Trägt man das noch?

Die Franzosen kennen in Sachen Mode kein Pardon. Ein "c'est démodé!" kommt einer sprachlichen Hinrichtung gleich. Der Ausspruch, der übersetzt nichts anderes bedeutet als "altmodisch", also zu Neudeutsch "out", wird aufgefasst als ein Befehl: "Das kann man auf keinen Fall mehr so anziehen!" Hach, die Franzosen.
Ich bin in Sachen Mode viel milder gestimmt. Man darf das Thema Mode auch nicht überbewerten und auch nicht so eng sehen. Deshalb komme ich hier zu einer Umfrage: Bei den Streetstylebildern aus New York habe ich diese Frau entdeckt.

New York Streetstyle

Umfrage-Modepilot-Schal-Muetze
Streetstyle-Look aus New York mit Schal-Mützen-Kombi
Als ich sie sah, dachte ich mir: Stimmt, Schal-Mützen-Kombis habe ich auch noch ein paar im Schrank – im Kinderzimmer in Oberbayern. Das war in den 80ern und 90ern ziemlich angesagt. Nein, es war mehr als angesagt, es war ein Must-have. Aber auf der Straße habe ich das schon lange nicht mehr gesehen.  Daher meine Frage:

Trägt man das noch? Schal passend zur Mütze?

Wichtiger Hinweis: Für Kinder gilt natürlich weiterhin, dass die Kombi aus Schal und Mütze das Nonplusultra ist. Sonst würde eine Mutter im Kindergarten beim Anziehen der Kleinen verzweifeln, denn dort wird ja alles in alle Ecken verteilt und wild durcheinandergemischt.
Hier ein paar Modelle aus den Online-Shops für Erwachsene und Kinder:
Photo Credit: Catwalkpictures
Modepilot ist Deutschlands erster Modeblog. Mit seiner Gründung in 2007 war und ist er Vorreiter der unabhängigen Mode-Berichterstattung. Noch heute wird die Seite leidenschaftlich von Mitgründerin Kathrin Bierling geführt. Sie ist eine ausgebildete und erfahrene Journalistin, die zunächst bei der Financial Times lernte und arbeitete und dann einige Jahre bei der WirtschaftsWoche beschäftigt war, bevor sie die Seiten Harpersbazaar.de, Elle.de und InStyle.de verantwortete. An Modepilot liebt sie, dass sie die Seite immer wieder neu erfinden muss, um am Puls der Zeit zu bleiben. Worin sie und ihre Autoren sich stets treu bleiben: Den Leser ernst nehmen, nicht sich selbst.

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