Die nicht-euklidische Kette

Die aus dem Irak stammende Architektin Zaha Hadid hat für das österreichische Familienunternehmen Swarovski Schmuck entworfen. Hadid erhielt in 2004 als erste Frau den Prizker-Preis (Nobelpreis der Architektur) für ihr Lebenswerk. Ein paar ihrer Arbeiten sind mir durchaus bekannt, aber inwiefern sich ihre Werke beschreiben lassen, das wusste ich auch noch nicht. Hierzu sagt sie in 2003 im Museum für angewandte Kunst in Wien:

„Das Wichtigste ist die Bewegung, der Fluss der Dinge, eine nicht-euklidische Geometrie, in der sich nichts wiederholt: eine Neuordnung des Raumes.“

A-HA! Nun gut, also habe ich mich mal durch das Wikipedia-Mach-Mich-Schlauer-Web durchgeklickt und noch immer habe ich ein rießengroßes Fragezeichen vor meinen Augen. Im Gegensatz zu Hadid, die 1971 Mathematik an der American University of Beirut studierte, hasse ich Mathe, Chemie, Physik und alles weitere, was noch mit Zahlen und Rationalität zu tun hat (außer die Preisschilder in der Sonderangebotecke).

Deshalb frage ich auch gar nicht weiter nach und finde es einfach mal schön. Man muss ja auch nicht alles wissen.

Photo: Screenshot AtelierSwarovski.com

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