10 Regeln für erfolgreiches Sale-Shopping

Der aktuelle Schlussverkauf geht in seine Hochphase über: Die Ware ist nun bis zu 70 % reduziert und damit steigt die Versuchung. Jetzt ist die Zeit der Ultra-Schnäppchen, aber auch die Zeit der „Was hat mich denn da geritten“-Fehlkäufe. Vieles, was man im Fieber der Reduzierungen aus reinem Jadginstinkt in den Einkaufskorb geschoben oder offline zur Kasse getragen hat, passt gar nicht zur sonstigen Garderobe oder nicht zum Körper. Die Gefahr, jetzt zu kleine Schuhe, zu große Mäntel oder dick machende Kleider zu kaufen, ist groß, weil sie billig sind. Deshalb möchte ich 10 goldene Regeln teilen, die ich mir in den Jahren angeeignet habe, damit das Sale-Shopping-Hochgefühl auch nach dem Kauf noch lange anhält.

 

10 Regeln für ein erfolgreiches Sale-Shopping

 

1. Zuallererst noch mal ganz genau in den Kleiderschrank sehen. Meist schlummern dort Schätze, die man komplett vergessen hat. Sich klar machen, was man braucht oder was man sich wünscht. Und idealerweise ein Budget festlegen, um dem Kaufrausch in Grenzen zu halten.

 

2. Kauft Klassiker und die in der besten Qualität. Also den schwarzen Rollkragenpulli aus 100 % Kaschmir. Oder die weiße Baumwoll-Bluse im perfekten Schnitt oder in der edelsten Baumwoll-Qualität. (Was man bei der Bluse beachten sollte, steht hier >>.)

3. Erst zu den Designern, dann zur High-Street. Nicht zuerst zu H&M, Zara, Asos, Topshop und Mango rennen/klicken und dort im Kaufrausch zu viel Geld lassen, sondern erst in den schicken Läden vorbeischauen, ob Euer Objekt der Begierde dort reduziert ist. Meist lässt man bei den High-Street-Labels sein ganzes Budget für eine Tüte voller mittelmäßiger Sachen statt sich mit dem verfügbaren Geld das eine Objekt zu kaufen, das man sich schon lange wünscht und an dem man auch lange Freude hat. Also lieber die Chloé Tasche aus Leder eintüten statt drei T-Shirts, zwei Röcke, eine Hose und einen Schal aus Polyamid-Mischung von den Vertikalen.

4. Lieblingssachen aus dem Schrank noch einmal kaufen. Man kann sie während der Sale-Periode in einer anderen Farbe oder in einer neuen Version erwerben. Zum Beispiel: Die perfekten Ankleboots, die man täglich trägt, kann man sich statt in Schwarz (hat man schon) nun noch in Braun (hat man noch nicht) leisten. Auch sie wird man immer tragen.

5. Looks vervollständigen. Hat man Einzelteile im Schrank, die man liebt, aber die sonst zu nichts passen, ist nun die Zeit, den Look fertig zu stellen. Zum Beispiel: Die Marlenehose, die zu nichts passt – außer dem einen T-Shirt. Hier lohnt es sich für den Winter den passenden, kurzen Pullover oder die enge Rüschenbluse dazu zu kaufen.

6. Antizyklisch im Sale shoppen. Oft werden gerade jetzt auch noch Restbestände aus der vergangenen Saison (in diesem Fall: Sommer) angeboten, die dann mit besonders großen Reduzierungen angeboten werden. Hier zugreifen! Das lohnt sich. Antizyklisch kaufen ist immer gut, wie man hier >>> nachlesen kann.

7. Nützliche Kleidung ist auch ein Sale-Shopping wert. Kaufen sollte man jetzt auch Sachen, die man immer wieder braucht, aber für die nie Geld da ist. Wie den perfekten Bademantel, die neuen Joggingschuhe, die Gummistiefel für die nächste Konzertsaison, den Schwimm-Badeanzug, das Cocktailkleid, einen ordentlichen Regenmantel (hier >>>), schöne Hausschlappen oder das perfekte Badetuch…

8. Mit reduzierten Kleinigkeiten eine große Wirkung erzielen. Accessoires sind Dauerbrenner in der eigenen Garderobe und motzen jedes Outfit auf. Also ruhig mal das Angebot an Sonnenbrillen, Ketten, Haarreifen, Ringe, Armbänder, Schals oder auch Portemonnaies genauer unter die Sale-Lupe nehmen. Hier Geld zu lassen, ist fast nie verkehrt.

9. In der Schlussphase des Sales noch einmal shoppen gehen, weil dann die Restposten (-70 bis -80 %) rausgehauen werden. Genau in dieser Woche habe ich mir so manches, etwas verrückte Statement-Piece gekauft, für das ich sonst kein Geld ausgegeben hätte, für das ich aber später gelobt wurde. Beispiel: mein Seiden-Kimono (klick>>).

10. Kauft nur Sachen, wo der alte Preis sichtbar ist. Alles andere ist schnell produzierte, extra für den Sale hergestellte Ware, die nicht mal ihren geringen Preis wert ist.

 

 

Photo By: Barbara Markert für Modepilot
5 Kommentare zu
“10 Regeln für erfolgreiches Sale-Shopping”
  • Ich liebe das ja. Beim Super Sale noch mal das Lafayette und Co abgrasen und dann das traumhafteste Kleid, noch genau ein mal, in meiner Größe, mit fetten -70% zu ergattern, und mich dann ein paar Wochen vorzeitig auf den Sommer freuen. 🙂

  • Richtig cool, ja wer im Sale einige Regel beachtet der kann wirklich nen Fashion-Volltreffer landen und einiges an Geld sparen. Aber auch in der Off-Season lässt sich einiges an Geld sparen, wenn man in den richtigen Shops einkauft. Ich persönlich kaufe meine Jeans immer gerne bei http://www.daleus.de Dort gibt es Jeans Klassiker wie Skinny Jeans usw aber auch ausgefallene Modelle wie Jeans Latzhosen mit langem Bein und als Sommershort. Mit meiner Latz-Jeans-Short bin im Sommer super gerne unterwegs 🙂

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