Florenz: ein bisschen Mode

Vorab: ich bekomme in den nächsten Tagen noch so viele Anzüge zu sehen, dass ich mich auf dem Pitti eher bei den Sportswear-Kollektionen für Sommer 2011 umgeschaut habe (und was ich so sehe, entspricht das ja auch den Bottega Venetas und Konsorten), hier zum Beispiel C.P. Company:

Zu den Trends: das bewegt sich nur marginal, ist eben Männermode und eben Pitti - da gibt es nie modische Erdrutsche. Aber immerhin, die Farben werden für italienische Verhältnisse deutlich ruhiger, Natur ist alles mit Sand, Erde, Stein und Schlamm.

Workwear-Anleihen mit dem berühmten Hauch Authentizität bleiben stark: Details wie Riegel, soft Gebleichtes und Verwaschenes, Chinos (der Mann MUSS krempeln) zum leichten Baumwoll-Sakko (Einreiher, bitte kein Leinen).

Und was den Italos auch schwer auszutreiben ist: Vintage. Leder etwa muss bearbeitet werden und "Used" aussehen, aber zumindest da habe ich ein paar hübsche Schuhe und Taschen gefunden.

Sakko von Anachronorm

Chinos von Anachronorm

Tasche von DAD Crown

Etui von DAD Crown

Print-T-Shirt von Dead Meat (die gehörten diesmal zu den Finalisten des Pitti Nachwuchs-Wettbewerbs; die Motive, wie hier das Renaissance-Bild, malen die Jungs des Design-Kollektivs selbst)

Parka von Dead Meat

Kombi von G-Star

Desert Boots von Le Crown

Penny Loafer von Le Crown

Chelsea Boots von R.M Williams

Fotos: Mainlandoffice/Modepilot

Modepilot
Modepilot ist Deutschlands erster Modeblog. Mit seiner Gründung in 2007 war und ist er Vorreiter der unabhängigen Mode-Berichterstattung. Noch heute wird die Seite leidenschaftlich von Mitgründerin Kathrin Bierling geführt. Sie ist eine ausgebildete und erfahrene Journalistin, die zunächst bei der Financial Times lernte und arbeitete und dann einige Jahre bei der WirtschaftsWoche beschäftigt war, bevor sie die Seiten Harpersbazaar.de, Elle.de und InStyle.de verantwortete. An Modepilot liebt sie, dass sie die Seite immer wieder neu erfinden muss, um am Puls der Zeit zu bleiben. Worin sie und ihre Autoren sich stets treu bleiben: Den Leser ernst nehmen, nicht sich selbst.

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