Mein Statement zum Statement-Ärmel

Wie kommt der Ärmel da rein und wie kommt er wieder raus? Das muss man sich angesichts der vielen aufgebauschten, kunstvoll gefältelten Blusenärmel gerade fragen. Man muss sich doch schließlich auch etwas drüberziehen können, z.B. einen Trenchcoat oder eine Jeansjacke mit normalem Ärmeldurchmesser.

Blöd, dass wir uns vorsorglich den Schrank mit aktuellen Sommerblusen vollgestopft haben und jetzt, bei 20 Grad, feststellen, dass so eine Sommerbluse auch immer unter eine Jacke passen muss. Die Tage, an denen in Deutschland nur eine Bluse reicht, sind abgezählt. Haben wir neulich im Kaufrausch bei Zara völlig vergessen, ne? Und jetzt frieren wir halt morgens, abends und mittags im Schatten. Der Ärmel darf ja nicht geknautscht werden!

Zweiter Grund, warum die Statement Sleeves nächstes Jahr wieder passé sein werden: Wir fluchen über unsere Bauschärmel auch im warmen Zuhause. Beim Bügeln dieser verflixten Entwürfe nämlich. Wetten, dass sich der Trend nicht lange halten wird, wenn er nicht bald wenigstens im Paket mit passender Jacke geliefert wird?

Schnell noch unpraktische Ärmel kaufen:

Jacken und Mäntel, die drüber passen:

Photo By: Collage mit Bildern von Zara.com
4 Kommentare zu
“Mein Statement zum Statement-Ärmel”
  • Liebe Kathrin,

    danke für diesen Beitrag und willkommen in meiner Welt! Ich liebe Volants, aber hasse bügeln und unter 30 Grad friere ich eigentlich immer zwischendurch und praktiziere ein ständiges Jacke/Cardigan-An-Aus-Spiel. 🙂

  • Endlich mal interessante Ärmel!
    Mit Ponchos und Capes muss man auch nicht frieren.
    Der WOW-Effekt ist das aufwendigere Bügeln doch wert.

  • Zusammengefasst: interessant, putzig, kleidsam…….aber…….aufwändig und nicht wirklich praktisch. Wenigstens bei ZARA gekauft, also für eine Saison. Reicht auch.

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