Modepilot Streetstyle in der Glamour
17. März 2010 | JeromeDas Magazin Glamour hat eines unserer Streetstyles entdeckt und für die aktuelle April-Ausgabe in einem Frankfurt-Beitrag aufgenommen.
Das Magazin Glamour hat eines unserer Streetstyles entdeckt und für die aktuelle April-Ausgabe in einem Frankfurt-Beitrag aufgenommen.
Ihr habt ja alle so Recht! Anstatt ewig dem Modekram hinterherzuhängen, sollte ich doch meinen Urlaub in Heiligendamm einfach mal genießen! So in vollen Zügen entspannen, an nichts denken, den Alltag vergessen, einfach mal die Seele baumeln lassen…herrlich. Gute Idee! Habs gleich heute ausprobiert und beim Strandspaziergang einfach nur Muscheln gesammelt… Das hat mal so richtig gut getan…

“Um sechs Uhr morgens brachten sich die Ersten in Stellung. Sie wollten ganz vorne dabei sein, wenn sich fünf Stunden später, an diesem historischen 11. März 2010, die Tore zum Tempel des schwedischen Billig-Chics öffnen würden, die Tore zum ersten H&M Flagship Store Israels. 2.000 Quadratmeter Europa, mitten in Tel Aviv, im dritten Stock des Azrieli Centers.
Ich bin der Modepilot-Legebatterie für eine Woche entkommen und mache Urlaub! Und nix da London-Paris-NewYork-Tokyo-CinqueTerre-Capri-Lampedusa-weißichwas, nein! Milanoffice hat sich in die Einöde zurückgezogen und versucht, sich in Heiligendamm auf das Wesentliche zu konzentrieren. Zu doof, dass es hier so gar keine Geschäfte gibt (Wir blenden die Quartier 206 Departmentstore-Niederlassung gleich neben dem Hotel jetzt mal aus, denn da gibt es nur seeeeeehr Klassisches von Ralph Lauren, Moncler, Schumacher und Steffen Schraut). Modischer Ausblick auf die Nachbarorte:
Virginie Ledoyen war die Traumfrau alle Teenies als sie sich im Jahr 2000 in The Beach am Strand räckelte, dann bekam sie ein Kind, wurde dicker und bewies ein unglückliches Händchen für Filme mit C- und D-Charakter. Ich erinnere mich noch an einen furchtbaren Kinoabend, bei dem ich mir sie und Lou Doillon in einem Gespensterfilm ansehen musste. Den Namen des Films habe ich vergessen, nein besser, ich habe ihn bewusst aus meinem Gedächtnis gelöscht.
Bloggen mit Kollegen hat ja in gewissem Maße was von Shoppen mit Freunden. Statt das, was greifbar, tauscht man hier Bildchen. “Och, guck ma’… wie schön!”, posaunt es jemand raus und mit einem Adrenalinstoß heißt es dann “Oh, darüber will ich aber schreiben!”… Würde das doch nur mit Milans Tasche funktionieren, hätte ich jetzt schon die Ostergeschenke zusammen. Aber immerhin bin ich ja schon froh, wenn ich gutes Material für Männerklamotten habe.
Wie zum Beispiel das hier:
An einem Nachmittag in der Stadt.
Chanel-Tasche: “Hiiiiielfe!! Hiiiielfe! Rette mich! Hol’ mich hier raus!”
Milanoffice (murmelt vor sich hin): “Oh Gott, jetzt hör’ ich schon Stimmen… ich hab’ doch meine Tabletten heute morgen genommen…”
Chanel-Tasche: “Nein! Ich bin’s wirklich! Hier im Fenster!”
Milanoffice: “Hä?”