Frankfurt: Das wahre Leben

Ich möchte mal kurz wieder die Berichterstattung erden - es gibt ja nicht nur High Fashion und die Reichen und Schönen in New York, sondern auch bei uns in Frankfurt findet Mode statt. Aber halt in einem anderen Rahmen. Gestern, am Valentinstag, gleich mit zwei Mega-Highlights. Erstens: Primark auf der Zeil hat eröffnet (wie schon hier angekündigt). Es herrschte nicht unbedingt Ausnahmezustand, aber es war schon ordentlich was los. Mich zieht es da, wie gesagt, nicht hin, aber die Chronistenpflicht muss erfüllt werden...
Aber das war gestern noch längst nicht alles. Der absolute Knaller war das Fissler-Kochtopf-Event im Kaufhof, das uns die beiden Top Models Eva Padberg und Franziska Knuppe bescherte (und ich dachte ja, alle Top Models seien gerade in New York oder London oder Mailand - siehste, kannste wieder was lernen). Da gab es dann einen Laufsteg und die beiden führten Outfits der dritten Art vor - Achtung, jetzt zitiere ich den Pressetext: "Ein elfenhafter Dress aus Frittierkörben, eine mit Bratpfannen gesäumte Jacke, ein Minikleid mit Fransen aus Messern und Gabeln: In außergewöhnlichen Outfits wie diesen werden auch die Supermodels Eva Padberg (33) und Franziska Knuppe (38) nicht alle Tage auf den Laufsteg geschickt. Die sensationellen Kleider, die sie heute in Frankfurt am Main erstmals einer deutschen Öffentlichkeit präsentierten, wurden aus Produkten des Premium-Kochgeschirrherstellers Fissler kreiert." Könnt Ihr euch nicht vorstellen? Wir haben Bilder:
Ich stelle mir vor, dass man entweder ganz wenig Geld dafür bekommt und trotzdem froh darüber ist, weil es gar nicht läuft, oder man bekommt ganz ganz viel Geld dafür. Oder macht man das aus Freude? Ach, ich weiß es nicht.... So, und jetzt mal alle Ironie beiseite. Das Event, wie man es auch finden mag, hat mit der großen Konsumgütermesse Ambiente zu tun, die heute in Frankfurt startet. Und die Fissler-Kleider (und jetzt greife ich weder auf den Pressetext zurück) stammen aus den Ateliers des japanischen Labels Gut’s Dynamite Cabarets sowie der Tokioter Designerin Kamishima Chinami. Beide sollen zu den absoluten Shootingstars der asiatischen Modeszene gehören. Hintergrund der Zusammenarbeit: Für Fissler ist Asien einer der bedeutendsten Märkte. Die Produkte des in Idar-Oberstein ansässigen Unternehmens sind in Asien im Luxussegment positioniert. Während sich meine Geister an den "Kleidern" noch scheiden, war ich von der Fissler-Schaufensterdeko im Kaufhof ganz angetan - so kreative Fenster (eine Blumenwiese aus Kochgeschirr) würde ich mir öfter in Frankfurt wünschen...
Fotos: Primark; Copyright Fissler; Mainlandoffice/Modepilot
Photo Credit: false

Kommentare

  • H-C sagt:

    Ich kann nicht aufhören zu lachen...
  • Emma sagt:

    Ich denke ja eher, dass man dafür ziemlich viel Geld bekommt. Anders kann ich mir das Elend nicht erklären.
  • katha sagt:

    ganz eindeutig - (vieeeel) geld stinkt eben nicht, auch wenn man sich dafür bratpfannen umhängen muss. autsch.

    wobei ja so eine bratpfanne genau das richtige accessoire wäre, wenn man anschließend einen besuch bei primark plant, um die übrige wütende kundenhorde aus dem weg zu hämmern...