Stilikone Iris Apfel in Paris

Die New Yorker Innenarchitektin, spät berufene Modedesignerin und Stil-Ikone Iris Apfel, gehört ohne Zweifel zu den coolsten über-Neunzigjährigen der Welt. Das liegt einerseits an ihrer Lebenseinstellung und andererseits an ihrem phänomenalen Stil. So eine Oma hätten wir alle gerne zu Hause auf dem Samtsofa sitzen. Eine überdimensional große Brille, 20 Kilo Ketten um Hals und Handgelenke, dazu ihre fast schon obligatorischen, knallbunten Feder-, Plüsch- oder Langhaarpelz-Jacken machen die alte Dame zu einer Mode-Erscheinung der ganz besonderen Art.

Iris Apfel in Paris

Das Pariser Kaufhaus Le Bon Marché (zugehörig zur LVMH Gruppe) hat die 95-Jährige nun eingeladen, eine exklusive Mini-Accessoires-Kollektion zu entwerfen, die gestern Abend mit einer Party gefeiert wurde. Iris selbst saß Nachmittags bereits bei Dries Van Noten in der Front Row und abends gemütlich auf dem Sofa im Kaufhaus und hielt Hof. Umgeben von Museums-Vitrinen mit ihren eigenen Outfits.
Der Andrang war groß. Kein Wunder. Mit so einer lebenden Legende, die zusammen mit ihrem jüngst verstorbenen Mann mehrmals das Weiße Haus in Washington mit neuen Haustextilien ausgestattet hatte und vom New Yorker Museum of Modern Art mit einer Ausstellung über ihre Outfits geehrt wurde, wollen sich alle ablichten lassen. Und alle wollten wissen: Wie man so cool alt werden kann. Ihr Credo: "Um interessant zu sein, muss man interessiert sein." Das ist ein Satz, den ich mir merke. Auch wenn es wohl so leicht nicht ist. Ich sollte mir eine noch größere Brille zulegen!

Iris Apfels Mini-Kollektion

Zu kaufen gibt es zwei Brillen-Modelle, eine Agenda, mehrere Halsketten und Armreifen. Dazu jede Menge Merchandising Schnick-Schnack, der bezahlbar ist und Iris-Apfel-Fans die Herzen höher schlagen lässt. In der Bildergalerie findet ihr die Details.
Sehr schön sind die Kaufhausfenster zum aktuellen Anlass dekoriert, die Iris Apfel in typischen Paris-Szenen zeigen. Bravo auch an den Illustrator Eric Giriat.

Iris Apfels Stil zum Nachkaufen

Photos by: Barbara Markert

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