Best of Ethno-Bags für den Sommer

Ich hab‘ sie schon! Eine Ethno- oder Indie-Bag ist der ideale Sommer-Begleiter. Farbenfroh und pflegeleicht. Sie kostet um die 200 Euro (und nicht wie die oben im Header von Dolce & Gabbana, die das Dreißigfache kostet!). Wenn man sie nach zwei Sommern nicht mehr sehen kann, kann man sie zur Strandtasche umfunktionieren. Dann hat sie sich aber sowieso schon amortisiert. Manche Modelle sind so schön, dass man sie sogar noch in den folgenden Herbst mitnehmen möchte. Dann lohnt sich die Anschaffung gleich doppelt.

 

Gute Labels für Ethno-Bags

Hier stelle ich ein paar Labels vor, die besonders schöne Ethno-Taschen fabrizieren. Tipp: Wer bald in den Urlaub fährt, sollte auf alle Fälle vor Ort in den Läden schauen. Dort gibt es viele schöne handgemachte Exemplare für wenig Geld. Meine Indie-Tote habe ich gerade in Phuket erstanden. Eine alte Basttasche aus Portugal aus einem Urlaub Ende der Neunziger habe ich auch noch im Schrank, die ich nun wieder raushole. Den Urlaubsmitbringseln ist gemein, dass sie voller Erinnerungen stecken, aber auch meist sehr einfach verarbeitet sind.

Modepilot-Indie-Bag-Ethno-Trend

Meine neue Ethno-Bag aus Phuket.

Meine Auswahl der Best-of Indie-Bags zeigt natürlich wesentlich besser verarbeitete, mit Leder-Henkeln und einer ordentlichen  Fütterung versehen. Außerdem hat bei ihnen ein Designer meist das traditionelle Design weiter gesponnen, Handwerkskunst aus verschiedenen Welten gemixt und Teile gefertigt, die meist schon ein bisschen trendiger sind als die Ethno-Bags vom Strandverkäufer. Das, plus die Import-Kosten, macht dann den Preisunterschied zwischen Urlaubsmitbringsel und Ethno-Designer-Bag aus.

 

Elliot Mann

Elliot Mann kommt aus East Village in Manhattan. Richtig gelesen. Diese Ethno-Bags stammen aus New York. Dahinter steckt die Designerin Louise MacGrail-Paul, die das Label 2005 gegründet hat. Ihren speziellen Downtown Bohemian Style lieben auch Stars wie z.B. Kate Hudson, die schon eine der kunterbunten Taschen, besetzt mit Münzen, Perlen und Bändern, ihr Eigen nennt. Die Lederhenkel sind meist geflochten. Gearbeitet wird mit Vintage Stoffen aus Nepal, Peru und Marokko. Es gibt Umhängetaschen, Henkeltaschen und sogar Clutches. Die Teile sind mein Favoriten.

In Europa gibt es viele Modelle über Vestiaire Collective. Hier geht’s zum Link.

 

The Jacksons

The Jacksons machen eigentlich Schuhe, aber nun hat die Marke auch Jutetaschen im Angebot, die uns alles, was wir bis dato unter einer Jutetasche verstanden haben, vergessen lassen. Das Label nahm seinen Anfang im Londonder Trend-District Notting Hill, gegründet von einem Ex-PR-Manager namens Joey, und einer Kostümdesignerin namens Louise. Die beiden eröffneten erst eine Boutique, dann lancierten sie eine Schuhkollektion, die in Spanien produziert wird, dann Ledertaschen. Alles zusammen gibt es in ihrem Laden, der 2011 sogar zu einem der besten Londoner Independent Shops gekürt wurde. Doch nun zu den Jutetaschen: Die stammen aus Bangladesh von einer Frauen-Kooperative. Das Design, das vor allem aus so netten Wörtern wie Strand, Sommer, Bonjour oder Ciao besteht, ist „made in London“. Eigentlich ist der kreative Input keine große Sache, nur die Taschen schauen einfach super cool aus und man unterstützt die Frauen-Kooperative in Bangladesh. Ziel ist es, so viele Frauen wie nur möglich zu engagieren und damit ihren Familien Zugang zu Schulen und medizinischer Versorgung zu ermöglichen.

Die Taschen kann man bei Monshowroom oder Lodenfrey kaufen.

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Guanábana

Guanábana ist eine spanische Marke, konkret aus Madrid. Idee war es, Accessoires herzustellen, die zeitlos sind und von Hand gemacht werden. Die Kollektion, die nach einer exotischen Frucht genannt ist, mixt verschiedene Kunsthandwerk-Techniken aus Südamerika. Bestseller ist die Wayuu Bag, die es in zwei verschiedenen Größen, in bunt oder uni gibt. Guanábana hat auch Clutches und ganz neu sehr schöne Beach-Taschen im Angebot. Die meisten Bags sind in Südamerika hergestellt, manche in Spanien. Es gibt einen eigenen E-Shop.

 

Jadetribe

Jadetribe wurde 2009 von Kimberly Hartman gegründet. Die Texanerin arbeitete in der Mode im Marketing, bevor ihr auf einer Reise nach Indien und Südostasien eine Idee bekam: Das Kunsthandwerk (vor allem aus Laos) in ihre Heimat zu importieren. Sie entwickelte eine eigene Kollektion und so entstand die Jadetribe Collection, die Beach-Feeling und Bohemian-Jet-Set in Accessoires umsetzt. Alle Produkte sind von Handicraft-Betrieben in Asien hergestellt, haben Naturfärbung und als Basis die dort üblichen Stoffe. Schmuck gibt es auch. Ein Star ist auch schon Kunde: Elle Macpherson kauft bei Kimberly bereits ein.

Zu kaufen gibt es die Sachen online. In Europa aktuell nur im Le Bon Marché in Paris.

 

 

Noch mehr Ethno-Bags gibt es in unserer Shopping Galerie:

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Photo By: Screenshots Websites Marken, Header: Catwalkpictures, Barbara Markert für Modepilot
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