Jeden Tag im Schumann’s essen – Wie macht sie das bloß?

Ja, wie mache ich (Kathrin) das bloß? München ist ein teures Pflaster. Zehn Euro gibt man mittags leicht aus. So viel kostet z.B. eine Superfood-Bowl im Stehen oder auch eine anständige Mahlzeit im gemütlichen Schumann’s. Plus Getränke, versteht sich.

Ein Arbeitgeber, der seine Mitarbeiter mag und steuerrechtlich schlau beraten ist, übernimmt täglich bis zu 6,27 Euro (ab 1. Januar 2018 sind es 6,33 Euro) von der Sause. Das müssen er und der Mitarbeiter (seit Konrad Adenauer) nicht versteuern. Es entspricht einem steuerbefreiten Zusatzgehalt in Höhe von circa 125 Euro im Monat. Um dieses Geld zusätzlich zur Verfügung zu haben, bräuchte es eine Gehaltserhöhung von 248 Euro. Aufs Jahr gerechnet entspricht das einer Gehaltserhöhung von circa 2.976 Euro. Soviel zum wirtschaftlichen Hintergrund. Nun zum Fun Faktor:

Keine Zettelwirtschaft mit der Lunchit App

Lunchit“ (im Sinne von „lunch it“) heißt die einfachste Abrechnungsmethode dieses Steuerparadieses. Es ist eine App, mit der man seine Essenbelege nicht mehr aufheben muss, sondern sofort scannen und abrechnen kann – sofern der Arbeitgeber mitspielt (Modepilot spielt bereits mit). Wer sich für das Programm interessiert, bitte hier entlang >>>

Dort (auf lunchit.de) registriert sich zunächst der Arbeitgeber. Dieser, z.B. stellvertretend durch den Personalleiter, legt dann die profitierenden Mitarbeiter mit ihren e-Mail-Adressen an. Diese werden wiederum per e-Mail benachrichtigt und können sich für das Programm per Link freischalten, App runter laden, fertig.

Mittagstisch im Münchner Schumann’s am Hofgarten
Lunchit App öffnen und den Beleg fotografieren. Die Angaben werden automatisch registriert…
… man muss Ort und Betraf nur noch bestätigen und dann…
… und schon sind die 6,27 Euro bei meinem Arbeitgeber zur Gutschrift vermerkt

Mittagstisch im Münchner Schumann’s am Hofgarten

Lunchit App öffnen und den Beleg fotografieren. Die Angaben werden automatisch registriert…

… man muss Ort und Betraf nur noch bestätigen und dann…

… und schon sind die 6,27 Euro bei meinem Arbeitgeber zur Gutschrift vermerkt

Lunchit löst die Kantinen-Kultur ab

Um vom Arbeitgeber das Mittagessen subventioniert zu bekommen, muss man nicht mehr zu einem Tablett greifen, das wohlmöglich auch noch nass ist. Warm gehaltene Speisen müssen auch nicht mehr sein. Wenn der Arbeitgeber bei Lunchit angemeldet ist, dann kann man auf das Kantinen-Essen großzügig verzichten und überall sonst subventioniert essen gehen. Wer sein Mittagessen lieber im Supermarkt kauft, kann dies genauso einreichen.

Photo By: Mirijam Wälder für Modepilot, Modepilot
4 Kommentare zu
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