Pariser Herrenschauen: Kenzo

Dass Antonio Marras - auch kommerziell - einen guten Job bei Kenzo macht, haben wir hier bereits erwähnt. Ich finde, er ist so eine Art Dries van Noten auf italienisch: ein bisschen romantisch, ein bisschen nostalgisch, Muster und Prints spielen eine große Rolle ebenso wie weichere Silhouetten und eine gedämpfte Farbpalette. Für Sommer ließ Marras sich von dem Entdecker Pierre de Brazza inspirieren, sichtbar an verblichen wirkenden Farben zwischen Khaki, Pastellen und Grau, Oversize Parkas und schmale Jacketts kommen zu Leggings oder weiten Hosen. Ganz gelungen, und noch besser die Inszenierung in einer alten Fabrikhalle mit diffusem Licht, hatte fast etwas Sakrales. Bereits jetzt möchte ich auf die Sandflaschen hinweisen, die am Schluss der Show per Flaschenzug umgekippt wurden. So, und wer war die Einzige, die eine volle Ladung Sand auf die Füße bekam? Ja, genau die.
Fotos: Milanoffice/Modepilot
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Kommentare

  • Jela sagt:

    Der Vergleich ist mir auch vorige Woche eingefallen. Ich finde beide machen anspruchsvolle Mode, einfach grossartig.

    Eine Frage noch, kann man mit blog geld verdienen?


  • milanoffice sagt:

    jela, ja kann man. dann wird es aber schnell zur vollzeit-angelegenheit.