Best of Berlin: Aufgeschnappt

4 Tage Berlin Fashion Week, Küsschen links, Hände schütteln rechts und trotz der immerwährenden Kritik auch Mode, die überzeugt und gefällt. Und natürlich: Small Talk. Ein paar amüsante Sätze, die wir am Rande des Catwalks aufgeschnappt haben.

(Telefon klingelt)“ Hallo Kleiner! Bist du noch nicht im Bett!“

Auch in der Front Row ist man nicht von Vaterpflichten befreit.

“ ‚Put a nice filter on it‘ ist das neue ‚put a ring‘ on it‘ “

In Anspielung auf den Hit von Beyonce und den Filter-Wahn auf sozialen Netzwerken.

„Nein! Jetzt hast du mein Snapchat kaputt gemacht.“

Sagte eine prominente „Frau von“ am Catwalk und haut dem Platzordner auf den Rücken, weil er unverschämterweise!!! seinen Job machte und heruntergefallene Schilder aufhob und dabei in ihr Sichtfeld geriet.

„Ja wegen der Fashion Week sind wir ja hier. Sie läuft jeden Tag drei Shows. Morgen hat sie frei, da ist sie schon ganz aufgeregt: Sie will in den Pool vom Soho house. Können wir machen, hab‘ ich gesagt. Da geh‘ ich sogar mit rein. Morgen 4 Uhr. Kannste gucken kommen.“

Beim Bargespräch über den Trubel in der Stadt, zwischen zwei Herren, etwa Ende 50.

„I hope I don’t sound like one of these Eurovision Songcontest-Judges. It’s not about douze point.“

Alber Elbaz, Schirmherr des Jungdesigner-Awards „Designer for tomorrow“ in seiner Video-Botschaft an das Publikum.

„Ich esse nicht.“

Die Reaktion eines Showgastes auf den Hinweis einer Kollegin, dass er doch wenigstens den Müsliriegel aus der Goodie-Bag mitnehmen soll, die er stehen ließ.

„Wasser wird auch in Zukunft noch gebraucht. Magazine nicht.“

Ein Chefredakteur beim Anblick eines Mannes, der Wasserkisten schleppen muss.

„So, jetzt lege ich mich zum Sterben hin. Aber vorher schminke ich mich noch ab.“

Nach einem feuchtfröhlichen Abend mit einer lang ersehnten Begegnung.

Photo By: Isabelle Braun
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