Category Fashion

Meine Wiederentdeckung: Carven

Wenn ich im Augenblick durch die Läden streife auf der Suche nach schönen Winterklamotten, stoße ich derzeit ständig immer auf das gleiche Label, das mich interessiert: Carven. Carven wurde 1945 von Madame Carven gegründet und dann nahm die Geschichte ihren typischen Lauf. Die Marke war berühmt, dann sank der Stern, die Madame starb und dann lag das Label brach. Irgendwann kam ein neuer Investor (Groupe Beranger) und dann auch ein neuer Designer,

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Miuccia Pradas Blümchenvorlage

Ich glaube, ich habe Miuccia Pradas Inspiration für einen ihrer Miu-Miu-Stoffe zuhause: Kennt Ihr den rot-weißen Blümchenstoff der Sommerkollektion 2010? Man sah ihn nicht oft. Ich habe auch nur eine Bluse im mytheresa-Sale entdeckt (ganz unten). InStyle-Chefredakteurin Annette Weber trägt öfter eine gesmokte Kleidkombination aus diesem Stoff. Meine Oma vor über 30 Jahren eine ähnliche, ihr Hauskleid: Omis Hauskleid, unverkäuflich! Ich habe in dem knöchellangen Kleid nur einen Zettel gefunden,

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Geht oder geht gar nicht: die rote Lederhose

Man merkt bei mir sehr schnell – wenn ich an einer Marke interessiert bin, dann aber so richtig. Wir bleiben also bei Isabel Marant. Und ihrer roten Leder-Capri, die net-a-porter seit gestern abietet (für 1.320 Euro). Das Trendthema „schwarze Lederleggings und Lederröhren“ habe ich übrigens damals ausgelassen. Wäre die Frage, ob ich es mir dafür jetzt so richtig in Tomatenrot geben soll. Am Ende wird es wieder so ein Fehlkauf-Drama,

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Estelle Lefebure’s Kaschmir-Kollektion

Ältere kennen Sie noch: Estelle Lefebure war eines der Starmannequins in den 80er, 90ern. Sie war das Gesicht vom Parfum Angel von Thierry Mugler, machte Werbung für Guerlain, L’Oréal und Vittel (Daran erinnere ich mich noch gut), wurde dann zweifach Mutter und zeigte sich dann immer wieder mal auf schicken Events. Vor einer Saison ging sie wie viele andere Ex-Models, und wie es jetzt auch Claudia Schiffer vorhat, unter die

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Geht oder geht gar nicht: Cargo Jeans

Da gibt es ja momentan nur ein Modell, das in Frage kommt (sagt zumindest die Dany): die Houlihan von J Brand. Ich frag mich allerdings noch, ob ich den Look überhaupt gut finde – ist das nicht zu sehr Balmain-Sommer-Military-Amazonen-Style? Bei Matches ist das Teil gerade wieder rein geschneit (und fast schon wieder ausverkauft) – aber ich überlege, ob ich die 280 Euro besser als Anzahlung für die hübschen Lara

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Chanels schönster Schuh

Diese Traum-Sandale hatte ich schon mindestens 16mal in der Hand – allein mein Hang zum Praktischen verbot mir den Kauf. Ansonsten tiptop: schwarzes Velour mit goldenem „Futter“, Keilabsatz und diese… nennen wir sie mal „Lamellen“. Vielleicht will sich ja jemand anders erbarmen, den Glamour-Hacken zu erstehen (kostet irgendwas um die 600 Euro). In Paris gibt es den, das kann ich zumindest mal mit Sicherheit sagen… Foto: Chanel

Carven: Debüt von Henry

Sommer 2010: Die erste Damenkollektion von Guillaume Henry, ehemaliger Assistent von Givenchys Riccardo Tisci, für das Pariser Modehaus Carven! Damit meldet sich die weniger bekannte Marke, von Madame Carven 1945 gegründet, beeindruckend zurück, wie ich finde. Henry hatte Inspirationsfreiheit: Carven hat (noch) keinen Wiedererkennungswert.   Kampagne Frühjahr/Sommer 2010 fotografiert von Marton Perlaki (l.) und der Look dazu (r.) Lingerie-Look – ganz unschuldig (l.) Unverkennbar: Henry arbeitete zuvor mit Tisci bei Givenchy

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Haider Ackermann: Mode mit Raffinesse

Haider Ackermann sollte in der kommenden Wintersaisons seine Mode mit einer Gebrauchsanweisung versehen, denn seine Modelle waren mit weiten Abstand das Raffinierteste der Pariser Modeschauen. Hacken, Ösen, Reißverschlüsse machten die Modelle zu Multi-Funktionsmode. Kauft man einer seiner wahnsinnigen Lederjacken, so hat man nicht nur eine sondern wahrscheinlich drei oder fünf verschiedene Jacken, denn sie sind alle unterschiedlich zusammenknöpfbar, Einzelteile können per Reißverschluss ab- oder anmontiert werden, die ausladenden Kragen (das

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Lese-Tipp: 1 Seite FAZ über Modeblogger

In der FAZ vom Samstag schreibt Alfons Kaiser über Modeblogger, die Chefredakteure in die zweite Reihe verbannen und über Chefredakteure, die von Blogs nichts halten. Immerhin: „Christiane Arp, Chefredakteruin der deutschen Vogue, hat keine Zeit, selbst etwas in Blogs zu suchen. Sie lässt es sich auswählen“, steht in der zweiten Spalte. Zum ganzen Artikel Blogger Bryanboy zwei Plätze neben Anna Wintour (g.r.) Kaiser schreibt auch von der drohenden Bestechlichkeit, die

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Dick und Dünn in gleichen Outfits

Dick versus dünn – wem steht’s besser? Das Ergebnis: Beiden!