Kathrin Bierling LaDress – wie der Name schon sagt...
LaDress.com, das ist ein Onlineshop für Kleider, für Kleider von allgemeinem Interesse, keine Hingucker für Modejournalisten. Es sind die beliebtesten Schnitte in den beliebtesten Farben – eben sehr kundengerecht und deshalb dann doch interessant für Modejournalisten. Gestern traf ich die Erfinderin und Geschäftsführerin Simone van Trojen...
Die 40-Jährige, die in Amsterdam Rechtswissenschaften studierte, interessiert sich für die Vorbilder und Wünsche der Frauen: Welche internationalen Stars gelten in Deutschland als sympathisch? Kaufen die Deutschen lieber auf Rechnung? Sie selbst, eine Mischung ihrer Models (äußerlich) und Linda de Mol (von den Deutschen geliebter Holland-Charme), verkörpert ihr Angebot am besten: Mutter, Ehefrau und Geschäftsfrau, kein Fashionfreak.
Die Kleider kosten zwischen 200 und 400 Euro (Lederkleider circa 500 Euro). Jedes Kleid gibt es in vielen Farben. So werden zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen: ein übersichtlicher Produktionsaufwand für LaDress und ein Angebot, bei dem jede ein Kleid oder mehrere findet. Ein super Konzept und die Frage: Warum sind wir da nicht drauf gekommen?

Kleider shoppen
Photo Credit: screenshots von ladress.com


hmmmm da stellt sich mir eher die Frage: warum ist noch keiner drauf gekommen dass Ganze zu angemessenen Preisen zu kopieren?! Minimum 200 Euro für ein zwar gut aber doch konventionell geschnittest Lycra/Polyester Kleid scheint mir übertrieben... schöne Schnitte allein rechtfertigen den Preis in meinen Augen nicht!
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