Bread&Butter 2010: G-Star Raw Fashion Show

Wie auch die Jahre zuvor war die Gstar Raw Fashion Show mal wieder eine spektakuläre Inszenierung. Normalerweise bin ich überhaupt kein großer Fan von Denim oder sportlich angehauchter Kleidung, aber jedes Mal nach der Show finde ich die Sachen schlichtweg super. Man muss das Geschehen erlebt haben, damit man weiß, was ich meine.
Das Zelt war über und über gefüllt mit Gästen. Ich hatte das Glück und konnte mir einen Platz auf der Medientribüne ergattern. Es wurde dunkel und im Scheinwerferlicht erschien ein Mann, der mit seiner Trompete Jazz-Musik spielte und das Publikum einheizte... wirklich EINHEIZTE!
Die Herbst/Winter Kollektion 2010 bestehet aus den Grundfarben Blau, Grün, Gelb, Rot (...und auch Orange), in einer solchen Reinheit, wie man sie nur aus Wasserfarbkästen kennt. Die Besonderheiten der einzelnen Denim-Essentials waren die Weiterentwicklung des für G-Star einzigartigen Loose Trapered Denim Cut, als auch den durch extreme Waschung und mit einer stumpfen Schere abgeriebene und durchlöcherte Stoff, der letzlich den Used-Look schuf.
Im Abschluss sah ich dann noch dieses bekannte Gesicht: Sara Nuru auch dabei. Hat sie super gemacht. Ich bin ja ein totaler Fan von ihr... wie auch immer... Die Show war zu Ende, aber die Party fing dann erst richtig an. Links und rechts neben der Bühne wurden die Rollläden der Bars hochgezogen und auf der Bühne hatte sich inzwischen eine Band positioniert (Nach der Band dürft Ihr mich erst gar nicht fragen!), die für die nötige Livemusik sorgte. "Die Partys von G-Star sind legendär"...dieser Ruf hatte sich mal wieder bewahrheitet.
Pierre Morriset, es war großartig!
Photos: Jérôme/Modepilot
Photo Credit: false

Kommentare

  • GrueneNeune sagt:

    wow. jeans in verschiedenen waschungen. wahnsinn. hab ich ja noch nie gesehen.
  • Jerome sagt:

    habe ich mich auch gefragt, als ich diese info eingetippt habe. ich werde nochmal nachfragen, warum diese waschung so besonders sein soll.
  • GrueneNeune sagt:

    g-star, diesel etc. veranstalten derlei aufwändige shows um von den langweiligen klamotten abzulenken.

    das hat mit mode nix zu tun.


  • alia sagt:

    vor allem: was ist schon GSTAR?! teureres Diesel? nicht mal! gäääääääähn.
  • Deike sagt:

    Naja...die Models haben die Kapuzen von ihren Jacken auf....
  • Jonas sagt:

    @GrueneNeune: Ich denke nicht, dass man von der Kleidung "ablenken" will. Eine Modenschau braucht aber primär Unterhaltungswert, um das Publikum bei Laune zu halten bzw. dessen Aufmerksamkeit aufrecht zu erhalten. Eine Show muss herausstechen, damit Sie Einkäufern, Modejournalisten und -Redakteuren trotz zwanzig anderen gesehenen Shows in Erinnerung bleibt - von daher das Spektakel.
  • GrueneNeune sagt:

    @jerome:falsch.

    primär sollte die mode in erinnerung bleiben. mode ansich sollte einen unterhaltungswert haben; da bedarf es kein spektakel drumherum.


  • GrueneNeune sagt:

    ich meinte natürlich:

    @jonas und nicht @jerome. sorry!


  • Jérôme sagt:

    alles gut...
  • anna s. sagt:

    ich finde diese shows, die so cool sein wollen, mittlerweile echt abgedroschen.

    sogar bei uns im einkaufszentrum in der provinz gibt es modenschauen mit hiphop getanze. lächerlich und überflüssig. außer mut zur farbe hat gstar diesmal auch nichts neues zu bieten.


  • Sibel sagt:

    Ich stimme anna zu. Mich langweilen deratige Bombast-Shows, bei denen es nur im Imagebildung geht. Ich geh doch auch nicht ins DJ-Bobo-Konzert bloß weil er nicht komplett unsympathisch ist und eine tolle Lichtshow präsentiert.
  • carlsson sagt:

    Die G-Star Show war schlimm.

    Solche Klamotten will ich nicht auf einem Laufsteg sehen, es sei denn der steht in einen Shopping-Center in der Provinz.

    Getoppt nur noch von Diesel mit tanzenden Models....