Designer Dimitri im Gespräch
Kathrin Bierling

Designer Dimitri im Gespräch

Berlin Fashion Week. Kurz nach 15 Uhr zeigte Designer Dimitri heute seine Herbst/Wintermode 2012/13: Mode für eine Frau, die ihre Kurven zeigen möchte, wie er sagt. Dafür verstärkt er die weibliche Silhouette mit Organza-Plissees - alle von Hand gebügelt und anschließend um die Hüften drapiert.

Dimitri kurz vor der Show

Die Frau, die Dimitris 2012-Mode trägt, ist mit den Worten des Designers: sinnlich, glamourös und mediteran. Mediteran wegen der gewählten Farben. Wen sehen wir in den Kleidern? Monica Bellucci!

Abschlusskleid

Bei den Materialien macht der Jungdesigner keine Experimente. Lieber Altbewährtes wie Wollkaschmir, Seide, Leder, Seidenjersey. Außerdem sei es für junge Designer finanziell schwierig, neue Dinge auszuprobieren.

Beerenfarbene Lederjacke mit Schößchen

Seine Mode gibt es in den kommenden Tagen bei Couture Society in der Pre-Order. Mich juckt es ja schon in den Fingern (Schößchenjacke!).

Lederrock mit Seidenplissees

Welche Schauenbesucher besonders wichtig für ihn seien, frage ich ihn. Seine Antwort: "Die Redakteure." Nur Christiane Arp, Chefredakteurin der deutschen Vogue, fehlt wieder. "Sie war noch nie da und heute wird sie auch nicht kommen. Das habe ich auf dem Plan schon gesehen," sagt er.

Frau Arp, schauen Sie sich doch bitte diese schön gearbeitete Mode bei Gelegenheit an!

Fotos: modejournalistin/modepilot

Modepilot
Modepilot ist Deutschlands erster Modeblog. Mit seiner Gründung in 2007 war und ist er Vorreiter der unabhängigen Mode-Berichterstattung. Noch heute wird die Seite leidenschaftlich von Mitgründerin Kathrin Bierling geführt. Sie ist eine ausgebildete und erfahrene Journalistin, die zunächst bei der Financial Times lernte und arbeitete und dann einige Jahre bei der WirtschaftsWoche beschäftigt war, bevor sie die Seiten Harpersbazaar.de, Elle.de und InStyle.de verantwortete. An Modepilot liebt sie, dass sie die Seite immer wieder neu erfinden muss, um am Puls der Zeit zu bleiben. Worin sie und ihre Autoren sich stets treu bleiben: Den Leser ernst nehmen, nicht sich selbst.

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