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Barbara Markert

Barbara ist Mitgründerin von Modepilot und wohnt schon lange in Paris. Der Mode wegen? Natürlich, was sonst. Nicht erst seit ihrer Wirtschaftsredakteursstelle bei TextilWirtschaft, DEM Fachblatt der Branche, und als Fashion Feature Editor bei der Zeitschrift Glamour ist die Vollblut-Journalistin der Mode verfallen. Sie interessiert sich nicht nur für die Trends, sondern als Diplom-Kauffrau auch für das Business dahinter.

Die renommierte Autorin arbeitet seit vielen Jahren für in- und ausländische Lifestyle-Zeitschriften, wie Vogue, Elle Deco, Lufthansa Magazin oder The Brander. Fast alle bedeutenden Designer hat sie interviewt, besonders nett war es mit Jean-Paul Gaultier, Frida Giannini, Prabal Gurung und Raf Simons. Im hochschwangeren Zustand traf sie Nicolas Ghesquière für Balenciaga. Zwei Jahre später, beim zweiten Interview erinnert sich der Designer genau an sie: „Na, was ist es denn geworden?" Die Antwort: „Ein Junge.“

In den Jahren hat Barbara ihr Wissensgebiet um Beauty bereichert. Nach einigen Laborbesuchen und Gesprächen mit den dazu gehörigen Wissenschaftlern ist sie überzeugt vom Fortschritt der Anti Aging Forschung. Ihr Beauty-Motto: „Lifting, Botox und Eingriffe sind etwas für Weicheier! Ich creme lieber!“

Beim eigenen Kleidungsstil denkt die heutige Mutter mit Schmunzeln zurück an ihre Girly-Phase in den 90ern. Sie weiß heute, was zu ihrem Teint passt (kein Gelb, Grün und Beige), und wird immer wieder bei Mänteln schwach. Ihr Traum ist es, ein Kleid aus der Balenciaga Sommerkollektion 2008 zu besitzen und sich selbst endlich einmal ordentlich die Haare frisieren zu können.

Kathrin über Barbara: Mit Barbara an der Seite wird die Paris Fashion Week zum Heimspiel: überall ein „Salut, Barbara!“ und eine zuvorkommende Behandlung, z.B. durch eine spontane Platzierung in der ersten Reihe. Barbara führt erfrischend ehrliche Unterhaltungen mit den ortsansässigen Designerin, PR-Damen und Fotografen. Unermüdlich schleift sie mich von Termin zu Termin – auf dem Fahrrad und zu Fuß, aber immer auf High-heels. Für Cappuccino ist nur zuhause kurz Zeit – in ihrer Wohnung mitten in Paris, die sie mit deutscher Wertarbeit zum Schmuckstück verwandelt hat (Ingenieursfamilie!). Ihre Bodenhaftung nehme ich mir oft, leider vergeblich, zum Vorbild. Barbara wuchs auf dem bayerischen Land auf – vermutlich stehen ihr deshalb Flechtfrisuren so gut. Ihre schlanken, straffen Beine (sie ist immer auf Achse) darf sie auf Modepilot ruhig öfter zeigen!

Isa über Barbara: Barbara ist unsere Ritterin der Jungdesigner und leidenschaftliche Haute Couture-Expertin. Da kann ich nur staunen, wie so eine zarte Person plötzlich so energisch werden kann, wenn es um die hohe Schneiderkunst geht. Gut für mich, denn sie ist mein lebendiges Designer-Wikipedia. Zu meinem autoliebenden Leidwesen fährt sie selbst die unmöglichsten Strecken mit dem Fahrrad und behauptet von jedem Fußmarsch: „Das sind doch nur 5 Minuten!“ Die Straßenkarte hält sie dann auch mal falsch herum. Da sie dieses typisch französische „Je ne sais quoi“ besitzt, findet man das natürlich auch wieder charmant.

Wir machen in Kunst – Folge 1

Heute am Nikolaustag eröffnet die Art Basel Miami Beach ihre Pforten. Mit dabei ist – Cartier. Der Pariser Juwelier ist ein Pionier in Sachen Kunstmäzenatentum. Das muss man zugeben. Mit ihrer Fondation leisten sie seit Jahren einen sehr wichtigen Beitrag zur Pariser Szene der zeitgenössischen Kunst. Warum also nun der Schritt nach Miami? Wahrscheinlich weil inzwischen fast alle Unternehmen in Kunst machen. Ist ja auch richtig lukrativ geworden. Cartier hat

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Pierre Hardy by Gap

Was hab ich mir nicht schon die Nase platt gedrückt am Schaufenster von Pierre Hardy im Palais Royal. Die Schuhe sind einfach traumhaft. Der Laden ist es übrigens auch. Für alle, die genauso denken, aber keine 500 Euro für ein paar Pumps ausgeben können, lohnt sich jetzt der Weg zu Gap. Beim Casualspezialisten gibt es ab jetzt eine Sonderserie von Pierre. Wer es jetzt verpasst, bekommt dann angeblich noch mal

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Wunderkind für Ungaro

Esteban Cortazar ist der neue Designer für Emanuel Ungaro. Der gebürtige Kolumbianer gilt in der Branche als Wunderkind, denn er begann schon mit 12 Schaufenster zu gestalten, mit 13 entwarf er seine erste Kollektion, mit 15 zeigte er erstmals auf der Miami Fashion Week… Nun ist der Junge mit dem Suferboy-Aussehen 23, hat Kundinnen wie Paris, Beyonce oder Ashanti, seine Klamotten haben die ehrwürdigen Sex-and-the-City-Weihen und er ist Ungaro-Designer. Doch

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Designerjeans für ein gutes Gewissen

Stella McCartney ist beim British Fashion Awards zur Modeschöpferin des Jahres 2007 gekürt worden. Bravo! Ein Grund mehr, ihr neues, absolut tierfreundliches Projekt vorzustellen: Stella hat zusammen mit dem französischen Jeanshersteller Notify zwei Jeansmodelle herausgebracht, deren Erlöse der Charity Marine Connection zugute kommen, einer in England beheimateten Organisation zum Schutz der Wale, Delphine und Ozeane. Die schicken Tierschutzhosen gibt es in skinny und im weiten Schnitt und schauen, wie soll

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Oh là la, quelle moustache!

Das Klischee eines männlichen Franzosen trägt Schnauzbart. Nicht so in Paris. Dort trägt man den Schnauzbart nun UNTER der Lippe und in Dreiecksform. Mal sehen, wann diese Mode auf andere Länder überschwappt…

Positive thinking!

Gerade stellen die Pariser Kaufhäuser die neuen Highlights der Sommersaison der Presse vor. Und das ist mein aktuelles Lieblingsprodukt. Ein Aufkleber! Drauf steht: „Ich mag gar nichts! Denn ich bin ein Pariser.“ Hm, ziemlich positive Message, kann ich da nur sagen. Sind Pariser wirklich so? Ich sage: Nein! Sie motzen zwar schon gerne, aber nur über andere. In Sachen Mode heißt es immer nur: „Ahhhh, j’adore, j’achete!“

Schade, dass man kein Schwedisch kann

Heute stand in Spiegel.de, dass in Schweden die Frauen-Gruppe Barabröst, zu deutsch: nackter Busen, gegen das Oben-ohne-Verbot in öffentlichen schwedischen Schwimmbädern vorgeht und nun eine Sturm der Entrüstung in dem nordeuropäischen Land hervorgerufen hat. Die Gruppe hat sogar einen eigenen Blog, doch leider nicht in Englisch. Das einzig Verständliche auf der Seite ist die WWF Anzeige. Und was die da soll, fragt man sich. Da schaut ein niedlicher, aber ordentlich

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JLo’s secret

Milanoffice hat Recht. Schauen wir uns das Rote-Teppich-Bild aber doch noch etwas genauer an. Schon faszinierend wie straff der Hintern unter dem natürlich absolut stilsicheren Mini-Kleid sitzt. Man fragt sich: Wie macht sie das nur? Klar, Jennifer Lopez macht Sport, doch reicht das? Für alle, die frustiert auf JLo’s Hinterteil und dann auf ihr eigenes blicken, gibt es Hilfe. In den Pariser Galeries Lafayette gibt es nun Hip Walker. Direkt

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26385 Euro für Kate

Zum ersten, zum zweiten, zum dritten: Für 26385 Euro kam am Wochenende das Portrait von Kate Moss, fotografiert von Nan Goldin (siehe Blogeintrag vom 26.10.) unter den Hammer. Es hat damit fast doppelt so viel gekostet wie vorab geschätzt.

Zu sichern für den Liebsten zu Weihnachten

Genau jetzt und nur jetzt sind die Lacoste-Polos von Michael Young in den Geschäften erhältlich. Der sympathische, englische Designer, über den selbst Sir Terence Conran voll des Lobes ist, hat eine sehr hübsche Sonderserie des klassischen Polos für den französischen Sportartikler hergestellt. In der Sonderserie gibt es noch einmal eine auf 1000 Stück limiteirte Sonder-Sonderserie, die mit silbernen und goldenen Applikationen selbst dem Krokodil die Schau stiehlt. Zu kaufen bei

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