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		<title>Rezension Archive - Modepilot</title>
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				<title>Berlinaleoffice: vierte Zusammenfassung</title>
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				<pubDate>Mon, 11 Feb 2013 18:19:38 +0000</pubDate>
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<div><a href="https://www.modepilot.de/2013/02/11/berlinaleoffice-vierte-zusammenfassung/eintrittskarte-gloria-berlin-modepilot/" rel="attachment wp-att-104888"><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter size-full wp-image-104888" title="Eintrittskarte Gloria Berlin Modepilot" src="https://www.modepilot.de/wp-content/uploads/2013/02/Eintrittskarte-Gloria-Berlin-Modepilot.png" alt="" width="540" height="348" srcset="https://www.modepilot.de/wp-content/uploads/2013/02/Eintrittskarte-Gloria-Berlin-Modepilot.png 540w, https://www.modepilot.de/wp-content/uploads/2013/02/Eintrittskarte-Gloria-Berlin-Modepilot-417x269.png 417w, https://www.modepilot.de/wp-content/uploads/2013/02/Eintrittskarte-Gloria-Berlin-Modepilot-450x291.png 450w" sizes="(max-width: 540px) 100vw, 540px" /></a></div>
<div>Und weiter geht es im Wettbewerb der Berlinale: heute Vormittag habe ich mich von "Gloria" bestens unterhalten lassen. Der Film schildert das Single-Leben der in Santiago de Chile lebenden Gloria.</div>
</div>
</div>
<div>Der Film schafft es, auf wundersame Weise das insbesondere in Paarungsfragen sehr herausfordernde und teilweise triste Leben dieser liebenswerten Mitfünfzigerin mit viel positiver Note zu porträtieren. Neben dem beobachtungsfreudigen Drehbuchautor gilt der Dank der brillanten Darstellung von Paulina Garcia, die man bereits nach wenigen Minuten in sein Herz geschlossen hat.</div>
<div><a href="https://www.modepilot.de/2013/02/11/berlinaleoffice-vierte-zusammenfassung/gloria-film-berlinale-modepilot/" rel="attachment wp-att-104889"><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter size-full wp-image-104889" title="Gloria Film Berlinale Modepilot" src="https://www.modepilot.de/wp-content/uploads/2013/02/Gloria-Film-Berlinale-Modepilot.png" alt="" width="487" height="315" srcset="https://www.modepilot.de/wp-content/uploads/2013/02/Gloria-Film-Berlinale-Modepilot.png 487w, https://www.modepilot.de/wp-content/uploads/2013/02/Gloria-Film-Berlinale-Modepilot-416x269.png 416w, https://www.modepilot.de/wp-content/uploads/2013/02/Gloria-Film-Berlinale-Modepilot-450x291.png 450w" sizes="(max-width: 487px) 100vw, 487px" /></a></div>
<div>Auf einer Seniorenparty lernt Gloria den frisch geschiedenen Rodolfo kennen, mit dem sie sich an den nochmaligen Aufbau einer Beziehung wagt. Doch auch Rodolfo wird für sie zu einer Enttäuschung, da der Besitzer eines Unterhaltungsparks noch zu stark an seiner Frau und seinen zwei Töchtern hängt, die ihm nicht nur auf der Tasche liegen, sondern bei jedem romantischen Tete-à-Tete mit Gloria durch ihre Telefonate in die Parade fahren. So richtig lustig ist das Leben von Gloria also nicht: in der Liebe klappt es trotz mehrfacher Anläufe nicht, ihre Kinder leben in zunehmender Distanz und der schizophrene Nachbar stört ihren Schlaf durch seine lautstarken, nächtlichen Anfälle. Dennoch hält das Drehbuch und der Regisseur Sebastián Lelio eine warme, schützende Hand über unsere Protagonistin und sie dankt es mit dem perfekten Ausfüllen ihrer letztendlich lebensbejahenden, positiven Rolle. Selbst nach einem willenlosen, stark alkoholisierten One-Night-Stand mit einem sehr unterdurchschnittlich attraktiven Diskotheken-Besucher, der am nächsten Morgen mit einem alleinigen Aufwachen am Hotelstrand endet, steht sie beherzt auf, schüttelt den Sand und ihre Wut ab und schreitet schamlos und fröhlich weiter durchs Leben.</div>
<div>Am Ende streckt sie dann konsequenter Weise den "warmduschenden" Rodolfo – unter Szenenapplaus des Kinopublikums - vor seinem Haus mit einer Paintball-Pistole aus seinem Unterhaltungspark nieder und weiter geht´s. Lang lebe Gloria.</div>
<div>Ein einfacher Film, der den Rollen und den handelnden Akteuren einen weiten, liebevollen Rahmen gibt, den sie dankbar ausfüllen. Das Publikum greift freudevoll den Geist auf, verbündet sich mit Gloria und verbeugt sich mit einem innigen und begeisterten Applaus. Auch, wenn der Film keinen Bären als Dank erhalten wird, ist er absolut sehenswert.</div>
<div>Am Nachmittag habe ich noch in die zweite Staffel von "Weissensee" (ARD) geschaut. Bestes deutsches Fernsehen: dichte Handlungen, packende Dialoge und herausragende Schauspielkunst. Bitte ansehen! Können wir nicht alle Rundfunkgebühren in vergleichbare Produktionen stecken?</div>
<div>Gestern Abend schien die Berlinale-Party-Luft ein wenig zu verpuffen: auch die stärksten Nachtschwärmer müssen scheinbar ein wenig ruhen. Darum habe ich das Berliner Pop-Up-Restaurant "Pret-à-Diner" getestet. Über 4 Wochen kredenzen Sterneköche lukullische Feinheiten in den hübsch gestylten, loftigen Opernwerkstätten. Kurz gesagt: braucht man nicht. Man kann in einfacherem und doch schönem Rahmen besser essen in Berlin. Zwei kleine Tipps: das "3 minutes sur mer" auf der Torstraße oder "Der goldene Hahn" in Kreuzberg in der Pücklerstraße.</div>
<div>Bon appetit und gute Nacht.</div>
<div><a href="https://www.modepilot.de/2013/02/11/berlinaleoffice-vierte-zusammenfassung/pret-a-diner-modepilot/" rel="attachment wp-att-104890"><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter size-full wp-image-104890" title="Pret-a-Diner Modepilot" src="https://www.modepilot.de/wp-content/uploads/2013/02/Pret-a-Diner-Modepilot.png" alt="" width="512" height="510" srcset="https://www.modepilot.de/wp-content/uploads/2013/02/Pret-a-Diner-Modepilot.png 512w, https://www.modepilot.de/wp-content/uploads/2013/02/Pret-a-Diner-Modepilot-270x269.png 270w, https://www.modepilot.de/wp-content/uploads/2013/02/Pret-a-Diner-Modepilot-80x80.png 80w, https://www.modepilot.de/wp-content/uploads/2013/02/Pret-a-Diner-Modepilot-283x283.png 283w" sizes="(max-width: 512px) 100vw, 512px" /></a>Fotos: Modepilot/Modejournalistin</div>
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				<title>Berlinaleoffice: erste Zusammenfassung</title>
				<link>https://www.modepilot.de/2013/02/09/berlinaleoffice-erster-bericht/</link>
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				<pubDate>Sat, 09 Feb 2013 10:50:52 +0000</pubDate>
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				<description><![CDATA[<img width="450" height="280" src="https://www.modepilot.de/wp-content/uploads/2013/02/Anke-Engelke-Berlinale-Eröffnung-Modepilot-e1360407019808.png" class="attachment-large size-large wp-post-image" alt="" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://www.modepilot.de/wp-content/uploads/2013/02/Anke-Engelke-Berlinale-Eröffnung-Modepilot-e1360407019808.png 450w, https://www.modepilot.de/wp-content/uploads/2013/02/Anke-Engelke-Berlinale-Eröffnung-Modepilot-e1360407019808-432x269.png 432w" sizes="(max-width: 450px) 100vw, 450px" /><p>Die Berlinale 2013 ist eröffnet. Am Donnerstagabend erhob sich die Leinwand im Berlinale-Palast, um dem diesjährigen Jury-Präsidenten Wong Kar Wai mit dem Screening seines neuesten Werkes "The Grandmaster" die Ehre zu erweisen. Schleppend fing es an: von Anke Engelke launig präsentiert, durch Ulrich Tukur und den Rhythmus Boys musikalisch untermalt und gänzlich mit uninspirierenden Reden [&#8230;]</p>
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<div><a href="https://www.modepilot.de/2013/02/09/berlinaleoffice-erster-bericht/yi-dai-zong-shi-berlinale-karte-modepilot-3/" rel="attachment wp-att-104521"><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter size-full wp-image-104521" title="Yi-dai-zong-shi-Berlinale-Karte-Modepilot" src="https://www.modepilot.de/wp-content/uploads/2013/02/Yi-dai-zong-shi-Berlinale-Karte-Modepilot2.png" alt="" width="533" height="382" srcset="https://www.modepilot.de/wp-content/uploads/2013/02/Yi-dai-zong-shi-Berlinale-Karte-Modepilot2.png 533w, https://www.modepilot.de/wp-content/uploads/2013/02/Yi-dai-zong-shi-Berlinale-Karte-Modepilot2-375x269.png 375w" sizes="(max-width: 533px) 100vw, 533px" /></a></div>
<div><strong>Die Berlinale 2013 ist eröffnet.</strong></div>
</div>
</div>
<div>Am Donnerstagabend erhob sich die Leinwand im Berlinale-Palast, um dem diesjährigen Jury-Präsidenten Wong Kar Wai mit dem Screening seines neuesten Werkes "The Grandmaster" die Ehre zu erweisen.</div>
<div>Schleppend fing es an: von Anke Engelke launig präsentiert, durch Ulrich Tukur und den Rhythmus Boys musikalisch untermalt und gänzlich mit uninspirierenden Reden gespickt, plätscherte die Eröffnung so dahin.</div>
<div>Berlin präsentierte sich 'mal wieder ganz im "wowereitschen" Stile flapsig, gewollt unprofessionell (was an diesem Stilmittel faszinierend ist, muss mir einer mal erklären), wenig glamourös und gähnend langweilig. Wie sehr wünscht man sich den Glanz von Venedig, Cannes und Hollywood in die deutsche Hauptstadt. Ein tapsiger Bär macht aber leider noch lange keine Goldene Palme.</div>
<div>Wer gehofft hatte, dass Wong Kar Wai mit "The Grandmaster" den Abend veredelt, wurde zumindest zu Beginn enttäuscht. Eine komplizierte Handlung mit verworrenen Zeitsprüngen und komplizierten Handlungssträngen war dem Film wenig dienlich. Das epische Kung Fu-Drama besticht jedoch durch seine Bildgewalt, rauschende Farbwelten, faszinierenden Kampfszenen sowie einen tiefen Einblick in die Philosophie des Kung Fu und dem Unterfangen des Menschen, sich durch ständiges Bemühen zu vervollkommnen. Eine unvollendete Liebesgeschichte, vermischt mit Familiendramen, fügt dem Film Süßstoff und leider keinen echten Zucker hinzu. Kein Meisterwerk aber stark genug, um den Beginn der Veranstaltung vergessen zu lassen.</div>
<div><a href="https://www.modepilot.de/2013/02/09/berlinaleoffice-erster-bericht/anke-engelke-modepilot-berlinale-3/" rel="attachment wp-att-104562"><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter size-full wp-image-104562" title="Anke Engelke Modepilot Berlinale" src="https://www.modepilot.de/wp-content/uploads/2013/02/Anke-Engelke-Modepilot-Berlinale2.png" alt="" width="480" height="441" srcset="https://www.modepilot.de/wp-content/uploads/2013/02/Anke-Engelke-Modepilot-Berlinale2.png 480w, https://www.modepilot.de/wp-content/uploads/2013/02/Anke-Engelke-Modepilot-Berlinale2-293x269.png 293w" sizes="(max-width: 480px) 100vw, 480px" /></a><strong>Moderatorin Anke Engelke (sie konnte ihr favorisiertes Abendkleid von Talbot Runhof nicht anziehen, da die Pailletten zu viel Lärm fürs Mikrofon machten)</strong></div>
<div>Umso schneller füllen sich im Anschluss die Tempel der Wollust der Berliner Gastronomie, wie immer angeführt vom Borchardt und dem Grill Royal, wo sich die Filmschaffenden der Nation selbst feiern. Internationale Stars? Fehlanzeige! Ein paar hübsch angezogene junge Darstellerinnen entzücken mit Ihren durchweg schlichten Kleidchen und bewerben sich geschickt für neue Produktionen. Alles ganz schön anzusehen, auch wenn der Glamour sich in Grenzen hält.</div>
<div>Ich erinnere mich an den Abend zuvor: ganz in Hellgrau gehalten betritt er mit sonorer Stimme den Fahrstuhl. Ein schlankes und doch markantes Gesicht umschmeichelt durch den dichten grauen Bart, der farblich haargenau seiner Kleidung entspricht. Ein souveränes Lächeln lässt schneeweiße Zähne aufblitzen: George Clooney steht vor einem. Da haben wir den Hollywood-Effekt. Die Woche endet versöhnlich. Danke Berlin.</div>
<div>Fotos: Modepilot/Berlinaleoffice</div>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.modepilot.de/2013/02/09/berlinaleoffice-erster-bericht/">Berlinaleoffice: erste Zusammenfassung</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.modepilot.de">Modepilot</a>.</p>
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