Ready-to-speak: Front-row-look
Kathrin Bierling

Ready-to-speak: Front-row-look

Werte Fashioncrowd, wie nennt ihr die Kleidung, mit der ihr morgens zur Arbeit geht? Doch nicht etwa Business-Chic. Grauer Anzug, schwarzes Kostüm und schlichte Pumps? Nein, wir reden von apfelgrünen Yves-Saint-Laurent-Sandaletten zum roten Kleid (oder doch lieber die pinkfarbenen Louboutins?). Auch der gesteifte Blümchen-Minirock von Balenciaga fällt nicht unter die gängige Definition eines Business-looks...

Also wird es höchste Zeit, diese raffinierten Kleidkombinationen sprachlich von Esprit-Hosenanzügen und rosafarbenen Hemdblusen abzugrenzen. Der Front-row-look ist soviel abwechslungsreicher, weiblicher, phantasievoller und persönlicher. Er ist der Personal Suite, der Dress-for-success-Look, weil selbstbewusst und kenntnisreich. Front-row-look verkörpert Haltung, Stil und Stimmung.

Wenn mich eine Kollegin fragt, was sie zur Shoperöffnung um 19 Uhr tragen solle, dann antworte ich, dass sie sich nicht umziehen brauche: Nicht jeder geht so zur Arbeit wie Du! Allein für diese Momente wäre ich für einen eingeführten Begriff dankbar. Einen Begriff, der einen modisch gereiften Kleidungsstil beschreibt.

Fotos: Balenciaga (Sommer 2008), Gucci (Sommer 2008 )

Modepilot
Modepilot ist Deutschlands erster Modeblog. Mit seiner Gründung in 2007 war und ist er Vorreiter der unabhängigen Mode-Berichterstattung. Noch heute wird die Seite leidenschaftlich von Mitgründerin Kathrin Bierling geführt. Sie ist eine ausgebildete und erfahrene Journalistin, die zunächst bei der Financial Times lernte und arbeitete und dann einige Jahre bei der WirtschaftsWoche beschäftigt war, bevor sie die Seiten Harpersbazaar.de, Elle.de und InStyle.de verantwortete. An Modepilot liebt sie, dass sie die Seite immer wieder neu erfinden muss, um am Puls der Zeit zu bleiben. Worin sie und ihre Autoren sich stets treu bleiben: Den Leser ernst nehmen, nicht sich selbst.

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