Die Kreationen von Lele Pyp

Lele Pyp. Das klingt doch mal knackig und frisch. Passend zum Sound des Labels eine ebenso interessante Kollektion für Frühjahr/Sommer 2010. Zum Beispiel dieses Trio mit dem Namen Amphitrite (griech. "Göttin der Meere"). Gefertigt aus ungeschliffenem Rochenleder und ab März unter anderem auch bei Galeries Lafayette in Paris zu finden.
Angelehnt sind die oberen Modelle an eine Griechenland-Reise der Designerin. Inspiriert von der griechischen Kultur ließ sie einige Elemente in ihre Arbeiten einfließen. Gleichzeitig recherchierte sie aber auch über Art Nouveau. Ganz eindeutig zu erkennen an diesem säulenartigen Absatz oder an ein paar weiter unten stehenden Modellen mit den lieblichen Schnörkerleien und Anordnungen von Halbedelsteinen, wie weißem Quarz, grünem Achat sowie rot-orangen Karneol.
Was uns jedoch hier oben in so kräftigen Farben entgegenstrahlt, erhält sein Gegenwicht in pastelligen Entwürfen. Deshalb nun an dieser Stelle ein paar Bilder des Lookbooks, die bis auf ein paar einzelne Objekte, allesamt eine Augenweide sind.
Diese hier könnte ich mir z.B. zu einem Seidenchiffon-Kleid für eine Nachmittagsparty am Pool vorstellen.
Die Sandaletten sind mehrfach einsetzbar: Zur lässigen Jeans, einem kurzen Kleidchen oder einfach nur zu einer kurzen Hose.
Dieses Modell wäre dann was für die elegante Taunus-Lady (so bezeichnen wir hier in Frankfurt die Bankiersgattinnen), obwohl eigentlich wäre es auch der ideale Schuh für...hmm... ja, eigentlich auch wieder für alles.
Und zum Schluss dann noch dieses heiße Flechtgestell. Allerdings muss eine solche Frau (nach meiner Ansicht) schon einen sehr temperamentvollen Charakter haben, damit das Teil auch wirkt.
So, wer noch mehr sehen will, für den mache ich noch einen Extra-Post, denn ich finde die Teile einfach zu genial. Zu verdanken haben wir das nicht nur der Designerin, sondern auch ihren Geschwistern, mit denen sie das Unternehmen betreibt. Angefangen hat das Ganze während ihres Studiums in London und Mailand mit dem Entwerfen von Schuhen und Accessoires für Familie und Freunde. Wie es dann so ist: Die Nachfrage stieg. Also spezialisierte sie sich auf diesem Gebiet, suchte sich Ateliers, die ihre Entwürfe umsetzten und innerhalb von einem Jahr, nämlich letzten Dezember, hatte sie ihren ersten Store eröffnet. Mittlerweile sind die Damenschuhe über Retailer in Genf, Hamburg, Tokyo und seit Februar nun auch in New York und Paris erhältlich. Außerdem steht noch die Eröffnung des Online-Shops an. (Liebes Geschwister-Trio: Wir möchten informiert werden!!!)
Hier nun nochmal die Gesichter hinter dem Label Lele Pyp: In der Mitte Designerin Stephanie, rechts Schwester Samantha und links Bruder Bernardo Müller Knab.
Photos: Oppenheim & Partner GmbH
Photo Credit: false

Kommentare

  • Zebulon sagt:

    Öh... von hinten sehen die Dinger irgendwie obszön aus. Nicht, dass ich das jetzt unbedingt verurteilen würde.
    P.S. ob "Pyp" nun als Name des Labels wirklich eine glückliche Wahl ist, na ja. Im Deutschen dürften da wohl andere Assoziationen geweckt werden als "knackig und frisch". Anyways. Sind schon ein paar schöne Teile dabei.
  • Jerome sagt:

    ich habe jetzt nicht genauer nachgefragt, aber ich denke, was du meinst zu sehen, soll in wirklichkeit das griechische auge darstellen!?!
  • Mauri sagt:

    Da bin ich doch gerade ein bisschen entsetzt gewesen,

    ich geh wie jeden Tag auf eure Seite und was sehe ich über dem Header für eine Werbung?

    KIK !


  • uberVU - social comments sagt:

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  • Jane sagt:

    KIK-Werbung passt in der Tat überhaupt nicht zum diesem Blog! 🙂 Naja, auf die Einblendung besteht eventuell keinen Einfluss.
  • Zebulon sagt:

    Griechisches Auge, den Begriff werde ich mir merken.
    Die armen Kundinnen, die nun die Läden stürmen, tun mir jetzt schon leid. Vermutlich wird das so ablaufen: "Guten Tag, haben sie etwas von Lele Pyp?" -- "Püp? Hammwa nich. Aber Manolo Blähnich, den hammwa."