In the mood for… Wingate

Es gibt schon wieder berichtenswerte News. Daher habe ich mich für eine Sonderfolge „In the mood for…“ entschieden. Heute stelle ich u.a. ein neues Raumspray vor, das nach gesteiften Baumwollhemden duftet und eine Kollektion, die ich mir mit Oprah Winfrey teilen kann.

1. Ein Raumspray, wonach ich immer suchte (und vergaß, dass ich danach suchte). Es duftet nach Reinigung, aber nach einer, in der sich der streng-saubere Reinigungsgeruch mit den edelsten Eau de Parfums seiner Kundschaft vermischt.

Seit ein paar Tagen gibt es von dem schwedischen Parfumhaus Byredo auch Raumsprays. Sie verteilen den Sprühnebel weiter als die Parfümflakons und eignen sich perfekt für textile Oberflächen (dafür nicht für die Haut). Mein Favorit ist eben dieses „Cotton Poplin“, wovon es zuvor auch schon Duftkerzen gab. Wer es hingegen bevorzugt, rein dufttechnisch, auf einem Gewürzbazar zu wohnen, ist mit der Sorte „Tree House“ besser beraten. Außerdem gibt es nun auch die Duftrichtung „Bibliothèque“ als Raumspray. Es riecht – anders als zu erwarten – nicht nach altem Papier, sondern zunehmend lieblich und blumig, je länger es sich im Raum verteilt.

Duftet nach einer Reinigung, in der man wohnen möchte
Der Name ist irreführend: Dieses Raumspray duftet nach Pfingstrose und Veilchen
Markant und würzig, der Raumduft „Tree House“ von Byredo (250 ml, circa 85 Euro)

Duftet nach einer Reinigung, in der man wohnen möchte

Der Name ist irreführend: Dieses Raumspray duftet nach Pfingstrose und Veilchen

Markant und würzig, der Raumduft „Tree House“ von Byredo (250 ml, circa 85 Euro)

2. Erste Kollektion von Wingate. Vierzehn Jahre war Daniel Wingate Chefdesigner von Escada. Gestern zeigte er mir seine erste Kollektion unter eigenem Namen. Das Spannende: lauter schöne Kleidungsstücke, die unabhängig von Kleidergröße und Alter funktionieren. 67 Prozent der Frauen in den USA tragen eine 42, erklärt er mir. An dieser Mehrheit (nicht nur dort) orientiert er sich jetzt.

Ein 34er-Entwurf lässt sich nun einmal nicht einfach auf eine Größe 44 hoch skalieren. Davon können alle Designer ein Liedchen singen. Große Größen verdienen einen eigenen Entwurf, ein eigenes Verständnis. Wingate, der bei Escada immer nah an der Kundin arbeitete, bringt das mit. Der Amerikaner demonstriert mir, wie wichtig Seitenschlitze bei einer Jacke sind: Hat man diese, so kann man die Hände ganz einfach in die Hosentaschen stecken und die Jacke kann unverändert den Brustbereich bedecken. Das sei für viele groß-busige Frauen wichtig. Ein fein glänzender Rock aus Seide funktioniert wie Spanx-Unterwäsche. Wingate zeigt mir den Schlauch unter dem strukturierten und hochwertigen Seidenstretch, den ich gerade bewundernd fühlte.

Preise: der cremefarbene Cashmere-Pullover, in Italien hergestellt, kostet z.B. 699 Euro (ab circa März 2018 im Handel, mehr Infos gibt es hier >>>):

3. Sneaker-Schneestiefel. In die neue Farbkombination „Gloss Petrol“ habe ich mich schlagartig verliebt (Ich brauche einen neuen Skianzug!). Mal abgesehen davon, dass ich es toll finde, die pummeligen Schneeschuhe von der schweizerischen Winterschuh-Marke Inuikii (seit 2013) auch mit einem Form-gebenderen Leisten, nämlich dem Sneaker-Leisten (seit 2015) zu bekommen. Dieser erfreut sich immer größerer Beleibtheit und löst den klassischen Schneestiefel in den Albverkaufszahlen wohl bald ab. Schließlich taugt er für die Stadt und das Skigebiet. Zum Vergleich: die beiden Modelle, der Sneaker und der (ebenfalls coole) Boot – beide mit Lammfell gefüttert:

Der Sneaker „Petrol Gloss“ von Inuikii, circa 269 Euro
„Boot Gloss Petrol“ von Inuikii, circa 329 Euro
Der Schneestiefel von vorn
Von vorn: der Sneaker „Petrol Gloss“

Der Sneaker „Petrol Gloss“ von Inuikii, circa 269 Euro

„Boot Gloss Petrol“ von Inuikii, circa 329 Euro

Der Schneestiefel von vorn

Von vorn: der Sneaker „Petrol Gloss“

Shoppinggalerie:

Photo By: Wingate, Byredo, Inuikii

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