, um es mal ein bisschen zuzuspitzen. Das es gehen muss, beweist ja auch Mytheresa....Komisch, was wohl die wahren Gründe sind?
  • claude sagt:

    Welche Marke hat denn zu Breuninger gewechselt?
    • Kathrin Bierling sagt:

      Iris von Arnim