Die schönsten & die schlimmsten Steetstyles

„Schön“ und „schlimm“, diese zwei Kategorien sind natürlich relativ und die Grenzen durchaus fließend, wenn es um High Fashion geht. Für mich bedeutet „schön“ bei Streetstyle-Bildern: Der Look passt zum Träger und es geht nicht darum, mit aller Gewalt fotografiert zu werden. „Was ist denn daran so verkehrt?“, könnte man nun fragen. Die Antwort ist so simpel wie subjektiv: Kalkulierte Aufmerksamkeit inspieriert mich nicht, sondern stößt mich ab. Genauso wie die meisten Menschen von gespielter Freundlichkeit irritiert sind. Aber nun zum Wensentlichen: zu Streetstyle-Looks, die richtig Spaß machen.

Die schönsten Streetstyles aus New York, London, Mailand und Paris

Candela Novembre kriegt eine 1 mit Sternchen für Silhouette und Farbkombi
Streetstyle-Darling und Designerin Gilda Ambrosio trägt eine lässige Kombi aus abgelatschten Vans und Samt-Anzug von Margiela (aktuell im Sale)
Die Dame rechts sieht fantastisch aus, Yasmin Sewell (links) hat es mit der Deko ein bisschen zu bunt getrieben. Aber…
…diese Juwelen-Farben-Kombi mit der Gucci-Bluse steht ihr ausgezeichnet.
Sarah Rutson (Net-a-Porter Vice president of buying)
Godfrey Deeny (Editpr-at-Large Le Figaro) ist ein alter Hase im Geschäft. Das Bild gefällt mir vor allem deswegen so gut, weil er diesen schmucklosen Pappbecher, vermutlich mit einem ehrlichen Filter-Kaffee, in der Hand hat, statt aufgeregt mit Handy oder Show-Ticket zu wedeln.
Stylistin Elisa Nalin bleibt ihrem Stil treu und trägt immer Bonbon-Farben und gute Laune.
Edel-Kombi: Braun und Dunkelblau, Gucci-Mules als Eye-Catcher, oder ganz lässig mit…
…Superstars an den Füßen.
Black allover und ein frühlingshafter Farbklecks.
Mira Duma: Ton in Ton geht immer gut.

Candela Novembre kriegt eine 1 mit Sternchen für Silhouette und Farbkombi

Streetstyle-Darling und Designerin Gilda Ambrosio trägt eine lässige Kombi aus abgelatschten Vans und Samt-Anzug von Margiela (aktuell im Sale)

Die Dame rechts sieht fantatsisch aus, Yasmin Sewell (links) hat es mit der Deko ein bisschen zu bunt getrieben. Aber…

…diese Juwelen-Farben-Kombi mit der Gucci-Bluse steht ihr ausgezeichnet.

Sarah Rutson (Net-a-Porter Vice president of buying)

Godfrey Deeny (Editor-at-Large Le Figaro) ist ein alter Hase im Geschäft. Das Bild gefällt mir vor allem deswegen so gut, weil er diesen schmucklosen Pappbecher, vermutlich mit einem ehrlichen Filter-Kaffee, in der Hand hat, statt aufgeregt mit Handy oder Show-Ticket zu wedeln.

Stylistin Elisa Nalin bleibt ihrem Stil treu und trägt immer Bonbon-Farben und gute Laune.

Edel-Kombi: Braun und Dunkelblau, Gucci-Mules als Eye-Catcher, oder ganz lässig mit…

…Superstars an den Füßen.

Black allover und ein frühlingshafter Farbklecks.

Mira Duma: Ton in Ton geht immer gut.


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Die schlimmsten Streetstyles aus New York, London, Mailand und Paris

Ja, manchmal geht Ton in Ton auch gar nicht gut.
Dieser Typ steht seit Jahren vor fast jeder Show in Mailand rum, hat nie eine Einladung, aber dafür umso buntere Farb-Kombinationen an.
Ich mache mir jetzt möglicherweise Feinde, aber Chiara Ferragni sieht einfach immer komplett verkleidet aus.
The 90s called. They want their clothes back.
Diese zwei Damen sind auch so ein Streetstyle-Phänomen, das ich nicht verstehe. Da hilft auch Chanel allover nicht.
Man soll sich ja in Toleranz üben, also konzentriere ich mich auf das Positive. Einen Moment kurz….Nein. Leider unmöglich.
Bunter Pelz, Muster-Mix, Fransen, Mirror-Shades: Nur weil man alles zusammen trage KANN, heißt es nicht, dass man das auch sollte.
Auffallen um jeden Preis: Anna dello Russo und Bryan Boy.
Sie war eigentlich auf dem Weg zu einem „Doro Pesch“-Double Contest.

Ja, manchmal geht Ton in Ton auch gar nicht gut.

Dieser Typ steht seit Jahren vor fast jeder Show in Mailand rum, hat nie eine Einladung, aber dafür umso buntere Farb-Kombinationen an.

Ich mache mir jetzt möglicherweise Feinde, aber Chiara Ferragni sieht einfach immer komplett verkleidet aus.

The 90s called. They want their clothes back.

Diese zwei Damen sind auch so ein Streetstyle-Phänomen, das ich nicht verstehe. Da hilft auch Chanel allover nicht.

Man soll sich ja in Toleranz üben, also konzentriere ich mich auf das Positive. Einen Moment kurz….Nein. Leider unmöglich.

Bunter Pelz, Muster-Mix, Fransen, Mirror-Shades: Nur weil man alles zusammen trage KANN, heißt es nicht, dass man das auch sollte.

Auffallen um jeden Preis: Anna dello Russo und Bryan Boy.

Sie war eigentlich auf dem Weg zu einem „Doro Pesch“-Double Contest.

Photo By: Catwalkpictures
7 Kommentare zu
“Die schönsten & die schlimmsten Steetstyles”
  • Danke, dass es endlich mal jemand ausspricht – Chiara sieht für mich auch immer wie eine gestylte Barbie (natürlich die alte Version) aus.

  • Yasmin Sewell auf dem 2. Bild finde ich klasse, steht ihr und ist nicht zu überdreht. Die Einschätzung zu Chiara F. teile ich: ich verstehe den Hype definitiv nicht und kann auch der Werbung für Amazon nichts abgewinnen. Ist für mich eher eine Bloss-nicht-kaufen Aufforderung.
    XX
    Claudine

  • Wer keinen Karneval kennt, muss sich wohl bei anderer Gelegenheit austoben. Schrecklich.

    Mich würde interessieren, wie das Umfeld der Fashionshows aussah als die meisten Privatleute noch gar nicht wussten, was das Internet für Möglichkeiten bietet. Vielleicht könntet Ihr da mal einen kleinen Artikel draus machen. Oder gibt es den schon?

  • Sehr schöne Auswahl, der ich voll und ganz zustimme, inklusive Chiara, die auch für mich eine der wirksamsten Nichtkaufwerbeikonen ist … ich warte sehnlichst auf den Tag, da Werbung wieder gut gemachte Werbung ist, von guten Fotografen fotografiert und nicht PR an diesen verzweifelt um Aufmerksamkeit bettelnden Chiara Ferragnis, all den Brianboys und Anna Dello Russos dieser Erde …

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