Bei Dimitri in Südtirol

Am Freitag zeigte Modedesigner Dimitrios Panagiotopoulos (by Dimitri) seine erste Modenschau in Südtirol. Hier hat der Wahlitaliener sein Atelier, seine Fabrikanten und seine Fertigung. Eine Moderedakteurin, eine Influencerin, eine Fotografin und eine Bloggerin genossen gelebte „Slow Fashion” auf internationalem Laufsteg-Niveau – Mode wie sie sein sollte.

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„Bist Du noch wach?”

„Wir sollten uns nur noch öffentlich austauschen. Glaubt einem ja sonst keiner.” war der Startschuss für diese neue Modepilot-Serie mit Julia Werner, die seit Monaten auf einer griechischen Insel weilt und bis vor Kurzem glaubte, auf Modetrends verzichten zu können. Außerdem quält sie gerade ein Beauty-Thema. Das und die Boots, die man für den Herbst haben möchte, besprechen wir in diesem WhatsApp Chat – unzensiert und ungekürzt.

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Sommer 2020, ich erkenne Deine Muster!

Auffällig viele dieser Muster sind bei der New York Fashion Week gerade für den Sommer 2020 zu sehen – Kann man das denn tragen? Ja. Mit Empfehlungen und Einschränkungen. Was für diese Muster spricht: Sie waren vor allem bei den jüngeren Marken zu sehen. Und auch bei einer, die nächstes Jahr 20. Jubiläum feiert und die bislang liebevollste Kollektion in New York zeigte – mit vielen handwerklich perfektionierten Details, dabei nie überladen.

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Label to watch: Hanna Fiedler

Ein Gespräch mit der deutschen Nachwuchsdesignerin Hanna Fiedler über Kreativität und Handwerk. „Das Wichtigste für mich ist es, wie sich etwas anfühlt”, sagt sie. Dafür verwendet sie ausschließlich Naturmaterialien (bis auf ein Baumwolle/Viskose-Gemisch für das Futter einer Jacke) und lässt alles lokal bei sich vor Ort in England schneidern. Hier schätzt sie das traditionelle Schneiderhandwerk. Fiedler hat selbst eine technische Ausbildung zur Maßschneiderin absolviert, bevor sie nach London kam, um Modedesign zu studieren. Sie lernte, sich mit sich selbst auseinanderzusetzen und nicht auf das zu gucken, was die anderen machen: „Sonst bleibst Du auf der Strecke.”

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„Schön! Teuer?”

Es handelt sich um eine so genannte „bucket bag”. Doch diese ist ausnahmsweise mal nicht für den Eimer! Bucket bags habe ich nämlich nie wirklich verstanden. Sie sind aber aus irgendeinem Grund sehr beliebt. Die berühmteste ist die „Noé” von Louis Vuitton. Sie wurde 1932 fürs Transportieren von Champagnerflaschen entworfen. Bis heute wird sie aus Segeltuch („Monogram Canvas”) gefertigt. Man muss sie umständlich mit einem durchgefädelten Lederband zuziehen. Weshalb sie meist offen steht. Diese hier nicht.

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Modepilot macht jetzt auch in Podcast

Für das erste Audio-Interview hätten wir uns keinen besseren Gesprächspartner wünschen können. Seit Gründung von Modepilot vor zwölf Jahren laufen wir uns ständig über den Weg und quatschen uns gerne fest, früher bei Shop-Openings und Modewochen, heute eher woanders.

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Ready-to-speak: Wardrobing

Wardrobing nimmt zu. Alarmierende Zahlen aus Großbritannien kursieren – so groß, dass man sich fast einen harten Brexit wünscht. Doch wie sieht es bei uns mit dem Phänomen der süßen Versuchungen des Onlineshoppings aus? Auf der Insel sind es zehn Prozent der Käufer, die Ware an sich fotografieren, auf Instagram posten und anschließend zurücksenden.

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September 2019: In the mood for...

Details aus der Maßschneiderei, neue Mode aus dem Atelier, eine Bluse wie fließend Gold, und ein Reise-Necessaire für strenge Handgepäcksbestimmungen, wie man es sich selbst nicht besser ausdenken könnte. Es gibt Gründe, sich nach dem Urlaub auf die anstehenden Geschäftsreisen zu freuen.

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Sommermode 2020: eine Prognose

Cruise 2020: In Zeiten von 'female empowerment' und Flugscham überlegt sich eine Miuccia Prada, die gerade erst mit recyceltem Nylon auf den Markt kam, mit Sicherheit nicht, wie sie ein Captain's Dinner einkleiden würde. Und so präsentieren uns die besten Designteams der Welt lauter Outfits, die Kreuzfahrer vielleicht gar nicht verstehen: Combat-Boots zum Rock, zum Beispiel. Sie sind ein Sinnbild dafür, dass wir mit Schuhwerk, auf dem wir nur tippeln können, uns selbst nicht mehr im Weg stehen möchten.

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Ist der Off-White-Gürtel der neue H-Schließen-Gürtel?

Zu viele Mitläufer kombinieren ihn arglos, glauben jeden Fummel damit heiligen zu können, und reihen sich damit in die Liga der H-Schließen-Schlümpfe. Bei Hermès weiß man längst, wer den schnell wiedererkennbaren Logo-Gürtel kauft, ist längst kein Feintäschner-Fan und weiß die leisen Produkte des Hauses meist weniger zu schätzen.

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