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		<title>Conde Nast Archive - Modepilot</title>
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				<title>Ready-to-speak: „glass cliff”</title>
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				<pubDate>Tue, 24 Sep 2019 21:37:48 +0000</pubDate>
				<dc:creator><![CDATA[Kathrin Bierling]]></dc:creator>
						<category><![CDATA[Business]]></category>
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				<description><![CDATA[<img width="808" height="538" src="https://www.modepilot.de/wp-content/uploads/2019/09/chanel_s2_ss18_0296-808x538.jpg" class="attachment-large size-large wp-post-image" alt="Glass cliff Modepilot" loading="lazy" srcset="https://www.modepilot.de/wp-content/uploads/2019/09/chanel_s2_ss18_0296-808x538.jpg 808w, https://www.modepilot.de/wp-content/uploads/2019/09/chanel_s2_ss18_0296-404x269.jpg 404w, https://www.modepilot.de/wp-content/uploads/2019/09/chanel_s2_ss18_0296-768x511.jpg 768w, https://www.modepilot.de/wp-content/uploads/2019/09/chanel_s2_ss18_0296-901x600.jpg 901w, https://www.modepilot.de/wp-content/uploads/2019/09/chanel_s2_ss18_0296-720x480.jpg 720w, https://www.modepilot.de/wp-content/uploads/2019/09/chanel_s2_ss18_0296-1000x666.jpg 1000w, https://www.modepilot.de/wp-content/uploads/2019/09/chanel_s2_ss18_0296.jpg 1500w" sizes="(max-width: 808px) 100vw, 808px" /><p>Wer es als Frau durch die gläserne Decke schafft, läuft dann Gefahr, eine gläserne Klippe (glass cliff) zu betreten. Studien belegen seit 2005 immer wieder aufs Neue eine Diskriminierung bei der Vergabe von Unternehmensleitungen. So kommen Frauen oft erst dann auf den Chefsessel, wenn das Unternehmen schon in einer Krise steckt. Beispiel: Condé Nast.</p>
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									<content:encoded><![CDATA[<img width="808" height="538" src="https://www.modepilot.de/wp-content/uploads/2019/09/chanel_s2_ss18_0296-808x538.jpg" class="attachment-large size-large wp-post-image" alt="Glass cliff Modepilot" loading="lazy" srcset="https://www.modepilot.de/wp-content/uploads/2019/09/chanel_s2_ss18_0296-808x538.jpg 808w, https://www.modepilot.de/wp-content/uploads/2019/09/chanel_s2_ss18_0296-404x269.jpg 404w, https://www.modepilot.de/wp-content/uploads/2019/09/chanel_s2_ss18_0296-768x511.jpg 768w, https://www.modepilot.de/wp-content/uploads/2019/09/chanel_s2_ss18_0296-901x600.jpg 901w, https://www.modepilot.de/wp-content/uploads/2019/09/chanel_s2_ss18_0296-720x480.jpg 720w, https://www.modepilot.de/wp-content/uploads/2019/09/chanel_s2_ss18_0296-1000x666.jpg 1000w, https://www.modepilot.de/wp-content/uploads/2019/09/chanel_s2_ss18_0296.jpg 1500w" sizes="(max-width: 808px) 100vw, 808px" /><p><strong>Zu Deutsch: Gläserne Klippe.</strong> Aus aktuellem Anlass möchte ich auf den Begriff „glass cliff”, bzw. „Gläserne Klippe”, näher eingehen. Denn heute wurde bekannt, dass Condé Nast Deutschland 20 bis 30 Stellen abbauen soll. Der GQ-Chefredakteur nahm gleich den Hut. Erst in diesem Frühjahr trat erstmals eine Frau an die Spitze von Condé Nast-Deutschland: Jessica Peppel-Schulz. Lange musste nach einer Nachfolge für Moritz von Laffert gesucht werden. Männer (nicht alle) lehnten dankend ab.</p>
<p>In verschiedenen Studien, die seit 2005 veröffentlicht werden, wird das Prinzip der 'Gläsernen Klippe' belegt. Es besagt, dass ein Unternehmen, das in einer Krise steckt, eher zu einer weiblichen Lenkerin greift. Doch nicht, weil diese das Ruder etwa leichter rumreißen könne, sondern weil ihr eine erfolgsversprechendere Aufgabe oft verwehrt bleibe. Stabile Unternehmen wählen nach wie vor eher Männer für ihre Führung aus. Woran liegt das?</p>
<h2>Erst durch die gläserne Decke, doch dann auf die gläserne Klippe</h2>
<p>Das Bild einer gläsernen Klippe wurde 2005 erstmals verwendet. Es folgt auf das der gläsernen Decke. Beide zeigen die Diskriminierung von Frauen, wenn es um die Besetzung von Spitzenjobs geht. Durch die gläserne Decke sieht die weibliche Angestellte zu höheren Positionen hoch, die für sie aber unerreicht bleiben. Bekommt sie dennoch den ersehnten Chefposten, so handelt es sich dabei oft nur um ein vermeintliches Sprungbrett zum Erfolg: eine gläserne Klippe. Es sind Jobs, in denen man wenig reißen kann.</p>
<p><strong>Abbau statt Aufbau.</strong> Jeder hätte gern Erfolgsgeschichten in seinem Lebenslauf, aber manche müssen in den sauren Apfel beißen: Frauen. Aus Ermangelung besserer Alternativen begeben sich Frauen also oft auf gläserne Klippen und fallen – anders als scheiternde Männer – nicht weich. Denn ihnen fehlt das Netzwerk, das männliche Führungskräfte stets auffängt. Zu diesem Schluss kommt die Wirtschaftswissenschaftlerin Sylvia Ann Hewlett, <a href="https://hbr.org/2008/08/are-women-leaders-often-set-up" target="_blank" rel="noopener noreferrer" rel="nofollow" >deren Artikel</a> in der Harvard Business Review veröffentlicht wurde.</p>
<h3>Glass cliff: Erst nach den goldenen Zeitschriftenjahren darf eine Frau ran</h3>
<p>Zurück zu Condé Nast: Die glorreichsten Jahre durfte Bernd Runge bespielen, von 1997 bis 2008. Dass auch er in den heutigen Zeiten keinen Print-Titel erfolgreich machen kann, bewies er erst kürzlich mit dem Interview Magazine. Auch wenn es inhaltlich mehr hergibt als jeder deutsche Condé Nast-Titel, kommt es auf keinen grünen Zweig.</p>
<p>Bei Condé Nast lancierte er noch ein Heft nach dem anderen, bis er den deutschen Markt für eine wöchentliche Erscheinungsweise von Vanity Fair überschätzte und damit zuviel Geld verballerte. Auf ihn folgte Sparfuchs Moritz von Laffert. In den ersten Jahren hatte er es leicht, denn es gab viel zu sparen. Dafür holte er sich Lorbeeren ab. Dann wurde es auch ihm zu viel und er ging im vergangenen Jahr.</p>
<p>Das Ruder rumreißen wollte auch ich dann („<a href="https://www.modepilot.de/2018/11/20/wer-folgt-bei-conde-nast-auf-moritz-von-laffert/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Wer folgt bei Condé Nast auf Moritz von Laffert?</a>”). Aber das ist natürlich nur möglich, wenn es einen sinnvollen Spielraum für Investitionen gibt. Schaut man sich in anderen Condé Nast-Ländern um, sieht es allerdings düster aus: Es wird eingestellt (Glamour in den USA) und zusammengelegt.</p>
<h3>Umstrukturierungsmaßnahmen oder einfach nur bitterer Sparkurs?</h3>
<p>Künftig soll es jeweils einen Markenverantwortlichen für die noch verbleibenen Condé Nast-Titel geben, <a href="https://meedia.de/2019/09/24/beautiful-growth-conde-nast-steht-vor-stellenabbau-und-neuer-struktur/" target="_blank" rel="noopener noreferrer" rel="nofollow" >wie Meedia heute berichtet</a>. Dass das Anlass für den heutigen Abgang von GQ-Chefredakteur Tom Junkersdorf sein soll, gibt zu denken. Chefredakteur und Markenverantwortlicher – das war für mich bislang immer eins, also wenn ich an Chefredakteure wie Anna Wintour denke, die vermutlich die beste Event-Ausrichterin der USA sein dürfte (Met Gala).</p>
<p>In unserem Land sieht das anders aus. Zu lange wurde an der Druckerschwärze gerochen, und das haptische Gefühl von raschelndem Papier gefeiert. Dann musste Vogue seine Partys plötzlich in Outletcentern feiern, weil woanders nicht mehr so schnell Geld zu holen war, um einen schwerfälligen Apparat am Laufen zu halten. Merchandise-T-Shirts wurden erst gedruckt, als das Logo schon nicht mehr sexy war, und dann auch noch als Billigware verkauft (nicht die Heilbrunner-Koop!) und das in Zeiten von Nachhaltigkeitsdebatten! Die Glasklippe begann schon zu schmelzen, als Peppel-Schulz noch gar nicht begonnen hatte.</p>
<p>Nächsten Dienstag präsentiert die Managerin ihr Umstrukturierungskonzept, das sie „Beautiful Growth” nennt. Möge es zu einem – wasauchimmer – Wachstum führen und, wenn nicht, dann möge ihr eine alte Studienkollegin dabei helfen, dass ihre Karriere keinen Schaden davon nimmt.</p>
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				<title>Wer folgt bei Condé Nast auf Moritz von Laffert?</title>
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				<pubDate>Tue, 20 Nov 2018 15:53:45 +0000</pubDate>
				<dc:creator><![CDATA[Kathrin Bierling]]></dc:creator>
						<category><![CDATA[Business]]></category>
		<category><![CDATA[Conde Nast]]></category>
		<category><![CDATA[Nachfolge]]></category>

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				<description><![CDATA[<img width="807" height="538" src="https://www.modepilot.de/wp-content/uploads/2018/11/Netflix-House-of-Cards-Conde-Nast-807x538.jpg" class="attachment-large size-large wp-post-image" alt="Netflix House of Cards Conde Nast" loading="lazy" srcset="https://www.modepilot.de/wp-content/uploads/2018/11/Netflix-House-of-Cards-Conde-Nast-807x538.jpg 807w, https://www.modepilot.de/wp-content/uploads/2018/11/Netflix-House-of-Cards-Conde-Nast-404x269.jpg 404w, https://www.modepilot.de/wp-content/uploads/2018/11/Netflix-House-of-Cards-Conde-Nast-768x512.jpg 768w, https://www.modepilot.de/wp-content/uploads/2018/11/Netflix-House-of-Cards-Conde-Nast-900x600.jpg 900w, https://www.modepilot.de/wp-content/uploads/2018/11/Netflix-House-of-Cards-Conde-Nast-720x480.jpg 720w, https://www.modepilot.de/wp-content/uploads/2018/11/Netflix-House-of-Cards-Conde-Nast-286x192-1542654199.jpg 286w, https://www.modepilot.de/wp-content/uploads/2018/11/Netflix-House-of-Cards-Conde-Nast-1000x667.jpg 1000w, https://www.modepilot.de/wp-content/uploads/2018/11/Netflix-House-of-Cards-Conde-Nast.jpg 1800w" sizes="(max-width: 807px) 100vw, 807px" /><p>Die Nachfolge von Moritz von Laffert als Geschäftsführer von Condé Nast ist noch nicht geklärt. Wer könnte Eurer Meinung nach dafür geeignet sein?</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.modepilot.de/2018/11/20/wer-folgt-bei-conde-nast-auf-moritz-von-laffert/">Wer folgt bei Condé Nast auf Moritz von Laffert?</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.modepilot.de">Modepilot</a>.</p>
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<p>Das sehen die, die über dem deutschen Geschäftsführer in New York und London stehen, hoffentlich auch so. Vor allem, nachdem sie das Digitalgeschäft verbummelt haben. Das ist eine Leistung gewesen: Style.com, einst beliebtestes Nachschlagewerk und News Ticker von Condé Nast für Modeliebhaber weltweit, existiert heute nicht mehr. Die Seite leitet auf Farfetch.com um, nachdem die hauseigenen Bestrebungen, aus Style.com eine E-Commerce-Plattform zu machen, scheiterten. Die CN-Eigentümerfamilie Newhouse hatte Jahre zuvor schon in die erfolgsversprechendere E-Commerce-Plattform Farfetch investiert.</p>
<h3>Mit gutem Modejournalismus kann man kein Geld verdienen?</h3>
<p>Es dauert nicht mehr lange, da wissen Teenager nicht mehr, wofür Vogue steht. Ist das nicht dieser Shop in Metzingen? Auch so eine Leistung des Hauses, den wertvollsten Namen im Modejournalismus zu verspielen. Ich glaube, Journalismus und Vogue, diese beiden Begriffe, bringt heute keiner mehr zusammen. Aber an all dem ist natürlich nicht Moritz von Laffert schuld.</p>
<p>Der Verlagskaufmann wurde vor zehn Jahren als Nachfolger für Bernd Runge geholt – um einzusparen, hieß es nicht einmal hinter vorgehaltener Hand. Das tat er auch, vor allem bei den Druck- und Mietkosten. Zum Investieren wurde er nicht geholt – diese Zeiten sind bei Condé Nast einfach vorbei, zumindest was das Investieren in Print angeht, versteht sich.</p>
<p>Nun kann nicht weiter eingespart werden – außer vielleicht Leute zu entlassen oder ganze Hefte einzustellen. Oder zu veräußern? Myself ist bereits bei einem anderen Verlag, der Funke Mediengruppe, untergebracht. In Holland gehören Vogue und Glamour schon zum Verlag von Elle und Harper's Bazaar, <a href="https://www.hearst.nl" target="_blank"  rel="nofollow" >zum Hearst-Verlag &gt;&gt;&gt;</a>. Weder die eine noch die andere Weiterentwicklung möchte man Herrn Laffert zumuten und er sich selbst natürlich auch nicht, munkelt man. Dafür braucht es jetzt einen neuen Geschäftsführer. Denn Laffert verlässt das Haus <a href="https://meedia.de/2018/09/10/ende-einer-aera-conde-nast-chef-moritz-von-laffert-verlaesst-muenchener-magazinhaus/" target="_blank"  rel="nofollow" >„im Laufe des nächsten Jahres”</a>.</p>
<h2>Wer könnte Nachfolger von Moritz von Laffert werden?</h2>
<ul>
<li><strong>Christiane Arp.</strong> Huch, warum denn die? Sie scheut sich nicht, in zu große Fußstapfen zu treten.</li>
<li><strong>Anita Tillmann.</strong> Diese Frau liebt die Mode und kann sie in Deutschland groß machen, zumindest größer als es Christiane Arp kann. Ich halte sie für weniger bestechlich als Journalisten und für eine hervorragende Netzwerkerin. Sie wäre meine Wahl für ein positives Zukunftsszenario.</li>
<li><strong>Angela Merkel</strong> hat bald Zeit und der Condé Nast-Verlag wäre eine Herausforderung der anderen Art. Allein die Vorstellung, dass sie sich mit Tom Junkersdorf (CR bei der GQ) auseinandersetzen müsste! „Aha, und dann fotografieren sie also ihre Socken im Flugzeug und alle PR-Leute so 'yay'?”</li>
<li><strong>Ich.</strong> Damit ich jemanden einstellen kann, der aus der deutschen Print-Vogue wieder eine Vogue macht – also ein Magazin, über dessen Inhalte diskutiert wird. Und damit ich die Onlineseiten auf Modepilot umleiten kann.</li>
</ul>
<p><strong>Und nun bitte ich zur völlig unparteiischen Abstimmung:</strong> Wer sollte Euerer Meinung nach die Budget-lose Führung bei Condé Nast Deutschland übernehmen?</p>
Note: There is a poll embedded within this post, please visit the site to participate in this post's poll.
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				<title>Wechsel bei der deutschen Vogue?</title>
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				<pubDate>Mon, 30 Dec 2013 20:31:08 +0000</pubDate>
				<dc:creator><![CDATA[Kathrin Bierling]]></dc:creator>
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				<description><![CDATA[<img width="652" height="251" src="https://www.modepilot.de/wp-content/uploads/2013/12/Vogue-Christiane-Arp-Header-Modepilot.png" class="attachment-large size-large wp-post-image" alt="" loading="lazy" srcset="https://www.modepilot.de/wp-content/uploads/2013/12/Vogue-Christiane-Arp-Header-Modepilot.png 652w, https://www.modepilot.de/wp-content/uploads/2013/12/Vogue-Christiane-Arp-Header-Modepilot-650x250.png 650w, https://www.modepilot.de/wp-content/uploads/2013/12/Vogue-Christiane-Arp-Header-Modepilot-600x231.png 600w" sizes="(max-width: 652px) 100vw, 652px" /><p>In München kursiert ein Gerücht: Chefredakteurin Christiane Arp möchte die Vogue nicht mehr lange machen. Gut, in München herrschen ständig die phantastischsten Gerüchte. Wenn ein junger Mann einen guten Job bekommt, dann hat er ein Verhältnis mit der Chefin. Wer keinen Alkohol trinkt, ist schwanger. Und, wer Alkohol trinkt, ist genusssüchtig. Die Stadt hat sich [&#8230;]</p>
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									<content:encoded><![CDATA[<img width="652" height="251" src="https://www.modepilot.de/wp-content/uploads/2013/12/Vogue-Christiane-Arp-Header-Modepilot.png" class="attachment-large size-large wp-post-image" alt="" loading="lazy" srcset="https://www.modepilot.de/wp-content/uploads/2013/12/Vogue-Christiane-Arp-Header-Modepilot.png 652w, https://www.modepilot.de/wp-content/uploads/2013/12/Vogue-Christiane-Arp-Header-Modepilot-650x250.png 650w, https://www.modepilot.de/wp-content/uploads/2013/12/Vogue-Christiane-Arp-Header-Modepilot-600x231.png 600w" sizes="(max-width: 652px) 100vw, 652px" /><p><strong>In München kursiert ein Gerücht:</strong> Chefredakteurin Christiane Arp möchte die Vogue nicht mehr lange machen. Gut, in München herrschen ständig die phantastischsten Gerüchte. Wenn ein junger Mann einen guten Job bekommt, dann hat er ein Verhältnis mit der Chefin. Wer keinen Alkohol trinkt, ist schwanger. Und, wer Alkohol trinkt, ist genusssüchtig. Die Stadt hat sich sonst nicht so viel zu sagen, scheint es. Und für Menschen in glamourösen Führungspositionen gehört es zum guten Ton, Rosenzüchter oder Heilpraktiker werden zu wollen. Das macht menschlich.</p>
<div id="attachment_117284" style="width: 514px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://www.modepilot.de/wp-content/uploads/2013/12/Christiane-Arp-Vogue-Modepilot.png"><img aria-describedby="caption-attachment-117284" loading="lazy" class="size-full wp-image-117284" src="https://www.modepilot.de/wp-content/uploads/2013/12/Christiane-Arp-Vogue-Modepilot.png" alt="Alles neu? Vogue-Chefredakteurin Christiane Arp" width="504" height="734" srcset="https://www.modepilot.de/wp-content/uploads/2013/12/Christiane-Arp-Vogue-Modepilot.png 504w, https://www.modepilot.de/wp-content/uploads/2013/12/Christiane-Arp-Vogue-Modepilot-185x269.png 185w, https://www.modepilot.de/wp-content/uploads/2013/12/Christiane-Arp-Vogue-Modepilot-369x538.png 369w, https://www.modepilot.de/wp-content/uploads/2013/12/Christiane-Arp-Vogue-Modepilot-412x600.png 412w" sizes="(max-width: 504px) 100vw, 504px" /></a><p id="caption-attachment-117284" class="wp-caption-text">Alles neu? Vogue-Chefredakteurin Christiane Arp</p></div>
<p>Jetzt hat Frau Arp wohl in interner Runde kundgetan, dass sie die Vogue nicht auch noch in fünf Jahren machen wolle. Sie ist jetzt zehn Jahre im Amt und die erforderlichen Modernisierungen (oder so ähnlich) wolle sie nicht mitmachen. So geht es vielen in der Printbranche. Bei Madame wurde Chefredakteurin Katrin Riebartsch gerade gegen Petra Winter eingetauscht, die sechs Jahre lang Cosmopolitan machte, für ein Jahr zur Bild als stellvertretende Chefredakteurin ging und seit Mai bei s.Oliver als freie Kreativchefin tätig war. Sie soll sich auch(!) um den „Ausbau des digitalen Auftritts” kümmern.</p>
<p>Die Printumsätze und/oder Leserschaft nehmen verlässlich ab, es wird an den Kosten gedreht und plötzlich müssen sich Redakteure mit ihren Online-Kollegen messen lassen, die drei Posts am Tag schreiben, Bilder selbst aussuchen und bearbeiten können und dabei noch sämtliche Leser, bzw. User über Social Media Kanäle zu ihren Artikeln leiten. Teure Fotografen müssen für Online nicht gebucht werden. Online-Redakteure finden auf Instagram Bilder, die relevanter sind – zumindest für die kommenden zwei Stunden. Oder sie ziehen sich Produktfotos direkt aus den Onlineshops. Da kann sich die Userin gewiss sein, dass es das Kleid aktuell zu kaufen gibt und nicht von einer Moderedakteurin vor ein paar Monaten aus dem Showroom bestellt wurde, obwohl es in Deutschland von keinem Händler geordert wurde. Und! Online-Redakteure wissen, was tatsächlich gelesen wird und das auch noch auf die Sekunde (Verweildauer) genau. Das kann zu mehr Frisuren-Videos und Sex-Stichwort-Artikeln führen als zu Kollektionsbesprechungen mit Erfahrungswissen, aber das ist ein anderes Thema.</p>
<p>Bestätigen möchte mir mein Condé Nast-Kontakt (Condé Nast = Verlag hinter Vogue) das Gerücht nicht, aber dementiert hat er es auch nicht. Drum dreht sich in München jetzt die Frage darum, wer Vogue denn modernisieren könnte. Wen haben wir denn da in Deutschland? Der Nachwuchs hat sich, wenn er schlau ist, in den Fashion E-Commerce abgesetzt: Mode lecker zu inszenieren, zahlt sich hier sofort aus. Stellt Euch vor, Vogue wäre Net-a-porter geworden!</p>
<p>Also, wenn Ihr eine Idee habt, wer die Vogue eines Tages übernehmen könnte und bitte – trotz aller neuen Anforderungen – auch den deutschen Nachwachs fördert, wie es Frau Arp so leidenschaftlich tut, dann schreibt sie doch bitte in die Kommentarfunktion. Eure Vorschläge liest man in München bestimmt gern. Ihr wisst schon: Stadt der Eitelkeiten.</p>
<p><strong>Nachtrag:</strong> Die Pressesprecherin des Condé Nast Verlags, Ines Thomas, hat mittlerweile das Gerücht proaktiv, auch auf Twitter und Facebook, dementiert. Das nehmen wir zur Kenntnis und warten die kommenden fünf Jahre gespannt ab.</p>
<p>Foto: Modepilot</p>
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				<title>Kais Tagesoutfit</title>
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				<pubDate>Wed, 06 Jun 2012 09:55:55 +0000</pubDate>
				<dc:creator><![CDATA[Kathrin Bierling]]></dc:creator>
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<p><a href="https://www.modepilot.de/2012/06/06/kais-tagesoutfit/kai-margrander-glamour-modepilot/" rel="attachment wp-att-91026"><img loading="lazy" class="aligncenter size-large wp-image-91026" title="Kai Margrander Glamour Modepilot" src="https://www.modepilot.de/wp-content/uploads/2012/06/Kai-Margrander-Glamour-Modepilot-402x538.png" alt="" width="402" height="538" srcset="https://www.modepilot.de/wp-content/uploads/2012/06/Kai-Margrander-Glamour-Modepilot-402x538.png 402w, https://www.modepilot.de/wp-content/uploads/2012/06/Kai-Margrander-Glamour-Modepilot-201x269.png 201w, https://www.modepilot.de/wp-content/uploads/2012/06/Kai-Margrander-Glamour-Modepilot-449x600.png 449w, https://www.modepilot.de/wp-content/uploads/2012/06/Kai-Margrander-Glamour-Modepilot.png 474w" sizes="(max-width: 402px) 100vw, 402px" /></a>Foto: modpilot/modejournalistin</p>
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