Kraaaaaank.

Ich bin krank. Gliederschmerzen, Halsweh, Schnupfen - all die Sachen, die ich nie habe und auch überhaupt nicht leiden kann. Man muss im Bett liegen, sich zu Tode langweilen, bescheuerte Sachen im Fernsehen gucken, da man dem Tatort vor lauter Kopfschmerzen eh nicht folgen kann und so weiter und so weiter. Ich oute mich auch gerne noch zu der Gruppe zu gehören, die sich selbst bedauern und lediglich ans Telefon gehen, um mit von Leid gezeichneter Stimme etwas Mitleid zu erhaschen. Kurzum: Krank sein vernebelt einem das Gehirn.

Aber das schlimmste ist, dass man Samstags nicht in die Stadt gehen kann, um sich nach der harten Arbeitswoche (die einen ja erst zu diesem Wrack gemacht hat) eine entsprechende Belohnung zu kaufen. Nun denn, dann müssen eben doch wieder die Online-Shops herhalten.

Heute Nacht gegen 03:00 Uhr, als ich leider so wenig Luft bekam, dass an Schlaf nicht mehr zu denken war, blätterte ich ein wenig in der Instyle und ließ mich allen Ernstes dazu verleiten etwas aus der Rubrik "Ich kann im Monat Oktober nicht leben ohne" zu bestellen.

1. Ich hasse Uhren und trage seit 10 Jahren keine mehr.

2. Ich hasse Uhren nur, weil ich mir die richtig guten nicht leisten kann.

3. Möglicherweise sollte ich aufhören Wick MediNait zu trinken.

4. Irgendwie ist das Teil so hässlich retro, dass sie schon fast wieder schön ist.

Die Casio-Uhr wurde eingetütet bei Amazon (war auch noch im Angebot) und bin gespannt, ob ich sie jemals tragen werde.

Bild: amazon.de

Modepilot
Modepilot ist Deutschlands erster Modeblog. Mit seiner Gründung in 2007 war und ist er Vorreiter der unabhängigen Mode-Berichterstattung. Noch heute wird die Seite leidenschaftlich von Mitgründerin Kathrin Bierling geführt. Sie ist eine ausgebildete und erfahrene Journalistin, die zunächst bei der Financial Times lernte und arbeitete und dann einige Jahre bei der WirtschaftsWoche beschäftigt war, bevor sie die Seiten Harpersbazaar.de, Elle.de und InStyle.de verantwortete. An Modepilot liebt sie, dass sie die Seite immer wieder neu erfinden muss, um am Puls der Zeit zu bleiben. Worin sie und ihre Autoren sich stets treu bleiben: Den Leser ernst nehmen, nicht sich selbst.

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