Oh, Lala!

... Und jetzt ist sie auch schon zu Ende, die Fashion Week Berlin. Es gab an die 20 Schauen, leider nur wenige Highlights. Das meiste solide, aber niemals wirklich atemberaubend. Wer weiß, vielleicht gehört das zum deutschen (Mode-)Wesen. Was stimmte, war die Organisation (bis auf ein paar Akkreditierungspannen) und vor allem: die Showlocations! Boss im Flughafen Tempelhof, Joop! im Olympiastadion oder Michalsky im Kulturforum am Potsdamer Platz. Da kann kaum eine andere Modemetropole mithalten. Die haben dafür allerdings das bessere Publikum: Berlin versinkt (noch) ein bisschen im lokalen BussiBussi-Mix aus PR-Tanten, C-Promis und sonstiger Knallchargen. Internationale Stars – oder noch besser: Einkäufer – sind leider Fehlanzeige.
Meine persönliche Lieblingskollektion nach einer Woche Berlin: Lala Berlin, das Label der Designerin Leyla Piedayesh mit seinen schlicht-schönen Strickoutfits.
Nicht neu, nicht anders, aber gut.
Berlin, du schaffst das!
Foto: Lala Berlin
Photo Credit: false

Kommentare