Kirche und Cavalli

Irgendwie habe ich hier in Mailand einen Trend verpasst - "Wir bekleben Kirchen mit Plakaten". Nach dem Dom und Esprit ist derzeit St. Lorenzo dran, als Werbeunterlage f├╝r Roberto Cavallis Kooperation mit Coca-Cola light. Muss das?
Foto: Milanoffice/Modepilot
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Kommentare

  • Mia sagt:

    In Wien gab es die gleiche Diskussion, ob man Werbung auf Kirchen kleben darf. Aber nachdem der Stephansdom in einem derma├čen schlechten Zustand war, dass nurmehr das Geld f├╝r eine Renovierung durch die gro├čfl├Ąchige Plakatierung aufgebracht werden konnte, haben es alle eingesehen.
    Ich glaube das wird auch hier so sein. Um Geld aufzutreiben nehmen sie das kleiner ├ťbel...
  • milanoffice sagt:

    Nur dass die Kirche ja gerne mal gegen alles wettert, aber das Geld wird dann genommen. Manchmal ein bisschen merkw├╝rdig ... vor allem im erz-katholischen Italien (wo schon Fernsehkarrieren zuende gingen, weil ├Âffentlich ein gottesl├Ąsterlicher Fluch ├╝ber die Lippen ging). O santo Dio!
  • felix sagt:

    ...irgendwie daneben...
  • Maria sagt:

    Naja...wenn ich mir den Vatikan so ansehe k├Ânnen sie nicht wirklich etwas gegen Geld haben.
  • michaela sagt:

    die gesamte kirche - vor allem die katholische - ist doch eine der gr├Â├čten und leider auch erfolgreichsten werbekampagnen der welt ­čśë
  • parisoffice sagt:

    Und die Kirche hat Geld schon immer gerne genommen.
  • anna.s sagt:

    Die Werbeplakate in den italienischen Altst├Ądten sind doch mehr als nur ein Problem der Kirche.

    In Rom beispielsweise werden wundersch├Âne Pallazzi mit riesigen Werbeplanen auf Bauger├╝sten zugeh├Ąngt, ohne dass dort je gearbeitet w├╝rde. Da Werbefl├Ąchen in den (denkmalgesch├╝tzten?) Aldstadtbereichen untersagt sind, bietet das Bauger├╝st eine willkommene "Ausnahme".

    Sofern die Werbung die Sanierung der Geb├Ąude unterst├╝tzt, finde ich das ok - egal ob Kirche oder nicht. Tatsache ist, dass die Kirche sich zumindest um Ihre vielen Immobilien k├╝mmert - vor allem in Italien ist das nicht selbstverst├Ąndlich...